Dortmund überrascht. Dich.
Fahrräder MetropolradRuhr, UmsteiGERN

Verkehr

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Konzepte für Bewohnerparken und Nahmobilität

Stadtterrassen im Klinikviertel

Unter dem Titel ParkRaum – MeinRaum laden entlang der Humboldtstraße im Klinikviertel bis zum 24. Oktober 2021 so genannte Stadt-Terrassen des Zukunftsnetz Mobilität NRW zu Austausch und Verweilen ein.

03 Oberbürgermeister Thomas Westphal weiht Stadtterrassen im Klinikviertel ein_web_Roland Gorecki.jpg

Oberbürgermeister Thomas Westphal (Mitte) hat mit Edgar, Maskottchen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE, Stella Schwietering vom Zukunftsnetz Mobilität NRW und Andreas Meißner, Projektleiter Emissionsfreie Innenstadt, die Stadtterrassen eingeweiht.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund/Roland Gorecki

Während des fünfwöchigen Aktionszeitraums, der in der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE am 20. September gestartet ist und bis 24. Oktober 2021 dauert, ersetzen die Stadtmöbel sechs Parkplätze, so dass die Straße als veränderter Lebensraum bespielt werden kann. Auf den temporären Stadtterrassen sind alle eingeladen, sich zu treffen, miteinander zu reden und zu spielen. Dafür stellt das Zukunftsnetz Mobilität NRW Sitzbänke und Picknick-Garnituren, Fahrradständer, eine Abstellmöglichkeit mit Luftpumpe und Werkzeug sowie ein Pflanzbeet bereit, das Kinder der FABIDO Kita Humboldtstraße bepflanzen, hegen und pflegen.

Maskottchen Edgar schaut auch immer wieder vorbei…

Dialog Parken und Nahmobilität im Klinikviertel

UmsteiGERN - Du steigst um. Dortmund kommt weiter. meinRaum, Dialog Parken und Nahmobilität im Klinikviertel. Mittwoch, 22.9.2021, 20 bis 22 Uhr - Theater Fletch Bizzel, Humboldtstraße 45, Dortmund. Einlass mit 3G-Prüfung ab 19:30 Uhr. Anmeldung für Teilnahme erforderlich

Bis auf den letzten Platz besetzt waren die Stühle des Dialog Parken und Nahmobilität im Klinikviertel am 22.9.2021 im Theater Fletch Bizzel. Mehr als 60 Anwohner*innen und Beschäftigte des Klinikviertels haben sich über die Parkraumuntersuchung des Verkehrsgutachters informiert und sich über ihre Anforderungen an Parken und Nahmobilität ausgetauscht.
Das Programm der Dialogveranstaltung mit Daten und Fakten zum Nachlesen: Dialog Klinikviertel. [pdf, 19,9 MB]

Sie sind mit Ihrer Ortskenntnis und Ihren Wünschen für Ihr Quartier gefragt.

  • Mit welchen Maßnahmen können wir Ihre Wegeverbindungen verbessern?
  • Wo fehlen Fahrradabstellmöglichkeiten?
  • Wo müssen wir Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen verbessern?
  • Wo reichen die Gehwegbreiten nicht aus?
  • Was wünschen Sie sich zur Gestaltung von öffentlichen Räumen mit Sitz- und Spielmöglichkeiten, Sportangeboten, weiteren Aspekten zu Aufenthaltsqualität und Außengastronomie?

Ihre Meinung, Wünsche und Anmerkungen zu Parken und Nahmobilität im Klinikviertel sind uns wichtig.

Beteiligen Sie sich online bis zum 24.10.2021 unter klinikviertel-beteiligung.de.

Bilderstrecke: Infoabend Klinikviertel

Fotos vom Infoabend Klinikviertel 6 Bilder
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Heike Thelen

Bring deine Ideen für deine Nachbarschaft im Klinikviertel ein!
Ideen und Fragen an umsteigern@dortmund.de

Nahmobilität im Brügmannviertel

Die Quartiere im Umfeld der Dortmunder City sind durch hohen Parkdruck und geringe Flächenverfügbarkeit gekennzeichnet. Regelwidrig abgestellte Kfz beeinträchtigen oftmals den Fuß- und Radverkehr. Viele Beschäftigte in der Innenstadt sowie die Schüler*innen und Beschäftigten der Berufskollegs belegen mit ihren Pkws tagsüber die Stellplätze. Die Nebenanlagen werden überwiegend zum Parken genutzt anstatt zum Flanieren oder zum Aufenthalt.

Ziel der Konzepte zu Bewohnerparken und Nahmobilität ist es, die Wohnqualität im Brügmannviertel zu verbessern. Bewohner*innen sollen zudem mehr Möglichkeiten bekommen, ihr Fahrzeug auf den Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum abzustellen. Dafür ist der ruhende Verkehr neu zu ordnen. Durch Markierung und Beschilderung sowie durch verschärfte Kontrollen soll das Falschparken reduziert werden.

Der Konzept-Entwurf zum Bewohnerparken

Auf der Grundlage einer Parkraumuntersuchung hat ein Verkehrsgutachter ein Bewohnerparkkonzept entworfen. Der Konzeptentwurf war Thema des Digitalen Dialogs am 14.6.2021 um 18 Uhr. Rückmeldungen und Hinweise aus der Dialogveranstaltung fließen soweit wie möglich in den Entwurf ein.

Das Nahmobilitätskonzept Brügmannviertel

Um das Zufußgehen und Radfahren zu fördern und die Aufenthaltsqualität im Quartier zu stärken, erarbeitet der Verkehrsgutachter außerdem ein Nahmobilitätskonzept für das Brügmannviertel. Es umfasst Maßnahmen zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs sowie zur Aufwertung von Grünflächen und Aufenthaltsqualität. Dabei geht es sowohl um baulich-dauerhafte Elemente als auch um temporäre provisorische Maßnahmen und Veranstaltungsformate.
Während der Dialogveranstaltung am 14.6.2021 wurden Ideen für mögliche Maßnahmen gesammelt und darüber beraten.

Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Mit welchen Maßnahmen können die Verkehrsverbindungen im Brügmannviertel verbessert werden?
  • Wo fehlen Fahrradabstellmöglichkeiten?
  • Wo müssen Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen verbessert werden?
  • Wo reichen die Gehwegbreiten nicht aus?
  • Wie können Wegeverbindungen im Viertel verbessert werden?
  • Was wünschen sich Bewohner*innen und Unternehmen im Brügmannviertel zur Gestaltung von öffentlichen Räumen für Sitzen, Spiel, Sport, Aufenthalt und Außengastronomie?

Dokumentation: Digitaler Dialog - Nahmobilität im Brügmannviertel [pdf, 12,4 MB]

Häufig gestellte Frage

Wie geht es weiter nach dem Digitalen Dialog Brügmannviertel?

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt über die Umsetzung der Bewohnerparkkonzepte voraussichtlich Ende 2021. Anschließend setzt das Tiefbauamt der Stadt Dortmund die Bewohnerparkzone und erste Maßnahmen des Nahmobilitätskonzeptes um.

Erste Maßnahmen sind:

  • Anordnung Parkraumbewirtschaftung,
  • Beschilderung und Parkscheinautomaten,
  • Markierungen,
  • Fahrradbügel

Sobald Bewohnerparkausweise beantragt werden können, werden die Bewohner*innen darüber mit einer Hauswurfsendung informiert.

Wann wird das Bewohnerparkkonzept umgesetzt?

Die formale Einrichtung der Bewohnerparkzone Brügmannviertel ist für 2022 geplant. Die Bewohner*innen werden rechtzeitig mit einer Hauswurfsendung informiert, welche Parkregelungen wo konkret gelten und ab wann Bewohner*innen Parkberechtigungen beantragen können.

Wer hat Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis?

Anspruch auf die Erteilung eines Bewohnerparkausweises haben diejenigen, die in dem Quartier mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind. Jede*r Bewohner*in kann für maximal ein Fahrzeug, das auf sie*ihn als Halter*in zugelassen ist oder nachweislich von ihr*ihm genutzt wird, bei den Bürgerdiensten der Stadt Dortmund einen Bewohnerparkausweis beantragen.

Für Sonderfälle (z.B. Car-Sharing, wechselnde Kennzeichen) gelten Sondervorschriften, über die sich Bewohner*innen bei den Bürgerdiensten informieren können.

Was kostet ein Bewohnerparkausweis?

Die Gebühren für einen Bewohnerparkausweis richten sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) und betragen z.Zt. 30,70 € für 12 Monate.

Wo gilt ein Bewohnerparkausweis?

Die Bewohnerparkausweise gelten nur innerhalb der jeweiligen Bewohnerparkzone, für die sie ausgestellt wurden.

Wie komme ich an einen Bewohnerparkausweis?

Die Bewohner*innen des Brügmannviertels werden rechtzeitig mit einer Hauswurfsendung informiert, ab wann sie Parkberechtigungen beantragen können.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Ansprechpartner für die Bewohnerpark- und Nahmobilitätskonzepte ist Andreas Meißner, Telefon 0231 50-22915. Sie können Ihre Fragen auch gerne per Mail an umsteigern@stadtdo.de richten.