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Klimaschutz

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Andreas Liebhart / PIXELIO

Konzepte

Das Handlungsprogramm Klimaschutz 2020 der Stadt Dortmund ist in drei Teilkonzepte gegliedert.

Logo Klimaschutz 2020 Handlungsprogramm Klimaschutz

Handlungsprogramm Klimaschutz

Das Teilvorhaben Handlungsprogramm Klimaschutz bildet den Rahmen für die CO2-Minderungsstrategie der Stadt Dortmund von 2011.

Zentrales Ziel war die Identifikation von realistischen und umsetzbaren Maßnahmen. In einem partizipativen Prozess unter Einbindung der beteiligten Klimaschutz-Akteure wurden rund 100 Maßnahmen entwickelt. In einer Bestandsaufnahme des CO2-Status-Quos 2008 wurden in einem Referenzszenario die Werte bis 2020 fortgeschrieben. Das darauf aufbauende Klimaschutzszenario benannte fünf Handlungsfelder, die diese Maßnahmen enthalten. Davon sind wiederum über 50 Maßnahmen in einer Prioritätenliste festgelegt worden. Bei Umsetzung dieser Maßnahmen sollte bis zum Jahr 2020 Dortmund das Ziel der 40 %-igen Reduzierung des CO2-Ausstoßes gegenüber 1990 erreichen.

Logo DLZE - Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz

Dienstleistungszentrum Energieeffizienz

In diesem Teilkonzept wurde die Einrichtung eines unabhängigen Beratungszentrums für die Stadt Dortmund untersucht. Die Einrichtung eines solchen Zentrums traf in Dortmund auf breite Akzeptanz.

Ab Mitte 2012 wurden dort Beratungsleistungen vorwiegend zu den Themen energieeffizientes Bauen und Sanieren von Wohn- und Nichtwohngebäuden, erneuerbare Energien und Stromverbrauch in privaten Haushalten angeboten. Zusätzlich sollte es über betriebliches Umwelt- und Energiemanagement sowie klimaschonende Mobilität informieren. Außerdem ist das Zentrum als Träger einer Reihe von Maßnahmen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung vorgesehen gewesen.

Strategien für den Ausbau erneuerbarer Energien und zur Verbesserung der Wärmeinfrastruktur

Dieses Teilkonzept untersuchte die Potentiale verschiedener Formen der regenerativen Energienutzung und bewertete deren Beiträge zur CO2-Reduktion.

Eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien in Dortmund ist auf Grund lokaler Bedingungen nur schwer zu erreichen. Zum Zeitpunkt der Programmerstellung wurden nur 5,8 % des Strom- und 2,2 % des Wärmebedarfs durch erneuerbare oder nachhaltige Energien gedeckt. Selbst nach Umsetzung aller von den Gutachtern vorgeschlagenen Maßnahmen könnte dieser Anteil bis zum Jahr 2020 voraussichtlich nur auf 7,2 % im Strom- und 3,6 % im Wärmebereich gesteigert werden.