Dortmund überrascht. Dich.
Das Tierschutzzentrum Dortmund aus der Luft.

Tierschutzzentrum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland © RVR, 2019, Aerowest GmbH, Meixner Vermessung ZT GmbH

Partner

Susi und Strolch, Tim und Struppi, Benjamin Blümchen und Otto - was wären sie alle ohne ihre jeweiligen Partner*innen? Gleiches gilt für uns als Tierschutzzentrum Dortmund. Deshalb freuen wir uns, an dieser Stelle unsere immens wichtigen Partner vorzustellen.

"Die Stärke des Rudels ist der Wolf, und die Stärke des Wolfs das Rudel."

Rudyard Kipling, Schriftsteller (Das zweite Dschungelbuch)

Ordnungsamt

Einer unserer wichtigsten Partner ist das städtische Ordnungsamt. Die Kollegen*innen aus dem Bereich Veterinärwesen unterstützen das Tierschutzzentrum beispielsweise bei Verhaltenstests und spielen die Hauptrolle, wenn Tiere, die illegal und ohne Tollwut-Impfung importiert worden sind, bei uns in Quarantäne kommen. Sie stellen aber auch Tiere aus nicht artgerechter Haltung sicher oder wenn die Halter*innen bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen.

Bilderstrecke: Für das Tierwohl – wie Veterinäramt und Tierheim zusammenarbeiten

Ein Telefondisplay mit der Aufschrift "Eingehender Anruf". 12 Bilder
Oftmals beginnen Fälle, in denen das Veterinäramt der Stadt Dortmund und das Tierheim zusammenarbeiten, in etwa so: Die Polizei meldet beim Veterinäramt, dass auf einem Parkplatz ein Hund – meistens ist es ein Welpe - aus dem Auto heraus verkauft werden soll. Die kaufinteressierte Person hat dabei gleich die Polizei eingeschaltet, weil ihr*ihm die Angelegenheit dubios vorkam. Mitarbeiter*innen des Veterinäramts überprüfen in einem solchen Fall telefonisch mit den Polizeibeamt*innen vor Ort den Impfpass des Hundes.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Thimo Mallon

Bilderstrecke: Mehr Freiheit für Hunde - wie eine Verhaltensprüfung abläuft

Ein Hund, dessen Maulkorb abgenommen wird. 15 Bilder
Im Rahmen der Verhaltensprüfung wird überprüft, ob der Hund ein übersteigertes Aggressionsverhalten zeigt und sich diese Aggression in gefährlicher Weise unmittelbar auf Menschen oder Hunde auswirken könnte. Bei einem positiven Prüfungsverlauf soll nachgewiesen werden, dass der Hund auf Grund seines individuellen Aggressionsverhaltens keine übermäßige Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Veterinäramt

Die Verhaltensprüfung für Hunde, die auf Grund ihrer Rassezugehörigkeit nach Landeshundegesetz NRW maulkorb- und leinenpflichtig sind, dient dazu, den Antrag der*des Hundehalters*in auf Maulkorb- und Leinenbefreiung zu überprüfen. Sie wird regelmäßig durch amtliche Tierärzte*innen in Zusammenarbeit mit externen sachverständigen Personen auf dem Gelände des Tierschutzzentrums Dortmund durchgeführt.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Mitarbeitenden des Veterinäramtes Dortmund unter der Rufnummer 0231 50-23970 oder per Mail an veterinaeramt@stadtdo.de gerne zur Verfügung.

Weitere Partner

Eine Gruppe des Tierschutzvereins Gross-Dortmund e.V.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Tierschutzverein Gross-Dortmund e.V.

Tierschutzverein Gross-Dortmund e.V.

Gutes tun - Gassi gehen

„Es ist nicht nur die Rute, die dann wild durch die Luft wedelt, eigentlich wackelt der ganze Hund.“ – Jeden Samstag erlebt Karola Gaidies vom Tierschutzverein Gross-Dortmund e.V. die gleichen Szenen. Zusammen mit weiteren gut ein Dutzend Gassi-Gänger*innen sorgt sie dafür, dass die Hunde, die temporär im Tierheim unterkommen, zusätzlichen Auslauf bekommen.

Im Jahr 2000, als durch eine neue Landeshundeverordnung die Hundezwinger im Tierheim Dortmund nahezu aus allen Nähten platzten, gehörte Karola Gaidies zu denjenigen Personen, die einen Vorläufer der heutigen Gassi-Gruppe ins Leben riefen. Wie viele Samstage es seitdem waren, an denen sie Hunde aus dem Tierheim ausführte und an denen ihr die Hunde diese eingangs geschilderte Dankbarkeit entgegenbrachten, das weiß sie selbst nicht mehr. Aber fest steht: mit diesem Ehrenamt helfen sie und die anderen Gassi-Gänger*innen den Hunden, eine äußerst schwierige Zeit zu überstehen.

Bei Wind und Wetter stehen die Männer und Frauen samstags um 10 Uhr auf der Matte. Ihre Hilfsbereitschaft kennt keine Jahreszeiten, kennt kein zu heiß, kein zu nass, kein zu kalt. „Gutes tun“, sagt Karola Gaidies sei ihre Motivation. Manchmal ist es so einfach: Gutes tun. Und diese zwei Worte bedeuten für die Hunde so viel mehr.

In enger Absprache mit den Mitarbeiter*innen des Tierschutzzentrums werden die Hunde aus ihren Zwingern und getrennt voneinander ausgeführt. Dass dabei nicht jede*r so ohne weiteres mit den mitunter auch mal komplizierten Tieren spazieren gehen darf, leuchtet ein. Alle Gassi-Gänger*innen sind über das Veterinäramt qualifiziert und haben den Sachkundenachweis erworben. „Es hängt viel mehr dran, als nur ein bisschen spazieren gehen“, sagt Gaidies.

Dennoch ist die Nachfrage ungebrochen hoch. Momentan gibt es eine Warteliste für neue Interessenten. „Wir müssen natürlich schon schauen, ob es alle, die sich interessieren, am Ende auch Ernst meinen“, sagt Gaidies. Bei einigen Mitglieder*innen aus der Gassi-Gruppe habe das regelmäßige Ausführen der Tiere am Ende sogar zur erfolgreichen Vermittlung des eigenen Hundes geführt. Was aber nicht bedeutete, dass die gute und wichtige Arbeit in der Gassi-Gruppe dann aufgegeben wurde. Denn Ehrenamt ist Ehrensache.

Die Gassi-Gruppe startet jeden Samstag um 10 Uhr vom Tierheim aus. Interessenten*innen können sich im Tierschutzzenturm melden. Per Mail beimtierheim@stadtdo.de oder telefonisch unter 0231 170680.

Dortmunder Katzenschutzverein e.V.

Hilfe leisten - für besitzerlose Katzen, aber auch Katzenhalter*innen

Seit 1976 hat es sich der Dortmunder Katzenschutzverein unter anderem zur Aufgabe gemacht, durch Futterstellen eine kontinuierliche Versorgung besitzerloser Katzen zu ermöglichen oder durch Kastrationen die Populationen wildlebender Katzen zu kontrollieren.

Auch für Halterinnen oder Halter leistet der Verein wichtige Arbeit. So stehen sie bei Problemsituationen oder Krankheiten mit Rat und Tat zur Seite oder helfen bei der Suche nach vermissten Tieren.

Igelschutz Dortmund e.V.

Aufklärungsarbeit und Hilfestellungen rund um den Igel

Seit vielen Jahren ansässig im Tierschutzzentrum ist der Dortmunder Igelschutz in ehrenamtlicher Funktion für alle Fälle rund um den Igel da. Der seit Anfang der 2000er gegründete Verein leistet seitdem Aufklärungsarbeit und Hilfestellungen rund um den Igel - alles was zur Unterbringung, Fütterung, zu täglicher Pflege, zum Winterschlaf und zur Auswilderung nötig ist, kann man dort erfahren.

Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Dortmund e.V.

Hilfe für die Greifvögel

Die Vogelpflegestation des Nabu ist seit der Errichtung des Tierschutzzentrums mit dabei. Dort werden viele der verletzten Greifvögel von ehrenamtlichen Mitgliedern versorgt, behandelt und wieder ausgewildert. Neben dieser Tätigkeit betreibt die Arbeitsgruppe Greifvögel noch Bestandserfassung der Greifvögel in Dortmund und Beratung zu Schutzmaßnahmen von Greifvögel.

Tierschutzverein Gross-Dortmund E.V.

Seit den Anfängen Seite an Seite

Ein langer jähriger Partner für das Tierschutzzentrum ist der TSV Gross-Dortmund e.V., der seit 1951 besteht und damit einer der ältesten Tierschutzvereine Deutschlands ist. Schon seit der Grundsteinlegung war der TSV Gross-Dortmund sowohl finanziell als auch allgemein unterstützend an der Seite des Tierschutzzentrums. Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Unterstützung Bedürftiger gehören zum Hauptaugenmerk des geschichtsträchtigen Vereins.

Arche 90 e.V.

Rund um die Uhr für die Tiere im Einsatz

Der 1990 gegründete Tierschutzverein hat sich das Motto auf die Fahne geschrieben „Hilfe für Tierische Notfälle und das rund um die Uhr“. Und dieses Motto ist auch heute noch so aktuell wie zur Gründung. So arbeitet das Tierschutzzentrum auch schon seit vielen Jahren in Tierische Notfälle und Vermittlungen mit der Arche 90 zusammen.

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