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Aktionsplan Soziale Stadt

Bild: Stadt Dortmund

Aktivitäten / Projekte im Aktionsraum Scharnhorst Ost

Nachstehend aufgeführte Aktivitäten/Projekte werden beispielhaft aufgeführt und beschrieben.

Aktionsraum Scharnhorst Ost

Kooperationsvereinbarung zwischen den Wohnungsgesellschaften und der Stadt Dortmund

Die Kooperation der Wohnungsunternehmen LEG Wohnen NRW, DOGEWO21, Spar- und Bauverein eG und die Stadt Dortmund führen die Zusammenarbeit aus den Projektzeiten der „Soziale Stadt“ weiter fort. Diese wird in Form einer Kooperationsvereinbarung festgehalten und seit 2008 weiter entwickelt.

Die Wohnungsunternehmen stellen für die Projektarbeit regelmäßig Budgetmittel in fünfstelliger Höhe zur Verfügung. Ziel ist, die Aktivitäten der Wohnungswirtschaft und der Stadt Dortmund zur Sicherung der Wohn- und Lebensverhältnisse in der Großsiedlung Dortmund Scharnhorst Ost stärker zu bündeln und Synergien zu nutzen. Die Verwendung des Budgets wird regelmäßig untereinander abgestimmt. Die Geldmittel fließen in Spieleprojekte für Kinder als auch in einmalige Aktionen, wie z. B. Mieterausflüge.

Diese Zusammenarbeit kommunaler und privater Akteure hat einen herausragenden Stellenwert und erhielt für die außergewöhnliche und beispielhafte Form im Jahre 2010 den Bundespreis „Soziale Stadt“.

Wohnsiedlung Scharnhorst Ost

Aktionsraum Scharnhorst Ost

Das Aktionsbüro

Seit 2009 gibt es ein Aktionsbüro in Scharnhorst Ost. In der gemeinsam von der Sozialverwaltung und dem Jobcenter betriebenen Anlaufstelle werden Sprechstunden angeboten. Das Büro, zentral in der Stadtteilbibliothek am Mackenrothweg angesiedelt, führt wohnortnahe Beratung für Empfänger/Innen von Arbeitslosengeld II durch. Die Mitarbeiter/Innen beraten alle Arbeitssuchenden in Leistungsfragen und Fragen der Arbeitsvermittlung. Jobcenter Dortmund / Aktionsbüros.

Das Aktionsbüro Scharnhorst ist auch ein Ort für Informationsveranstaltungen. Es gab in Kooperation mit dem Caritasverband Dortmund (Energiesparservice) regelmäßig Informationen und Beratungen zum Thema „Energiesparen“.

Die Kooperation ist ausgebaut worden, der Werkhof Projekt gGmbH bietet nun einmal wöchentlich eine Beratung für junge Menschen an. Sie erhalten die Möglichkeit, einen schulischen Abschluss nachzuholen. Darüber hinaus können noch weitere Qualifikationen erworben werden.

Das Aktionsbüro wurde von der Bewohnerschaft Scharnhorst gut angenommen, so dass schon bald eine Ausweitung der Sprechzeiten erfolgte. Die Kunden/Innen schätzen die kurzen Wege für ihre Anliegen, die das Jobcenter betreffen. Für die Jobcenter kommt es zu einer guten Mitwirkung der Kunden, die sich positiv auf die Bearbeitung von Anliegen auswirkt.

Stadtteilbibliothek

Aktionsraum Scharnhorst Ost

Die FreiwilligenAgentur

Die FreiwilligenAgentur berät seit September 2013 einmal im Monat in Scharnhorst Ost.
Seitdem können sich Bewohner/Innen aus Scharnhorst, die sich für eine Aufgabe freiwillig engagieren möchten sowie Einrichtungen, Verbände, Gemeinden, Vereine, Initiativen, die Unterstützung benötigen, direkt vor Ort im Städtischen Begegnungszentrum an der Gleiwitzstraße von der FreiwilligenAgentur beraten lassen.

Die Anzahl der Scharnhorster Bürger/Innen, die zu einem solidarischen Leben aktiv beitragen wollen, hat sich durch die Sprechzeiten im Stadtbezirk erhöht. Die bekannten Räumlichkeiten des Städtischen Begegnungszentrums tragen erheblich zu einer Steigerung bei, da hier schon viele soziale und kulturelle Aktivitäten stattfinden.

Die Sprechstunden der FreiwilligenAgentur erfolgten anfangs probeweise. Aufgrund der guten Inanspruchnahme sowohl von Organisationen als auch von Bewohnern wurden diese zu einem Regelangebot im Stadtteil.

FreiwilligenAgentur: Beratung für interessierte Bürger

  • Sie suchen eine interessante Aufgabe, die Ihnen Freude macht?
  • Sie möchten gemeinsam mit anderen für eine gute Sache aktiv werden?
  • Sie möchten Ihre Fähigkeiten einbringen?
  • Sie möchten etwas Neues lernen?

FreiwilligenAgentur: Beratung für Organisationen

  • Ihre Organisation oder Ihr Verein ist auf der Suche nach Menschen, die sich freiwillige engagieren möchten?
  • Teilen Sie uns Ihr Angebot für ein Engagement mit - wir unterstützen Sie bei der Suche nach interessierten freiwilligen Mitarbeiter/Innen.

Wo berät die FreiwilligenAgentur?

Im Städtischen Begegnungszentrum, Gleiwitzstr. 277
(jeweils am 1. Mittwoch im Monat)

Informieren Sie sich unverbindlich in einer der angebotenen Sprechstunden der FreiwilligenAgentur, wo genau Ihre Unterstützung mit Ihren Fähigkeiten gebraucht wird.

Städtisches Begegnungszentrum Scharnhorst

Aktionsraum Scharnhorst Ost

Projekte für Kinder und Jugendliche

Es wurden verschiedene Projekte zur Förderung von Kindern und Eltern im Quartier unterstützt. Im sprachlichen Bereich gab es Förderungen für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund als Ergänzung zum vorschulischen und zum schulischen Angebot. Das Erlernen von Verantwortungsübernahme, die Festigung des Bezugs zum Lebensraum sowie ein aktives Freizeitverhalten waren weitere Ziele der unterstützten Projekte.

Die einzelnen Projekte trugen zur Stärkung des Selbstwertgefühls und der sozialen Kompetenzen von Kindern bei. Ein breites Spektrum von Angeboten zur Erweiterung kreativer, handwerklicher und manueller Kompetenzen von Kindern konnte in Kooperation mit lokalen Akteuren umgesetzt werden.

Eine gesunde Ernährung hat einen hohen Stellenwert für gute Startchancen von Kindern. Daher wurden Projekte unterstützt, in denen Eltern und Kinder gemeinsam gesund und preiswert kochen konnten.

Zudem wurden verschiedene offene Mütter-Gruppen gefördert, um Austausch und Information zu Themen wie z. B. Erziehung und Alltagsbewältigung zu ermöglichen.

Beispielhaft nennen wir einige Projekte:

  • Rucksackprojekt
    (Förderung der Zweisprachigkeit und Elternbildung)
  • Projekt "Hilfe bevor es brennt"
    (soziales Kompetenztraining und Integrationshilfe)
    Weitere Informationen zum Projekt
  • Projekt "Kleine Schülerstube"
    (Hausaufgabenbetreuung und spielerische Unterstützung der Sprachkompetenz),
  • Projekt "Werken mit Naturmaterialien"
    (Förderung handwerklicher und sozialer Kompetenzen).

Jugendliche machen eine Formation
Bild: Annegret Hultsch

Aktionsplan Soziale Stadt