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Umweltamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Umwelt

Forum Naturschutz und Landwirtschaft beim Umweltamt ist gestartet

Nachricht vom 03.07.2019

Rund 30 Vertreter*innen von Naturschutz und Landwirtschaft im Umweltamt sind am Montag, 1. Juli, zusammengekommen, um über Maßnahmen zum Rückgang der Biodiversität in der Agrarlandschaft zu diskutieren. Dr. Uwe Rath, Fachbereichsleiter des Umweltamtes, begrüßte die Naturschutzverbände AGARD und NABU, die Biologische Station Kreis Unna|Dortmund, die Landwirtschaftskammer, den Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, Dortmunder Landwirte, die Fraktionsspitzen des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen sowie die Verwaltung.

Der Leiter des Umweltamtes dankte den Vortragenden. V. l. n. r.: Elisabeth Verhaag, Melanie Wilmer-Jahn, Eduard Eich (Landwirtschaftskammer NRW), Heinz-Wilhelm Büscher (Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband), Dr. Uwe Rath (Umweltamt), Dr. Erich Kretzschmar (NABU) und Anke Bienengräber (Biostation Unna | Dortmund)

Der Leiter des Umweltamtes dankte den Vortragenden. V. l. n. r.: Elisabeth Verhaag, Melanie Wilmer-Jahn, Eduard Eich (Landwirtschaftskammer NRW), Heinz-Wilhelm Büscher (Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband), Dr. Uwe Rath (Umweltamt), Dr. Erich Kretzschmar (NABU) und Anke Bienengräber (Biostation Unna | Dortmund)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Umweltamt Dortmund

Nach Impulsvorträgen u.a. zur Situation der Feldvögel in Dortmund, den Fördermöglichkeiten für die Landwirtschaft und bereits laufende Aktionen wurden die Gründe für den Rückgang von Arten und Lebensräumen in Dortmund erörtert. Dabei wurde deutlich, dass auch die im letzten Jahrzehnt drastisch gestiegene Flächenversiegelung sowie der Klimawandel ihren Anteil am Rückgang der Arten und Lebensräume haben. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass der Rückgang aufgehalten und die bäuerliche Kulturlandschaft geschützt werden müsse.

Initiative für einen insektenfreundlichen Acker

Im Anschluss wurden weitere Ideen und Vorschläge gesammelt, welche den Biodiversitätsverlust in der Stadt aufhalten könnten. Neben einer Initiative für einen insektenfreundlichen Acker wurden u. a. ein "runder Tisch" zum Feldvogelschutz und die Definition von Schwerpunkträumen für Maßnahmen in Dortmund genannt. Hervorgehoben wurde die Bedeutung von persönlichen Gesprächen und von Vertrauen zwischen Naturschutz und Landwirtschaft für die Durchführung dringender und unbürokratischer Maßnahmen, wie etwa beim Gelegeschutz bodenbrütender Vögel auf Äckern. Durch die Zusammenarbeit eines Landwirtes, des NABU und des Umweltamts konnten so in diesem Jahr Kiebitznester geschützt werden.

Folgeveranstaltung für Januar 2020 vorgesehen

Die Veranstaltung ist als Auftakt einer Gesprächsreihe gestartet. Für Januar 2020 ist eine Folgeveranstaltung vorgesehen. Bis dahin sollen Gespräche mit einzelnen Beteiligten über die Möglichkeiten zur Durchführung von Maßnahmen geführt werden.