Friedensplatz altes Stadthaus

Umweltamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Stadtentwicklung

Pop-up-Bäume, mobile grüne Stadtmöbel, "Wallpaintings" - City wird mit Maßnahmen im Wert von 200.000 Euro aufgewertet

Nachricht vom 10.03.2022

180.000 Euro Fördermittel erhält die Stadt Dortmund von der Bezirksregierung Arnsberg, um ihre Innenstadt aufzuwerten. Ergänzt um 20.000 Euro städtischen Eigenanteil können damit zahlreiche Maßnahmen wie Pop-up-Bäume und "Wallpaintings" umgesetzt werden.

Bunte Blumenampeln auf dem Dortmunder Friedensplatz

Bunte Blumenampeln verschönern auch dieses Jahr wieder den Dortmunder Friedensplatz.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / J. Sankowski

Im Oktober 2021 startete das Land einen neuen Aufruf zum "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2021". Das Amt für Stadterneuerung hat einen Förderantrag gestellt und war erfolgreich: der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg über 180.000 Euro Fördermittel ist nun eingetroffen. Somit können zusammen mit dem städtischen Eigenanteil weitere konkrete Maßnahmen mit 200.000 Euro Gesamtkosten zur Aufwertung der City vorbereitet und umgesetzt werden.

Mit dem Landesprogramm soll die Handlungsfähigkeit der Kommunen gestärkt werden, um die aktuellen Herausforderungen der Innenstädte zu bewältigen. Für die Dortmunder City werden aus dem Programm bereits der Prozess zum Anstoß eines Citymanagements unter Federführung des Amtes für Stadterneuerung sowie die Erarbeitung von Machbarkeitsstudien zur Nachnutzung großer Einzelhandelsimmobilien unter Federführung der Wirtschaftsförderung mit Unterstützung des Landes finanziert. Mit dem aktuellen Aufruf ist nun der neue Fördergegenstand "Schaffung von Innenstadt-Qualitäten" hinzugekommen.

Stadtrat Ludger Wilde erläutert die Hintergründe: "Mit großem Interesse haben wir die neuen Fördermöglichkeiten zur Aufwertung des öffentlichen Raums aufgenommen. Über das Amt für Stadterneuerung haben wir schnell einen Antrag über die maximal mögliche Fördersumme gestellt und diesen nun auch bewilligt bekommen. Jetzt können wir in enger Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen der Stadt Dortmund gezielt Projekte an den Start bringen."

Diese Maßnahmen werden umgesetzt

Was mit dem Geld umgesetzt werden kann, ist vom Land klar umrissen. Für die Dortmunder City sind geplant:

  • Stadtbäume in mobilen Pflanzkübeln (sogenannte "Pop-up-Bäume"), die ebenso durch das Grünflächenamt realisiert werden wie
  • mobile grüne Stadtmöbel, zu denen zuletzt eine Bemusterungs- und Beteiligungsaktion auf dem Platz von Hiroshima stattgefunden hat, sowie die
  • künstlerische Fassadengestaltung ("Wallpaintings"), die durch die Stabstelle Kreativquartiere realisiert werden.

Die ersten konkreten Ergebnisse aus diesem neuen Paket an Sofortmaßnahmen sollen kurzfristig sichtbar werden.

Dortmund zieht an – Aufbruch City

Die Stadt Dortmund und ihre Partner*innen arbeiten gemeinsam an dem Ziel, die City zu stärken, damit sie ein Magnet für die Dortmunder*innen und das Umland bleibt. City-Entwicklung ist eine Daueraufgabe, bei der sich kurzfristige Maßnahmen und mittel- bis langfristige Konzepte ergänzen. Daher wird in drei miteinander verknüpften Ansätzen an der Zukunft der Innenstadt gearbeitet – jeweils unter breiter Beteiligung der Bürger*innen.

Das Büro Stadt+Handel arbeitet unter der Überschrift "Miteinander. Mitte. Machen" an einer tiefgehenden Analyse und entwickelt mit allen Akteur*innen konkrete Ideen und Grundlagen für eine künftige Strategie. Sie wird nachhaltig und tragfähig über einen langen Zeitraum sein und immer wieder neue Impulse für die City liefern. Diese Strategie wird in ein konkretes Citymanagement übergehen.

Parallel schieben die Stadt und ihre Partner*innen bereits fortlaufend flankierende Maßnahmen mit Sofortwirkung an: Dazu gehören u.a. Kultur- und Freizeit-Events, Sonderreinigungen, Verbesserung der Beleuchtung, Studien und Konzepte zur Nachnutzung großer Einzelhandelsimmobilien, die Aufstockung des Service- und Präsenzdienstes des Ordnungsamtes sowie die Herrichtung von Aufenthaltsoasen mit mobilem Grün und neuer Stadtmöblierung.

Zuvor schon angelaufene Prozesse wie die Umsetzung des Masterplans Plätze für prägende Stadträume oder auch Elemente und Ideen aus anderen Masterplänen mit Berührungspunkten zur City (Mobilität, Sicherheit, Erlebnis, Wissenschaft, MiKaDo) gehen in die Entwicklung der City mit ein und entfalten dadurch eine neue Dynamik.

Allein von der Stadt Dortmund bringen sich mehr als 17 Ämter, Fachbereiche und Abteilungen in das gemeinsame Stärkungsprojekt für die City mit ein: Amt für Stadterneuerung (federführend), Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Team Emissionsfreie Innenstadt, Wirtschaftsförderung, Kulturbetriebe, Umweltamt, Sport- und Freizeitbetriebe, Jugendamt, Grünflächenamt, Tiefbauamt, Ordnungsamt, Stabsstelle Kreativquartiere, Sozialamt, Stabstelle Chief Information/Innovation Office, Wohnungsamt, der Nachtbeauftragte und die Dortmund-Agentur.

Zum Thema

Weitere Informationen zur City Entwicklung finden Sie online.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.