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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

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Emissionsfreie Innenstadt

Ohne Führerschein mobil - "UmsteiGERN"-Botschafterin Sebina motiviert zum Zufußgehen

Nachricht vom 17.06.2020

Arbeit, Familienleben, Haushalt und Freizeit ohne Führerschein organisieren? Wie das funktioniert, lebt "UmsteiGERN"-Botschafterin Sebina aus der östlichen Innenstadt vor. Postkartenmotive und City-Light-Poster zeigen die überzeugte Fußgängerin als Botschafterin der UmsteiGERN-Kampagne des Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt im Dortmunder Stadtgebiet.

UmsteiGERN-Botschafterin Sebina

UmsteiGERN-Botschafterin Sebina
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Ihre Botschaft, mit der sie auf umsteigern.de, auf Postkarten sowie in den nächsten vier Wochen auf einem Großflächenplakat am Burgwall in der Dortmunder City für das Zufußgehen wirbt: "Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ich komme immer gut gelaunt an, ganz ohne Auto."

Deshalb musste die 50-jährige Mutter und Friseurin nicht lange überlegen, ob sie als "UmsteiGERN"-Botschafterin für klimafreundliche Mobilität in ihrer Heimatstadt wirbt. Sie genießt die regelmäßigen Spaziergänge durch Dortmund und möchte Menschen das Zufußgehen nahebringen: "Das ist doch super. So lernt man Stadt und Leute richtig kennen, irgendwann entsteht eine echte Gemeinschaft. Und die Geschäfte freuen sich auch, wenn man auf dem Heimweg noch spontan etwas einkauft oder auf einen Cappuccino einkehrt."

Schneller als mit dem Auto unterwegs

Sebina bewegt sich gern an der frischen Luft – ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß die drei Kilometer zu ihrer Arbeit im Friseursalon oder wenn sie am Wochenende durch Wälder, über Wiesen und Äcker wandert. "Beim Fahrradfahren und Laufen komme ich runter. Man ist den ganzen Tag in geschlossenen Räumen – da tut frische Luft richtig gut; vor allem in Zeiten von Corona, nachdem man beim Arbeiten oder Einkaufen stundenlang durch eine Schutzmaske oder hinter einem Schutzschild geatmet hat", sagt die 50-Jährige.

Für sie ist Umsteigen Einstellungssache. Autofahren habe ganz viel mit Gewohnheit und Bequemlichkeit zu tun. "Die Leute möchten am liebsten direkt mit dem Auto bis ins Haus fahren", sagt sie schmunzelnd. Dabei weiß sie aus eigener Erfahrung: "In der Innenstadt ist man mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit der Bahn immer schneller." Und bei Regen oder wenn ihre Einkaufstaschen zu schwer sind, steigt sie eben in ein Taxi.

UmsteiGERN-Botschafterin Sebina

UmsteiGERN-Botschafterin Sebina
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Den Spaß am Zufußgehen weitergeben

Sonntagsmorgens genießt Sebina die ruhige, verkehrsarme City. Deshalb träumt sie von einer für Autos gesperrten Innenstadt. Dass das nicht immer umsetzbar ist, ist ihr klar – "doch zumindest fürs Wochenende könnte man das doch mal testen", regt sie an.

Ihren Spaß am Zufußgehen möchte die UmsteiGERN-Botschafterin an möglichst viele Dortmunder*innen weitergeben. Damit Nachbar*innen, Kolleg*innen, Bekannte und Unbekannte öfter auf das Auto verzichten und dazu beitragen, Treibhausgasemissionen einzusparen. Ihr Mobilitätsportrait ist veröffentlicht auf der Projektwebsite umsteigern.de

Wer auch mitmachen und sich zu UmsteiGERN bekennen will, kann das eigene Profilbild auf umsteigern.de hochladen oder sich als Botschafter*in bewerben – je mehr mitmachen, desto größer ist die klimafreundliche Gemeinschaft …

16 Maßnahmen für klimafreundliches Mobilitätsverhalten

Die Kampagne "UmsteiGERN. Du steigst um. Dortmund kommt weiter." ist eine von 16 Maßnahmen des EU-Förderprojektes "Stadtluft ist (emissions-) frei – Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt". Die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen das Förderprojekt mit rund 6,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Stadt Dortmund trägt 1,4 Millionen Euro dazu bei.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Sachverhalt im Kontext eines vom Rat beschlossenen Masterplanes der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.