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Smart City Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Digitalisierung

Durchführung des Projekts "5GAIN - 5G-Infrastrukturen für Zellulare Energiesysteme unter Nutzung künstlicher Intelligenz"

Nachricht vom 30.09.2019

Die Verwaltungsspitze hat in ihrer Sitzung am Dienstag, 1. Oktober, die Durchführung des Förderprojekts "5GAIN - 5G Infrastrukturen für Zellulare Energiesysteme unter Nutzung künstlicher Intelligenz" zur Kenntnis genommen. Die Verwaltungsspitze hat zudem die Weiterleitung der Vorlage an die politischen Gremien veranlasst.

Bedingt durch den Ausbau dezentraler, erneuerbarer Energiequellen sowie steuerbarer Lasten und Speicher (z.B. Elektromobilität) gewinnt die Kontrolle von Energiesystemen – mit dem Ziel der Stabilitätshaltung – zunehmend an Komplexität. Gleichzeitig soll der Ausbaubedarf des Stromnetzes möglichst gering gehalten werden.

Das Projekt verfolgt dabei u.a. den Ansatz, die Kontrolle des Energiesystems mithilfe des neuen Mobilfunkstandards 5G zu realisieren. Darüber hinaus ermöglicht der neue Mobilfunkstandard eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten für die Optimierung von Energiesystemen.

Das Projekt wurde mit folgenden Partnern im Verbund beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beantragt:

  • adesso AG
  • Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21)
  • urban ENERGY
  • PHYSEC
  • Fraunhofer ITWM
  • RWTH Aachen
  • Technische Universität Dortmund (TUDo) - Fakultät für Elektrotechnik
  • und Informationstechnik
  • Innogy SE

Die Stadt Dortmund verfolgt bei der Teilnahme im Projekt im Wesentlichen das Ziel, Kompetenzen und Erfahrungen zur Nutzung der 5G-Technologie in den unterschiedlichen Einsatzgebieten einer Smart City zu erlangen. Darüber hinaus sollen die Einsatzmöglichkeiten für zellulare Energiesysteme geprüft und in die Stadtentwicklung integriert werden. Die Betrachtung der Potentiale von Energiezellen erfolgt hier sowohl für den Bestand als auch für die Erschließung neuer Wohn- oder Gewerbegebiete. Auf übergeordneter Ebene möchte die Stadt Dortmund mit dem Projekt einen Beitrag zur Energiewende und zur Digitalisierung des kommunalen Energiesystems und somit auch zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele leisten.

Eingebettet ist das Projekt in die Smart City-Strategie der Stadt Dortmund. Im Falle der Förderzugsage, wird die Projektkoordination im Chief Information Office im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates der Stadt Dortmund angesiedelt, wodurch die Integration in die gesamtstädtische Strategie gewährleistet wird.