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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

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Offene Daten für Dortmund: Stadt entwickelt Open-Data-Portal weiter

Nachricht vom 30.09.2019

Mit Offenen Daten zu mehr Transparenz und Zusammenarbeit: Bereits 125 Datensätze sind aktuell auf dem städtischen Open-Data-Portal frei zugänglich. Eine Weiterentwicklung des Portals ist bereits geplant.

Offene Daten können von jedem*r Bürger*in frei eingesehen, benutzt, weiterverwendet und geteilt werden. Von Karten über Statistiken, Satellitenaufnahmen oder Geo- und Umweltdaten - frei nutzbare Daten führen zu mehr Transparenz und Zusammenarbeit. Seit Ende August 2018 präsentiert sich die Stadt Dortmund mit einem eigenen Open-Data-Portal, das seitdem kontinuierlich weiter aufgebaut wird. Unter den 13 Themenbereichen sind mittlerweile 125 Datensätze online einsehbar.

Offene Daten leben vor allen von Interaktion: Nur durch Impulse von außen und durch Weiterverarbeitung der Daten kann Neues entstehen. Durch das Feedback-Formular auf opendata.dortmund.de und über die sozialen Netzwerke können Nutzer*innen ihre Anregungen und Anfragen einfach zusenden. Auch ein Austausch über den Twitter-Account @DortmundData ist möglich. Aktuell ist so beispielsweise ein gesteigertes Interesse an Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt und Klima deutlich erkennbar.

Daten anwenden bei Hackathons & Co

Praktische Anwendungsbereiche für Offene Daten sind zum Beispiel deren Weiterverarbeitung zwecks Analysen oder Auswertungen, aber auch die Entwicklung ganz neuer Anwendungen oder Dienstleistungen kann mithilfe von Offenen Daten entstehen.

Für den Hackathon "DO!Hack" konnte die Stadt Dortmund als Partner bereits Daten aus ihrem Open-Data-Portal zur Verfügung stellen. Bei einem Hackathon arbeiten Teilnehmer*innen aus verschiedenen Gebieten als Teams gemeinsam innerhalb kurzer Zeit mithilfe von Daten an Projekten – sie "hacken". Das Wort Hackathon setzt sich aus "Hack" und "Marathon" zusammen. Kooperationen mit weiteren Hackathons sind auch in Zukunft geplant.

Neben dem Informationsgewinn für die externen Nutzer, zeichnet sich auch ein positiver Nutzen für die bereitstellenden Fachbereiche der Stadtverwaltung selbst ab. Daten können durch das Portal zwischen den Fachbereichen ohne Umwege ausgetauscht werden.

Weiterentwicklung des Portals in Vorbereitung

Aktuell werden vier vorhandene Datensätze zum Themen-Bereich Hauptbevölkerung ausgebaut, zudem sind zehn neue Datensätze in Vorbereitung. Bis Ende 2019 ist unter anderem die Veröffentlichung der Wahldaten der letzten zehn Jahre geplant.

Um die Daten auf Landesebene (Open.NRW) und auf dem Portal der Metropole Ruhr automatisiert zu veröffentlichen, wird zurzeit eine Weiterentwicklung der dafür notwendigen technischen Daten-Schnittstellen verfolgt. Die ersten Veröffentlichungen der Dortmunder Daten im Portal der Metropole Ruhr erfolgen voraussichtlich im Herbst 2019. Eine mobilfähige Version des Dortmunder Portals geht im 2. Quartal 2020 online.

Das Land NRW hat im aktuellen Entwurf des § 16a des E-Government-Gesetztes NRW zur Ausweitung der Digitalisierung eine Verpflichtung der Landesbehörden zur Veröffentlichung von Daten im Rahmen von Open Data festgelegt.

Eine Evaluation der Kosten und des Nutzens von opendata.dortmund.de erfolgt im 1. Halbjahr 2020. Betrachtet wird hierbei der Aufwand innerhalb der Verwaltung, die Abrufe durch Bürger*innen, Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Nutzung der Daten. Zur Weiterentwicklung der Nutzung von Daten für die Stadtverwaltung wird der Aufbau von Big Data (im Internet und in den Unternehmen verfügbare Datenmengen) und Business Intelligence ("BI" Daten visualisieren, analysieren) angestrebt.