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Umweltamt

Bild: Jesús González Rebordinos

Sturmtief Friederike

Land NRW verbietet weiterhin Betreten der Wälder - Sturmschäden größer als vermutet

Nachricht vom 01.02.2018

Die nach dem Sturmtief Friederike erlassene "ordnungsbehördliche Verordnung zur Gefahrenabwehr" bezüglich des Betretens der Wälder wurde verlängert. Das Betreten der Wälder in Dortmund ist damit bis vorerst einschließlich Sonntag, 18. Februar, verboten.

"Aus Sicherheitsgründen werden viele Waldgebiete bis auf weiteres in den kommenden Wochen für Spaziergänger gesperrt bleiben", teilt der Landesbetrieb Wald und Holz mit. Die Sturmschäden seien in einigen Bereich größer als vermutet. Dies betrifft insbesondere Bereiche, in denen Einzelbäume entweder auf den Wegen liegen oder seitlich der Wege destabilisiert sind und jederzeit umfallen können.

Für die Dortmunder Wälder nördlich der B1 (Huckarde, Mengede, Eving, Scharnhorst, Brackel) wurde das Betretungsverbot etwas gelockert. Hier können die Wälder auf den Waldwegen betreten werden. Außnahme bildet Teilbereiche des Hoeschparks. "Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit im Park sind zirka 60 Bäume zu fällen und weitere Verkehrsicherungsmaßnahmen, z.B. Reparaturen von defekten Wegebeleuchtungen, durchzuführen", so das Umweltamt. Die Sportflächen und die Diskothek Dobo Villa sind zugänglich.

Für die Wälder südlich der B1 (Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund) gilt weiterhin die komplette Sperrung.

"Ich appelliere an die Bürger, die Hinweise der Forstämter unbedingt zu beachten und auch in nicht gesperrten Wäldern besonders vorsichtig und umsichtig zu sein", rief Schulze Föcking, nordrhein-westfälische Umweltministerium, zur Achtsamkeit auf.