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Umweltamt

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Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Wirkung von Luftschadstoffen

Informationen zu den verschiedenen Luftschadstoffen und deren Wirkung auf die menschliche Gesundheit finden Sie auf der Website Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW. Hier erfahren Sie alles über Gesetze und Regelwerke, die besonders den Immissionsschutz betreffen.

Besonders hervorgehoben werden soll an dieser Stelle der Luftschadstoff Stickstoffdioxid (NO2). Die Europäische Kommission hat am 18. Juni 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Überschreitung des NO2-Grenzwertes eingeleitet. Betroffen sind 29 Gebiete in Deutschland und 11 Gebiete in NRW, in denen der NO2 Jahresmittelgrenzwert, in drei Fällen auch der NO2-Stundenmittelgrenzwert, überschritten wurde. Wesentlicher Grund der anhaltenden Überschreitungen sind die Emissionen des Straßenverkehrs, insbesondere die der Diesel-Fahrzeuge.

Stickstoffdioxid ist ein Reizgas, welches durch das Einatmen über die Atemwege in die Bronchien und Lungenbläschen gelangt und dort Atemwegserkrankungen wie Asthma und chronische Bronchitis verursachen kann. Auch Feinstaub inklusive der Dieselrußpartikel gelangt über die Luft durch die Atemwege je nach Größe bis in die Bronchien oder Lungenbläschen. Grobe Partikel können zum Teil noch von der Nase gefiltert werden, während kleinere Partikel z.B. die von Dieselmotoren, über die Lunge und sogar über die Haut in die Blutbahn eindringen und sich dann über den Blutkreislauf verteilen können. Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen können die Folgen sein. Dieselruß gilt wie Asbest und Arsen als krebserregend.