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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Konzepte für Bewohnerparken und Nahmobilität

Nahmobilität im Brügmannviertel

Die Quartiere im Umfeld der Dortmunder City sind durch hohen Parkdruck und geringe Flächenverfügbarkeit gekennzeichnet. Regelwidrig abgestellte Kfz beeinträchtigen oftmals den Fuß- und Radverkehr. Viele Beschäftigte in der Innenstadt sowie die Schüler*innen und Beschäftigten der Berufskollegs belegen mit ihren Pkws tagsüber die Stellplätze. Die Nebenanlagen werden überwiegend zum Parken genutzt anstatt zum Flanieren oder zum Aufenthalt.

Ziel der Konzepte zu Bewohnerparken und Nahmobilität ist es, die Wohnqualität im Brügmannviertel zu verbessern. Bewohner*innen sollen zudem mehr Möglichkeiten bekommen, ihr Fahrzeug auf den Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum abzustellen. Dafür ist der ruhende Verkehr neu zu ordnen. Durch Markierung und Beschilderung sowie durch verschärfte Kontrollen soll das Falschparken reduziert werden.

Diskutieren Sie mit uns die Konzepte zu Bewohnerparken und Nahmobilität im Brügmannviertel am Montag, 14.6.2021, von 18 bis 20 Uhr.

Teilnahmevoraussetzung

Online-Anmeldung bis Dienstag, 8.6.2021 unter

Der Konzept-Entwurf zum Bewohnerparken

Auf der Grundlage einer Parkraumuntersuchung hat ein Verkehrsgutachter ein Bewohnerparkkonzept entworfen. Der Konzeptentwurf ist Thema des Digitalen Dialogs am 14.6.2021 um 18 Uhr. Rückmeldungen und Hinweise aus der Dialogveranstaltung fließen soweit wie möglich in den Entwurf ein.

Das Nahmobilitätskonzept Brügmannviertel

Um das Zufußgehen und Radfahren zu fördern und die Aufenthaltsqualität im Quartier zu stärken, erarbeitet der Verkehrsgutachter außerdem ein Nahmobilitätskonzept für das Brügmannviertel. Es umfasst Maßnahmen zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs sowie zur Aufwertung von Grünflächen und Aufenthaltsqualität. Dabei geht es sowohl um baulich-dauerhafte Elemente als auch um temporäre provisorische Maßnahmen und Veranstaltungsformate.
Während der Dialogveranstaltung am 14.6.2021 werden Ideen für mögliche Maßnahmen gesammelt und darüber beraten.

Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Mit welchen Maßnahmen können die Verkehrsverbindungen im Brügmannviertel verbessert werden?
  • Wo fehlen Fahrradabstellmöglichkeiten?
  • Wo müssen Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen verbessert werden?
  • Wo reichen die Gehwegbreiten nicht aus?
  • Wie können Wegeverbindungen im Viertel verbessert werden?
  • Was wünschen sich Bewohner*innen und Unternehmen im Brügmannviertel zur Gestaltung von öffentlichen Räumen für Sitzen, Spiel, Sport, Aufenthalt und Außengastronomie?

Häufig gestellte Frage

Wie geht es weiter nach dem Digitalen Dialog Brügmannviertel?

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt über die Umsetzung der Bewohnerparkkonzepte voraussichtlich Ende 2021. Anschließend setzt das Tiefbauamt der Stadt Dortmund die Bewohnerparkzone und erste Maßnahmen des Nahmobilitätskonzeptes um.

Erste Maßnahmen sind:

  • Anordnung Parkraumbewirtschaftung,
  • Beschilderung und Parkscheinautomaten,
  • Markierungen,
  • Fahrradbügel

Sobald Bewohnerparkausweise beantragt werden können, werden die Bewohner*innen darüber mit einer Hauswurfsendung informiert.

Wann wird das Bewohnerparkkonzept umgesetzt?

Die formale Einrichtung der Bewohnerparkzone Brügmannviertel ist für 2022 geplant. Die Bewohner*innen werden rechtzeitig mit einer Hauswurfsendung informiert, welche Parkregelungen wo konkret gelten und ab wann Bewohner*innen Parkberechtigungen beantragen können.

Wer hat Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis?

Anspruch auf die Erteilung eines Bewohnerparkausweises haben diejenigen, die in dem Quartier mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind. Jede*r Bewohner*in kann für maximal ein Fahrzeug, das auf sie*ihn als Halter*in zugelassen ist oder nachweislich von ihr*ihm genutzt wird, bei den Bürgerdiensten der Stadt Dortmund einen Bewohnerparkausweis beantragen.

Für Sonderfälle (z.B. Car-Sharing, wechselnde Kennzeichen) gelten Sondervorschriften, über die sich Bewohner*innen bei den Bürgerdiensten informieren können.

Was kostet ein Bewohnerparkausweis?

Die Gebühren für einen Bewohnerparkausweis richten sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) und betragen z.Zt. 30,70 € für 12 Monate.

Wo gilt ein Bewohnerparkausweis?

Die Bewohnerparkausweise gelten nur innerhalb der jeweiligen Bewohnerparkzone, für die sie ausgestellt wurden.

Wie komme ich an einen Bewohnerparkausweis?

Die Bewohner*innen des Brügmannviertels werden rechtzeitig mit einer Hauswurfsendung informiert, ab wann sie Parkberechtigungen beantragen können.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Ansprechpartner für die Bewohnerpark- und Nahmobilitätskonzepte ist Andreas Meißner, Telefon 0231 50-22915. Sie können Ihre Fragen auch gerne per Mail an umsteigern@stadtdo.de richten.