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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Umweltamt

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Lärmaktionsplanung

Im Rahmen der EG-Umgebungslärmrichtlinie sind Ballungsräume dazu verpflichtet, im 5-jährigen Turnus Lärmkartierungen durchzuführen und darauf aufbauend Lärmaktionspläne zu erstellen. Diese sind nach ihrer Aufstellung ebenfalls turnusmäßig zu überprüfen und falls erforderlich zu überarbeiten.

Der Lärmaktionsplan 2014 basiert auf der ersten Lärmkartierung, dem Entwurf des Lärmaktionsplanes, der Bürgerbeteiligung zum Entwurf und dem Ergebnis der zweiten Lärmkartierung. Er vereinigt die erste und zweite Stufe der Lärmaktionsplanung. Eine turnusmäßige Überprüfung unter Berücksichtigung der aktuellen Kartierungsergebnisse hat ergeben, dass sich die Belastungssituation seit der letzten Kartierung nicht maßgeblich geändert hat. Auch unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Öffentlichkeitsbeteiligung sind damit die noch offenen und kontinuierlich zu betreibenden Maßnahmen aus dem Lärmaktionsplan 2014 weiterhin gültig.

Eine Zusammenfassung des Lärmaktionsplans 2014 kann hier heruntergeladen werden: Bericht Überprüfung Lärmaktionsplanung Anhang 1 [pdf, 3,3 MB]

Im Lärmaktionsplan werden zahlreiche Maßnahmen genannt, die kontinuierlich weiterbetrieben werden können. Hierbei hervorzuheben sind sowohl der Einbau von über 30 km lärmarmen Asphaltmischungen an mehr als 30 stark befahrenen Straßenabschnitten als auch das Schallschutzfensterprogramm. Der Einbau von Schallschutzfenstern schützt Wohnräume mit besonders hohen Schallpegeln vor deren Fassade und wird bereits seit 2007 finanziell durch die Stadt Dortmund gefördert. Nach dem Beschluss der Lärmaktionsplanung durch den Rat der Stadt Dortmund, wird der EU-Kommission entsprechend den Vorgaben über den Stand der Lärmaktionsplanung berichtet.

Hinzu kommen zahlreiche Maßnahmen, die den Fußgänger- und Radverkehr sowie den ÖPNV in den kommenden Jahren stärken und so letztendlich zu einer Reduktion des motorisierten Individualverkehrs führen. Im Einklang mit der Lärmaktionsplanung sind bei einer nennenswerten Verkehrsminderung flächendeckende Entlastungen vor allem im Innenstadtbereich zu erwarten, auch wenn der Fokus dieser Projekte auf der Luftreinhaltung und dem Klimaschutz liegt.

Minderungsmaßnahmen

Minderungsmaßnahmen allgemein

Es gibt verschiedene Maßnahmen zur Lärmminderung. Sie sind abhängig von der Lärmquelle und der jeweiligen Situation vor Ort. Daher lassen sich keine Pauschallösungen zur grundsätzlichen Lärmminderung benennen.

Lärmminderungsmaßnahmen sollten möglichst direkt an der Lärmquelle ansetzten, sodass von vornherein weniger Schall entsteht, bzw. sich der Schall erst gar nicht ausbreiten kann. Maßnahmen zur Vermeidung oder Verminderung des Schalls am Entstehungsort (Emissionsort) werden als "aktiver" Schallschutz bezeichnet.

Quellenunabhängige und aktive Lärmminderungsmaßnahmen: Schallschutzwände und -wälle

Die Wirksamkeit einer Schallschutzwand oder eines Walls ist abhängig von:

  • der Höhe der Wand, bezogen auf den zu schützenden Bereich,
  • der Länge der Wand, bezogen auf den zu schützenden Bereich,
  • dem Abstand zwischen Lärmquelle und Wand und dem dahinter liegenden zu schützenden Bereich sowie
  • dem Höhenverhältnis zwischen Lärmquelle und Empfänger

Der Bau einer Schallschutzwand ist ein massiver Eingriff in das Orts- bzw. Landschaftsbild. Zwischen Eingriff und Wirkung muss daher immer die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Durch den Bau einer Schallschutzwand sollte eine Reduktion von mindestens 5 bis 8 dB(A) an den am stärksten betroffenen Immissionsorten erreicht werden. Im verdichteten städtischen Bereich ist der Bau einer Schallschutzwand meist keine geeignete Maßnahme, da oft schwerwiegende Gründe dagegensprechen (z.B. Platzmangel, Straßenquerungen, Zugänglichkeit, Verschattung, Platzmangel für Fundamente, etc.)

Maßnahmen zur Lärmminderung am Wirkungsort (Immissionsort) bezeichnet man hingegen als passiven Schallschutz.

Quellenunabhängige und passive Lärmminderungsmaßnahmen: Schallschutzfenster

Sind die Möglichkeiten des aktiven Schallschutzes (Maßnahmen an der Quelle oder am Übertragungsweg) ausgeschöpft oder nicht umsetzbar, kommt eine Erhöhung der Schalldämmung am Immissionsort in Betracht. Der Einbau von Schallschutzfenstern und schallgedämmten Lüftern, die ein Öffnen des Fensters nicht erforderlich machen, sind die wichtigsten Elemente des passiven Schallschutzes. Das Schalldämmmaß ist eine Größe zur Beschreibung der Pegelminderung durch ein Bauteil. Je höher das Schalldämmmaß, desto besser die Wirkung. Fenster werden anhand ihres Schalldämmmaßes in unterschiedliche Schutzklassen eingestuft, wobei die Schutzklasse 1 dem geringsten Schallschutz (vgl. Einfachverglasung) und Schallschutzklasse 6 dem höchsten Schallschutz (Sonderbauweisen) entsprechen. Das Schalldämmmaß wird u.a. von der Stärke der Glasscheiben, dem Abstand zwischen den Glasscheiben, den Dichtungen, der Einbauweise und dem Rahmenmaterial beeinflusst.

Grundsätzlich ist der aktive Schallschutz immer dem passiven Schallschutz vorzuziehen, da durch aktiven Schallschutz auch die Außenbereiche (z.B. Balkon und Garten) geschützt werden.

Bei Neubauten kann der passive Schallschutz auch durch architektonische Gestaltung sichergestellt werden. So können an lauten Fassaden Räume mit einem geringeren Schutzanspruch (z.B. Flure oder gewerblich genutzte Räume) vorgesehen werden. Dieses Verfahren wird regelmäßig bei Baugenehmigungen und Bebauungsplanverfahren angewandt werden.

Minderungsmaßnahmen Straßenverkehrslärm

Rollgeräusch

Das Roll- oder Reifen-Fahrbahn-Geräusch ist bei einem Pkw ab einer Geschwindigkeit von etwa 40 km/h (Lkw = 60 km/h) die dominierende Lärmquelle. Erst ab einer Geschwindigkeit von > 100 km/h wird das Rollgeräusch vom Luftströmungsgeräusch überlagert. Der Einsatz lärmoptimierten Asphalts ist im innerstädtischen Bereich ein wichtiges Instrument der Lärmreduzierung. Hieraus ist aber auch ersichtlich, dass insbesondere im Geschwindigkeitsbereich < 40 km/h, in dem das Motoren-/Antriebsgeräusch dominiert, der Einsatz von lärmoptimiertem Asphalt nicht die gewünschte Lärmreduzierung erzielen kann.

Durch die Wahl eines leiseren Reifens können Sie sich bereits aktiv an der Lärmminderung beteiligen. Die einschlägigen Automobilzeitschriften und Automobilclubs beachten mittlerweile bei ihren Tests auch die entstehenden Abrollgeräusche. Vergleichbare Modelle müssen im Übrigen nicht teurer sein. Hierbei zählt weniger der einzelne Reifen sondern das Zeichen, dass Sie hierdurch setzen. Die Nachfrage regelt am Ende das Angebot.

  • Einsatz von lärmarmem Asphalt
    • Bei innerstädtischem Verkehr und Tempo 50 km/h etwa 2 dB(A)
    • Auf Autobahnen und Geschwindigkeiten > 60 km/h etwa 2 bis 5 dB(A)
  • Sanierung schadhafter Fahrbahnbeläge
  • Einsatz lärmarmer Reifen
  • Geschwindigkeitsreduktion
    • Tempo 30 km/h statt Tempo 50 km/h Asphalt, Lärmreduzierung etwa 3 dB(A)
    • Tempo 30 km/h statt Tempo 50 km/h auf Pflaster, Lärmreduzierung etwa 5 dB(A)

Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und Förderung des ÖPNV

Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die der Stärkung des Umweltverbundes dienen. Der Umweltverbund ist ein Sammelbegriff für "umweltverträgliche" Verkehrsmittel (Fuß, Rad und ÖPNV). Durch den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes, den Bau von Fahrradabstellanlagen an Haltestellen der DSW21/der Deutschen Bahn (Bike&Ride) oder durch ein attraktives Bikesharing-Angebot („MetropolRad Ruhr“) wurden Anreize geschaffen, die den Umstieg auf "umweltverträgliche" Verkehrsmittel ermöglichen.

Übrigens, das Fahrrad ist im Stadtverkehr bis 5 km das schnellste Verkehrsmittel.

Der wichtigste Bestandteil des Umweltverbundes ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Er verursacht, bezogen auf die Fahrgastzahlen (Personenkilometer), erheblich weniger Lärm und Abgasemissionen als ein vergleichbarer PKW-Verkehr. Darüber hinaus entlastet er die Städte vom Parkraumdruck und gewährleistet eine auto-unabhängige Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen.

Verkehrsoptimierung

Eine Verstetigung des Verkehrsflusses durch eine gezielte Ampelsteuerung ("Grüne Welle") führt bei 30 km/h zu einer Lärmreduzierung von bis zu 4 dB(A) und zu einer Reduzierung der besonders störenden Pegelspitzen. Eine weitere Möglichkeit der Verkehrsverstetigung bietet der Bau von Kreisverkehren als Alternative zu Ampelkreuzungen. Der Nachteil liegt jedoch im höheren Platzbedarf. Dies bedeutet, dass sich Kreisverkehre im innerstädtischen Bereich nicht immer umsetzen lassen.

Verkehrsverlagerung

Die lokale Lärmreduktion ist abhängig vom Verkehrsaufkommen. Eine Verkehrsverlagerung lässt sich durch die Schaffung von Ausweichrouten, durch Fahrverbote oder eine Pförtnerung erzielen. Eine Pförtnerung kann man sich dabei wie eine Zuflussdosierung des Verkehrs vorstellen, die z.B. mithilfe einer Ampel ("Pförtnerampel") reguliert werden kann.

Das Ziel von LKW-Fahrverboten ist es, den Durchgangsverkehr/Schwerverkehr aus sensiblen Bereichen herauszuhalten. Das Potenzial wird deutlich, wenn man bedenkt, dass eine LKW-Vorbeifahrt so laut ist wie etwa 10 PKW-Vorbeifahrten zusammen.

Eine Halbierung des Straßenverkehrs durch eine geschickte Verlagerung auf unsensiblere Strecken führt zu einer Lärmreduzierung von 3 dB(A).

Straßen- und Parkraumgestaltung (Veränderung der Verkehrsachsen)

Durch die Markierung von Fahrradschutzstreifen wird beispielsweise der Abstand zwischen Lärmquelle und den Anwohnern vergrößert. Zusätzlich reduziert sich der Lärm durch eine niedrigere und gleichmäßigere Geschwindigkeit, die sich aus dem geringeren Straßenquerschnitt ergibt. Hier ist eine Lärmreduzierung bis 2 dB(A) möglich. Weitere Möglichkeiten bieten sich in der Gestaltung und Schaffung von Parkraum, was einerseits zu einer Reduzierung des Straßenquerschnitts mit dem oben genannten Effekten führt und andererseits durch den neu geschaffenen Parkraum den Parkplatz-Suchverkehr reduziert.

Minderungsmaßnahmen Schienenverkehrslärm

Ähnlich wie im Straßenverkehr, wo das Reifen-Fahrbahn-Geräusch eine wesentliche Geräuschquelle darstellt, ist im Schienenverkehr das Rad-Schienen-Geräusch eine dominante Geräuschquelle. Der Lärm wird durch Unebenheiten am Rad oder der Schiene hervorgerufen. Darüber hinaus entstehen Geräusche beim Bremsen (Bremsquietschen), in Kurven (Kurvenquietschen) oder durch den Aufbau der Wagons (Güterzüge) und durch die technischen Aggregate, wie z.B. Klimaanlagen.

Im Fall des Schienengüterverkehrs werden bis Ende 2020 alle Güterwaggons mit „Flüsterbremsen“ ausgerüstet. Der Ersatz der Graugussklötze durch Bremsklotzsohlen aus Verbundstoff vermindert die Aufrauhung der Radfahrflächen und reduziert so die Geräuschemissionen um bis zu 10 dB(A).

Die Lärmminderung durch den Bau von Schallschutzwänden lässt sich durch die Trassenführung in erster Linie an Schienenwegen des Bundes realisieren.

Der kommunale Einfluss auf den Schienenverkehr der Deutschen Bahn AG (Schienenwege des Bundes) ist gering. Im Wesentlichen werden Lärmminderungsmaßnahmen durch Förderprogramme des Bundes forciert.

Bei innerstädtischen Schienenwegen fehlt zum Bau von Schallschutzwänden oder -wällen häufig der Platz. Zum Schutz der Anwohner wurde in mehreren Abschnitten ein Erschütterungsschutz realisiert, wo möglich und sinnvoll werden in engen Kurven Schmieranlagen eingesetzt, welche die Auftrittswahrscheinlichkeit und die Pegelspitzen des Kurvenquietschens erheblich verringern. Eine Geschwindigkeitsreduktion der Stadtbahnen würde zwar den Lärmpegel verringern, eine grundsätzliche Reduktion der Geschwindigkeit steht jedoch im Widerspruch zur Förderung und Attraktivitätssteigerung des ÖPNV und somit zu einer Reduktion des Straßenverkehrslärms.

Minderungsmaßnahmen Industrie und Gewerbelärm

Dem Industrie- und Gewerbelärm werden durch nationale Regelungen, insbesondere durch die "TA-Lärm", Grenzen gesetzt. Diese Grenzen sind deutlich strenger, als die Auslösewerte der Lärmaktionsplanung. Aus diesem Grund gibt es bzw. kann es im Rahmen der Umgebungslärmkartierung keinen Handlungsbedarf geben.

Im Einzelnen kann, es insbesondere bei geringen Abständen zwischen Wohnbebauung und Gewerbebetrieben, zu einer Beschwerdelage kommen.

Lärmprobleme durch Störungen im Betriebsablauf oder durch nicht genehmigungskonforme Betriebsabläufe werden unabhängig der Umgebungslärmrichtlinie über das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) geregelt.

Minderungsmaßnahmen Flugverkehrslärm

Durch den Flugverkehr werden die Auslösewerte der Umgebungslärmrichtlinie in Dortmund nicht erreicht bzw. überschritten, da die nationale Gesetzgebung in Form des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm deutlich strenger ist. Für den Dortmunder Flughafen können im Rahmen der Umgebungslärmkartierung somit keine verbindlichen Minderungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Mehr Informationen rund um das Thema Lärm am Dortmunder Flughafen erhalten Sie unter folgendem Link: dortmund-airport.de/nachbarn/betriebszeiten

Für den Flughafen Dortmund ist die Bezirksregierung Münster die zuständige Genehmigungsbehörde.

Ruhige Gebiete

Informationen zu ruhigen Gebieten

Die Belastung durch Umgebungslärm ist in Europa und in Deutschland ein zunehmendes Problem, denn Lärm stört nicht nur, er macht auch krank. Der Verkehrslärm in den Städten trägt entscheidend dazu bei, dass sich die Lebens- und Wohnqualität verschlechtert. Somit ist es nicht verwunderlich, dass es eine große Nachfrage nach Ruhe gibt. Ruhe ist somit eine begehrte und wertvolle Ressource. Wer möchte nicht seine Freizeit oder seinen Feierabend entspannt genießen, zur Ruhe kommen, ruhig schlafen und sich im Urlaub in Ruhe erholen?

Es genügt daher nicht, lediglich den Lärm zu bekämpfen. Zusätzlich gilt es, die noch vorhandenen ruhigen Gebiete zu schützen. Das hat auch die Europäische Union (EU) erkannt und diesen Aspekt in der Umgebungslärmrichtlinie berücksichtigt.

Die Umgebungslärmrichtlinie unterscheidet zwischen ruhigen Gebieten innerhalb und außerhalb von Städten. Hier soll jedoch nur auf die ruhigen Gebiete innerhalb des Ballungsraums Dortmunds eingegangen werden.

Bei der Ausweisung von Ruhigen Gebieten in Ballungsräumen soll der Schwerpunkt auf Freizeit- und Erholungsgebieten liegen. Diese Gebiete stehen der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung und dienen der Erholung. Es handelt sich zum Beispiel um großflächige Gebiete, die einen weitgehend naturbelassenen oder land- und forstwirtschaftlich genutzten, durchgängig erlebbaren Naturraum bilden.

Die Ruhigen Gebiete, welche im Rahmen der Lärmaktionsplanung 2014 festgelegt wurden, befinden sich großteils im Außenbereich bzw. außerhalb der Innenstadt und werden oft durch die Lärmpegel der Bundesautobahnen, insbesondere der A45 und A2 begrenzt. Durch die Verkehrszunahme auf diesen beiden Autobahnen sind gerade die Flächen der Ruhigen Gebiete am südlichen Einwirkungsbereich der A2 kleiner geworden. Die Stadt Dortmund hat auf diese Verkehrszunahme keinen Einfluss, zumal in weiten Teilen der A2 bereits ein umfangreicher Schallschutz existiert.

In der aktuellen Fachliteratur wird ebenfalls diskutiert, dass im Rahmen der Lärmaktionsplanung zwar Ruhige Gebiete festzulegen sind, die Definition Ruhiger Gebiete einerseits nicht einheitlich geregelt ist und andererseits rechtliche Möglichkeiten fehlen, bestehende Ruhige Gebiete effektiv zu schützen.

Ziel der Stadt Dortmund ist es in den nächsten Jahren die Kriterien zur Festlegung der Ruhigen Gebiete zu überarbeiten und darauf aufbauend Entwicklungsziele und – im Rahmen des Möglichen – Schutzmaßnahmen festzulegen. Bei der Festlegung der Gebiete und der Entwicklung sollen u.a. die tatsächliche Gebietsnutzung, die öffentliche Meinung, die Erreichbarkeit mit umweltfreundlichen Transportmitteln und Synergieeffekte zu anderen Umweltplanungen, wie z.B. Naturschutz, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung einbezogen werden.

Kontakt

Stadt Dortmund - Umweltamt - Immissionsschutz Herr FrüchtAnsprechpartner