Friedensplatz altes Stadthaus

Umweltamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Freizeit und Verkehr

FestiWall und Stadtradeln waren ein voller Erfolg

Nachricht vom 13.06.2022

Tausende Menschen tummelten sich am Sonntag, 12. Juni, auf dem Ost- und Schwanenwall bei bestem Wetter: Das autofreie FestiWall war ein voller Erfolg. Beinahe alle Tische waren belegt und belebt. Zudem wurden die Sieger*innen des Stadtradeln-Wettbewerbs gekürt.

An vielen Tischen wurden Projekte oder Spiele vorgestellt - so wie die Schachgruppe, die andere für dieses Strategiespiel begeistern wollten.

An vielen Tischen wurden Projekte oder Spiele vorgestellt - die Schachgruppe wollte andere für dieses Strategiespiel begeistern.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Angela Seger

Etwa 17.000 Dortmunder*innen haben am Sonntag, 12. Juni 2022, auf dem autofreien Schwanen- und Ostwall ein rauschendes FestiWall rund um die Dortmunder City gefeiert. Als Höhepunkt des EU-Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt stand klimafreundliche Mobilität im Mittelpunkt des fröhlichen, bunten Stadtfestes an Tischen auf dem autofreien Wallring und auf der FestiWall-Bühne. Zu einem reibungslosen Ablauf haben etwa 250 Mitarbeiter*innen aus dem Tiefbauamt, Ordnungsamt sowie Stadtplanungs- und Bauordnungsamt beigetragen.

Unter dem Motto "Der Tisch ist die Bühne" nahmen Dortmunder*innen auf der Hauptverkehrsader Platz und füllten das FestiWall mit buntem, gut gelauntem Leben. Von sportlichen Wettkämpfen, über Tanz- und Gesangsvorführungen, Tauschbörsen bis zum einfachen Beisammensein mit Freund*innen oder Treffen mit lange nicht gesehenen Bekannten: die etwa einen Kilometer lange FestiWall-Tafel wurde zur Bühne für ein gut gelauntes klimafreundliches Stadtleben.

Klima im Blick

Bei leicht bewölktem Himmel trafen sich die vielen Besucher*innen und Bürger*innen im Innenbereich des Walls. Einige hatten Tische für Freund*innen und Verwandtschaft reserviert, andere warben für ihr Hobby. Zum Beispiel eine Spielegemeinschaft, die sich regelmäßig für Brett- oder Rollenspiele trifft. Oder Schulen, die Projektarbeiten vorstellten als auch einluden, beim Mini-Basketball mitzuspielen.

Angelehnt an das Still-Leben Ruhrschnellweg aus dem Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde der Veranstaltungsbereich von Schwanen- bis Ostwall in zwei Bereiche unterteilt: die Mobilitätsspur wurde auf dem äußeren Wallring platziert, die Tischspur auf dem inneren. Um klimaschonend zur Veranstaltung zu gelangen, bot DSW21 auf Dortmunder Stadtgebiet kostenlose Busse und Bahnen an.

Für Fahrradfahrende wurden Parkflächen eingerichtet, damit diese in Ruhe über den Wall flanieren konnten.

Bilderstrecke: Festiwall - Tausende Dortmunder*innen feiern den autofreien Sonntag auf dem Wall

Festiwall 42 Bilder
Festiwall - Tausende Dortmunder feierten den Autofreien Sonntag auf dem Wall
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki
Den Hattrick in der Gesamtwertung konnte die TU Dortmund als bestes Team herausradeln. Nach 2020, 2021 geht der Titel damit auch in diesem Jahr an die Universität.

Das FestiWall kennzeichnet das Ende des Projekts "UmsteiGERN".
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Schwung für die Verkehrswende

"Der große Zuspruch und die fröhliche Stimmung auf dem autofreien Wallring haben gezeigt, dass klimafreundliche Mobilität und das Thema Umorganisation des Wallrings in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Diesen Schwung wollen wir nutzen für unsere gemeinsame Arbeit an der Verkehrswende", resümiert Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Er hatte das FestiWall auf der Bühne am Brüderweg eröffnet und die STADTRADELN-Sieger*innen für ihre Kilometer ausgezeichnet. Die UmsteiGERN-Botschafter*innen Conny, Sebina und Dirk standen an individuell dekorierten Botschafter*innen-Tischen für Gespräche bereit.

Die Umorganisation des Wallrings war Thema einer Podiumsdiskussion mit Radverkehrsprofessorin Heather Kaths, Cityring Vorstand Paul Spielhoff und Andreas Meißner, Projektleiter Emissionsfreie Innenstadt. Begleitet wurde das von Gregor Schnittker moderierte Programm von Musikbeiträgen, Einrad-Vorführung des Zirkus Fritzantino und Gewinnspielen. Dabei waren exklusive FestiWall-Sitzkissen, UmsteiGERN-Regenschirme, -Fahrradklingeln, -Pflaster und -P+R-Autoschwämme begehrte Trophäen und Erinnerungsstücke.

In verschiedensten Gesprächen und Präsentationen wurden die 16 Maßnahmen des Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt vorgestellt. Der fertiggestellte Radwall, zu dem Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl, Rede und Antwort stand, konnte in großen Teilen bereits besichtigt werden.

Jede*r konnte sich einen Tisch "mieten" gegen eine Kaution von 25 Euro, die man am Ende wiederbekam.

Jede*r konnte sich einen Tisch "mieten" gegen eine Kaution von 25 Euro, die man am Ende wiederbekam.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Druckfrisch: Infoheft "Aufbruch City"

Um über die aktuellen Entwicklungen und Veranstaltungen in der Dortmunder City zu informieren, wurde auf der Tischspur druckfrisch das städtische Infoheft "Aufbruch City" verteilt. Mit dieser Veröffentlichung informiert die Stadtverwaltung ab jetzt regelmäßig über Neuigkeiten und Planungen für die Innenstadt. Sie liegt an städtischen Dienststellen und bei Institutionen, Kultureinrichtungen und Geschäften nicht nur in der City aus.

In Oasen am Rand der Veranstaltungsfläche und auf den Freiflächen stand ein gastronomisches Angebot bereit. Auf den angrenzenden Marktflächen hat der ADFC kostenlos Fahrräder gecheckt, DSW21 hat über das 9-Euro-Ticket informiert sowie Fragen zum Fahrplanwechsel beantwortet, und DEW21 hat zu Experimenten mit Kindern eingeladen. Wer eine Runde um den Wall geradelt ist und das mit der städtischen Bike Citizens Fahrrad-App nachgewiesen hat, wurde am UmsteiGERN-Kampagnenzelt mit einer Handyhalterung belohnt.

Für die Fahrradfahrenden wurden viele Parkplätze für ihre Räder eingerichtet.

Für die Fahrradfahrenden wurden viele Parkplätze für ihre Räder eingerichtet.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Angela Seger

Höhepunkt der Kampagne UmsteiGERN

Die Großveranstaltung FestiWall ist der Höhepunkt des dreijährigen EU-Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt und der Kampagne "UmsteiGERN. Du steigst um. Dortmund kommt weiter." Die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen das Förderprojekt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

STADTRADELN war ein voller Erfolg

Beim STADTRADELN wurden 1.114.213 Kilometer von 6.109 Teilnehmenden in den drei Aktionswochen zwischen dem 7. und 27. Mai zusammengeradelt. Die Teilnehmer*innen setzten über den bundesweiten Wettbewerb ein Zeichen für mehr Klimaschutz und Radverkehr.

Im Rahmen des FestiWalls wurden am Sonntag diejenigen von Oberbürgermeister und STADTRADELN-Schirmherrn Thomas Westphal ausgezeichnet, die einen erheblichen Anteil zu Kilometer-Leistung beigesteuert haben.

Stadtradeln: Die besten Teams der Gesamtwertung

Den Hattrick in der Gesamtwertung konnte die TU Dortmund als bestes Team herausradeln. Nach 2020, 2021 geht der Titel damit auch in diesem Jahr an die Universität. "Im nächsten Jahr knacken wir dann die 100.000 Kilometer!", kündigte Team-Captian und Leiter des Hochschulsports Christoph Edeler an. Der universitätsinterne Wanderpokal geht an das Team Mathe um Timm Treskatis und Isabell Strotkamp, dass auch die Ehrung auf dem FestiWall entgegennehmen durfte.

Zum Thema

Die Großveranstaltung FestiWall war der Höhepunkt des dreijährigen EU-Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt und der Kampagne "UmsteiGERN. Du steigst um. Dortmund kommt weiter." Aktuelle Infos über die 16 Maßnahmen des Projektes erhalten Sie online.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.