Dortmund überrascht. Dich.
Waldarbeiten

Umweltamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Umweltamt

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Ergebnisse der Lärmkartierung

Die Kartierungsergebnisse sind entsprechend § 47c BImSchG an die EU-Kommission zu übermitteln. Eine Zusammenfassung für ganz NRW, also auch den Ballungsraum Dortmund, findet sich auf der Internetseite https://www.umgebungslaerm-kartierung.nrw.de/.

Hier werden die Umgebungslärmkarten entsprechend der letzten Kartierung für die einzelnen Quellen (Straßen, Schiene, Flughafen, Industrie und Gewerbe) dargestellt. Außerdem erfolgt eine Unterscheidung der Lärmpegel LDEN (24-h Zeitraum mit Zuschlag für Lärm im Abend- und Nachtzeitraum) und LNight (Nachtzeitraum 22-6 Uhr, ohne Zuschlag).

Zum Thema

Der Bericht über die Lärmkartierung für den Ballungsraum Dortmund und eine Zusammenfassung von Lärmkarten stehen hier zum Download bereit.

Bundesweite Informationen zum Umgebungslärm an Schienenwegen können auf der Internetseite des Eisenbahnbundesamtes eingesehen werden: http://laermkartierung1.eisenbahn-bundesamt.de/.

Zusammenfassung der Kartierungsergebnisse

Im Vergleich zum Jahr 2012 ist die Zahl der hochbelasteten Einwohner im Fall des Straßenlärms um etwa 10 % und im Fall des kommunalen Schienenlärms um etwa 15 % gestiegen. An Schienenwegen des Bundes hat sich die Zahl der hochbelasteten Einwohner etwa halbiert. Wie schon in den vorherigen Lärmkartierungen werden die Auslösewerte beim Flug- und Gewerbelärm mit wenigen Ausnahmen nicht erreicht. Dies kann auch der nachstehenden Tabelle entnommen werden.

Lärmquelle Kartierung 2012:
Anzahl Einwohner mit LDEN >= 70
Kartierung 2012:
Anzahl Einwohner mit LN >= 60
Kartierung 2017:
Anzahl Einwohner mit LDEN => 70
Kartierung 2017:
Anzahl Einwohner mit LN => 60
Straßen 7.900 10.300 8.500 11.600
Kommunale Schienenwege 900 1.700 1.000 1.900
Schienenwege des Bundes 2.200 4.900 1.000 2.800
Industrie und Gewerbe 0 0 0 0
Flugplätze 0 0 0 0
Summe 11.000 16.900 10.500 16.300

Mit LDEN = Bewerteter Schalldruckpegel Day-Evening-Night und LN = Bewerteter Schalldruckpegel Nacht

Die Ausgangslage der Emissionen hat sich beim kommunalen Schienenverkehrslärm nicht verändert. Im Fall des Straßenverkehrslärms gab es zwar Veränderungen, diese sind i.d.R. aber geringfügig oder lokal begrenzt, sodass das Gesamtbild sich seit der vorangegangenen Lärmkartierung nicht wesentlich verändert hat. So ist z.B. an den Autobahnen und Bundesstraßen sowie den städtischen Durchfahrtsstraßen OW IIIa (Brackeler Straße, Mallinckrodtstraße) und dem Hellweg (Körner Hellweg – Wickeder Hellweg) das Verkehrsaufkommen leicht gestiegen, während es im westlichen Bereich der Dortmunder Innenstadt durch den Bau der NS IX und im Bereich Ellinghausen durch den Umbau der Lindenhorster Straße zu punktuellen Entlastungen gekommen ist. Der Anstieg der hochbelasteten Einwohner ist vor allem durch eine gestiegene Einwohnerzahl in ohnehin schon hochbelasteten Gebieten und die bessere wirtschaftliche Lage und damit verbundene Kfz-Nutzung gegenüber 2012 begründet. Hierbei ist zu beachten, dass auch die gestiegene Einwohnerzahl zu einem höheren Kfz-Aufkommen führt. Die Entlastungswirkungen mehrerer durchgeführter Maßnahmen können aufgrund der festgelegten Berechnungsvorschriften nicht berücksichtigt werden. Bei der Kartierung 2017 würde sich die Zahl der Hochbelasteten bei einer angemessenen Berücksichtigung um etwa 1400 Einwohner reduzieren.

Der deutliche Rückgang der hochbelasteten Personen an Schienenwegen des Bundes ist auf das Programm für den Schallschutz an bestehenden Bahnstrecken und auf dessen Umsetzung in Form der Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes zurückzuführen. Im Dortmunder Stadtgebiet wurden so mehr als 10 km Schallschutzwände entlang von Schienenwegen errichtet und passiver Schallschutz an etwa 170 Wohneinheiten umgesetzt. Hinzu kommt die sukzessive Einführung von "Flüsterbremsen" bei Güterwagen, die bis Ende 2020 vollständig umzurüsten sind.