Aktionsraum Hörde
Mitten im Geschehen
Seit 2018 betreut Anke Weiermann den Aktionsraum Hörde im gleichnamigen, von seiner Montangeschichte geprägten Stadtteil. "Für Dortmunder Verhältnisse hat der Aktionsraum einen hohen Anteil an historischen Wohn- und Geschäftshäusern. Hinzu kommt aber auch viel Neues. Im Hörder Südosten entstand ab den 1960er Jahren die Hochhaussiedlung Am Clarenberg. Am Nordufer des Phoenix-Sees sind seit 2011 hochwertige Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen errichtet worden. Am Südufer entsteht seit 2013 ein Wohngebiet mit zum Teil öffentlich geförderten Wohnungen. Ein Quartier, das sehr vielfältig, lebens- und liebenswert ist“, erläutert Weiermann. So gäbe es zahlreiche funktionierende Nachbarschaften und viele der rund 26.000 Einwohner*innen würden sich ehrenamtlich in Vereinen oder Netzwerken engagieren.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit ist Anke Weiermann viel unterwegs zwischen Remberg und Clarenberg, Phoenix-West und der Hörder City. Das Hörder Wahrzeichen "Schlanke Mathilde", eine gusseiserne Uhr auf dem Wochenmarkt, der Neumarkt mit der ehemaligen Stahlarbeiterkneipe "Haus Rode", die überlebensgroße Bronzefigur "Hüttenmann" unweit der ehemaligen Hochofenanlage von Phoenix-West, die Baumallee entlang der Entwässerungskaskaden auf Phoenix-West mit Blick auf den Skywalk oder das Goystadion, in dem sich immer viele Kinder tummeln, liegen ihr besonders am Herzen. "Ich arbeite mitten im Geschehen und bin überall und ständig im Aktionsraum unterwegs. Einerseits setze ich mich konkret dafür ein, Aktivitäten und Projekte zu vernetzen, die Arbeit und Beschäftigung fördern, Eltern und Kinder stärken, Kinderarmut bekämpfen und den sozialen Zusammenhalt im Quartier verbessern. So leiste ich Hilfe zur Selbsthilfe. Andererseits verfüge ich im Rahmen des Aktionsplans über Projektmittel, die es mir ermöglichen, Projekte vor Ort in unterschiedlichen Größenordnungen finanziell zu unterstützen.“
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