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Blick auf Halde Ellinghausen

Klimaschutz

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Umweltamt

Aktuell in Erarbeitung: Handlungsprogramm Klima-Luft 2030

Die Stadt Dortmund stellt sich für die nächsten Jahre im Klimaschutz neu auf und erarbeitet dafür das Handlungsprogramm Klima-Luft 2030. Informieren Sie sich über die aktuelle Entwurfsfassung und bringen Sie Ihre Anregungen zu dem Zwischenstand des Handlungsprogramms ein.

Trailer

Kurzer Trailer der Bürger*innenkonferenz

Quelle: YouTube

Zum Handlungsprogramm Klima-Luft 2030

Online-Veranstaltung

„Bürger*innenkonferenz – Wie soll sich Dortmund im Klimaschutz aufstellen?“
am Samstag, den 13. März 2021 um 10 – 16:45 Uhr

Liebe Interessierte am Klimaschutz in Dortmund,
wir laden Sie herzlich ein zur digitalen Bürger*innenkonferenz am Samstag, 13. März 2021 von 10 bis 16.45 Uhr!

Den Link zum Live-Stream über YouTube finden Sie am 13. März hier. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Sie können entscheiden, ob Sie nur die Diskussion in einzelnen Handlungsfeldern oder die gesamte Veranstaltung verfolgen möchten. Die Bürger*innenkonferenz wird im Nachgang als Aufzeichnung hier online gestellt.

Die Stadt Dortmund hat mit Ratsbeschluss im Jahr 2019 die Erstellung eines Handlungsprogramms Klima-Luft 2030 veranlasst. Damit soll das Handlungsprogramm Klimaschutz 2020 fortgeschrieben und weitere Bereiche wie etwa Luftqualität sowie Landwirtschaft und Ernährung integriert betrachtet werden. Ziele sind u.a., die Treibhausgasemissionen in Dortmund weiter zu reduzieren und Meilensteine im Klimaschutz und der Luftreinhaltung für die nächsten Jahrzehnte zu setzen.

Mit der Festlegung dieser Klimaschutzziele bekennt sich die Stadt Dortmund weiterhin zu ihrer Verantwortung für den globalen Klimaschutz und setzt Meilensteine für die nächsten Jahrzehnte. Die Fortschreibung des Handlungsprogramms Klimaschutz 2020 für die nächste Dekade beschreibt das Arbeitspensum, mit dem das 55 %-Ziel bis zum Jahr 2030 erreicht werden kann.

Bringen Sie sich in die aktuelle Entwurfsfassung ein

Informieren Sie sich über die aktuelle Entwurfsfassung und bringen Sie aktiv ihre Anregungen zum Handlungsprogramm ein. Nachfolgend finden Sie den Zwischenbericht und die Übersicht der Maßnahmensteckbriefe als Entwurfsfassung. Die Maßnahmensteckbriefe werden mit Ihren Anregungen aus der Bürger*innenkonferenz zu detaillierten Maßnahmensteckbriefen für das Handlungsprogramm Klima-Luft 2030 ausgearbeitet.

Gerne senden Sie uns hierzu eine E-mail an umweltamt.klima@stadtdo.de

Zwischenbericht Februar 2021 Handlungsprogramm Klima-Luft 2030 (Stand Februar 2021) [pdf, 1,3 MB]

Entwurfsfassung Übersicht Maßnahmensteckbriefe (Stand Februar 2021) [pdf, 938 kB]

CO2-Bilanz 2018 für Dortmund (Stand September 2020) [pdf, 2,4 MB]

Folgende Fragen würden uns besonders interessieren:

  • 1. Welche Handlungsfelder interessieren Sie am meisten?
  • 2. Fehlen grundsätzlich Handlungsfelder bzw. übergeordnete Themen, welche die Stadt Dortmund bzgl. Klimaschutz angehen sollte?
  • 3. Für wie wirksam halten sie die vorgeschlagenen Maßnahmen?
  • 4. Welche Verbesserungen/ Ergänzungen wünschen Sie sich?
    • In welchem Handlungsfeld?
    • In welcher Maßnahme?
  • 5. Welche Maßnahmen gefallen Ihnen besonders gut (TOP 5 benennen)? Würden Sie Ihre Auswahl bitte begründen.
  • 6. Was würden Sie der Stadt für die Umsetzung mit auf den Weg geben wollen?
  • 7. Wie möchten Sie sich bei der Umsetzung des Handlungsprogramms Klima-Luft 2030 einbringen?

Details zur digitalen Bürger*innenkonferenz

Die Stadt Dortmund lädt alle Interessierte am Dortmunder Klimaschutz herzlich ein zur digitalen Bürger*innenkonferenz am Samstag, 13. März 2021 von 10 bis 16.45 Uhr!

Zu Beginn der digitalen Bürger*innenkonferenz wirft Holger Robrecht, ICLEI - Local Governments for Sustainability, in einer Keynote einen Blick auf den Klimaschutz in anderen nationalen und internationalen Städten und zieht Vergleiche zu Dortmund. In Diskussionsrunden werden anschließend die bisher entwickelten Maßnahmenvorschläge für die Handlungsfelder Landwirtschaft und Ernährung, Luftqualität, Bauen sowie Erneuerbare Energien und Energieeffizienz separat betrachtet und diskutiert. Die Abschlussrunde schließt das Thema Mobilität mit ein und betrachtet strukturelle Ansätze sowie den weiteren Prozess bis zur Verabschiedung des Handlungsprogramms. Die Diskussionsrunden mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und Wirtschaft, der Stadt und des beauftragten Konsortiums werden live aus dem Museum für Kunst- und Kulturgeschichte auf YouTube gestreamt. Sie können Fragen, Hinweise und Anmerkungen zu den Maßnahmenvorschlägen vorab oder live per Mail einspeisen an umweltamt.klima@stadtdo.de die die Moderation in die Live-Diskussionsrunden einbringen wird.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Veranstaltung ist kostenfrei. Den Link zum Live-Stream auf YouTube am 13. März, finden Sie hier auf dieser Seite. Zeitnah wird das endgültige Programm mit Benennung der Diskutanten vor Ort hier veröffentlicht. Sie können entscheiden, ob Sie nur die Diskussion in einzelnen Handlungsfeldern oder die gesamte Veranstaltung verfolgen möchten Die Bürger*innenkonferenz wird im Nachgang als Aufzeichnung online gestellt.

Programm der „Bürger*innenkonferenz – Wie soll sich Dortmund im Klimaschutz aufstellen?“ am Samstag, den 13. März 2021 um 10 – 16:45 Uhr

10:00 Uhr

1. Begrüßung und Einführung

  • Grußworte Stadt Dortmund
  • Keynote Holger Robrecht, ICLEI - Local Governments for Sustainability

10:30 Uhr

2. Diskussionsrunde zum Handlungsfeld Landwirtschaft und Ernährung

  • Vorstellung der handlungsfeldbezogenen Maßnahmensteckbriefe
  • Diskussionsrunde mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft/Wirtschaft, der Stadt und des Konsortiums sowie Fragen und Hinweise der Zuschauer*innen

11:30 Uhr

Pause

11:45 Uhr

3. Diskussionsrunde zum Handlungsfeld Luftqualität

  • Vorstellung der handlungsfeldbezogenen Maßnahmensteckbriefe
  • Diskussionsrunde mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft/Wirtschaft, der Stadt und des Konsortiums sowie Fragen und Hinweise der Zuschauer*innen

12:45 Uhr

Mittagspause

13:30 Uhr

4. Diskussionsrunde zum Handlungsfeld Bauen

  • Vorstellung der handlungsfeldbezogenen Maßnahmensteckbriefe
  • Diskussionsrunde mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft/Wirtschaft, der Stadt und des Konsortiums sowie Fragen und Hinweise der Zuschauer*innen

14:30 Uhr

Pause

14:45 Uhr

5. Diskussionsrunde zum Handlungsfeld Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

  • Vorstellung der handlungsfeldbezogenen Maßnahmensteckbriefe
  • Diskussionsrunde mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft/Wirtschaft, der Stadt und des Konsortiums sowie Fragen und Hinweise der Zuschauer*innen

15:45 Uhr

Pause

16:00 Uhr

6. Abschlussrunde

  • Handlungsfeldübergreifende Diskussion und Ausblick zum weiteren Prozess
  • Diskussionsrunde mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft/Wirtschaft, der Stadt und des Konsortiums sowie Fragen und Hinweise der Zuschauer*innen

16:45 Uhr

Ende

Bezug zum Handlungsprogramm Klimaschutz 2020

Mit dem Ratsbeschluss zum Handlungsprogramm Klimaschutz 2020 im Jahr 2011 beschloss die Stadt Dortmund ihre CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 % zu senken. Bis heute wurden rund 70 Projekte aus diesem Programm entwickelt und umgesetzt. Die kontinuierlich durchgeführten CO2-Bilanzen weisen darauf hin, dass das für 2020 gesteckte Ziel in greifbare Nähe rückt, voraussichtlich jedoch nicht ganz erreicht wird. Bis zum Jahr 2016 wurde eine Reduzierung von 30 % erzielt. Wesentliche Erfolge sind der Rückgang des Stromverbrauchs der privaten Haushalte, die Effizienzsteigerung in der Wärmeversorgung der Wohngebäude und die Erhöhung des Anteils der nicht endlichen Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Umweltwärme an der Energieversorgung in diesem Zeitraum.

Mit Ablauf der Zeitperiode des Handlungsprogramms Klimaschutz 2020 sollen die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Dortmund jedoch nicht eingestellt werden. Ganz im Gegenteil: Die kontinuierliche Reduzierung des Treibhausgasausstoßes bis zur Null-Emission wurde als langfristiges Ziel bis zum Jahr 2050 festgeschrieben. Als greifbare Zwischenschritte für die nächsten Dekaden werden 55 %-Minderung bis 2030 bzw. 70 % bis 2040 angestrebt.