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Aktionsplan Soziale Stadt

Bild: Jesús González Rebordinos

Dokumentation: Bürgerdialog Westerfilde

Bürgerdialog am 18.04.2016

Am 18.4.2016 hat in Westerfilde der 5. Bürgerdialog stattgefunden. Hauptthema war die Erweiterung des Quartiersmanagements in Westerfilde, Außerdem wurden die bereits umgesetzten Maßnahmen vorgestellt und ein Fahrplan für Maßnahmen 2016 und die folgenden Jahre entwickelt.

Hier die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung:

Bürgerdialog am 16.04.2015

Die mittlerweile vierte Veranstaltung "Bürgerdialog mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau" hat am 16.04.2015 in Westerfilde stattgefunden.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Es tut sich was in Westerfilde“! Ein Fokus lag dabei auf den deutlich zunehmenden Aktivitäten und Strukturen, die aus der Stadtteilgesellschaft heraus entstanden sind. Der Arbeitskreis „Aktionsfonds, Kinder & Jugendliche“ stellte zusammen mit dem Quartiersmanagement erste Projektideen vor und lud zur weiteren Mitarbeit ein. Ein weiteres Schwerpunktthema war das Sommerfest am 21.06.2015, das Dank des hohen persönlichen Einsatzes der Aktiven vor Ort bereits sehr konkrete Formen angenommen hat. Darüber hinaus ging es auch um das Thema Wohnen/Wohnumfeld, zu dem als wichtiger Partner die Wohnungswirtschaft wieder anwesend war.

Nachfolgend die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung.

Bürgerdialog am 02.12.2014

An diesem Abend wurde der Dialog aus dem Frühjahr fortgesetzt und über das bisher Erreichte informiert, ein Ausblick auf die Entwicklungen und Perspektiven des Stadterneuerungsprozesses in Westerfilde in den nächsten Jahren gegeben sowie die aktuelle Situation diskutiert. Oberbürgermeister Ullrich Sierau begrüßte dazu die wiederum zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger. Seinen besonderen Dank richtete er an diesem Abend an die Aktiven aus der Zivilgesellschaft, die ehrenamtlich Engagierten.

Die erste positive Nachricht: Westerfilde ist Teil des Landesprogramms Stadterneuerung.

Über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren fließt Geld für das integrierte Handlungskonzept. Das Handlungskonzept wurde seit Anfang 2013 unter breiter Beteiligung verschiedener Akteure und Bewohner erarbeitet. Der Beteiligungsaspekt wird auch bei der Umsetzung der Stadterneuerungsmaßnahmen große Bedeutung haben.

Umgesetzt werden zunächst drei Startermaßnahmen: Das Quartiersmanagement als Anlaufstelle vor Ort, der Stadtteilfonds in Höhe von 35.000 Euro jährlich, der eigene Projekte mit der Bewohnerschaft ermöglicht, ohne dass die Ideengeber dafür eigenes Geld einbringen müssen sowie ein Freiraum- und Fassadenkonzept für Großraumwohnanlagen (410.000 Euro). Letzteres mit der Bedingung, dass auch die Eigentümer die gleiche Summe aufbringen. Weitere Projekte werden ab 2016 sukzessive umgesetzt und bei Bedarf ergänzt.

Erreicht werden konnte auch eine Zusammenarbeit mit den Wohnungsunternehmen in Westerfilde. Die Mehrheit der großen Wohnungsbestandshalter hat mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung die Absicht gefestigt, sich gemeinsam für eine bessere Zukunft von Westerfilde/Bodelschwingh einzusetzen. Ziel ist es, eine verbindliche und langfristige Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wohnungsunternehmen zu erreichen, den Austausch untereinander zu fördern und konsensfähige Strategien und Maßnahmen zu entwickeln. Ankerpunkt für die angestrebte wohnungswirtschaftliche Dialog- und Kooperationskultur ist das regelmäßige „Fachgespräch Wohnungswirtschaft Westerfilde/Bodelschwingh“. Auch das Wohnungsunternehmen GAGFAH, das erst zum 19.12.2014 Eigentümer des Wohnungsbestandes der CORESTATE Captial Advisors GmbH geworden ist, hat signalisiert, das Angebot der Stadt Dortmund zur Kooperation und Partnerschaft anzunehmen.

Kooperationsfelder zwischen Wohnungsunternehmen und Stadt können gebäudebezogene Maßnahmen wie energetische Optimierung oder der Abbau von Barrieren sein. Ebenso wie die Neugestaltung der öffentlichen und privaten Freiflächen oder die Verbesserung von Sauberkeit, Sicherheit und Image. Auch ein Farbkonzept zur Fassadengestaltung oder Aktivitäten zur Stabilisierung der sozialen Strukturen und Nachbarschaften sind denkbar. Dabei ist der jeweilige Handlungsbedarf von Bestand zu Bestand sehr unterschiedlich. Dieser Tatsache trägt der generelle Tenor der Vereinbarung Rechnung. Wo der Bedarf besteht, sind Einzelgespräche und weitergehende Vereinbarungen geplant. Auch bei den vorgesehenen Investitionen in den öffentlichen Raum ist eine Schwerpunktsetzung erforderlich, die mit den privaten Maßnahmen abgestimmt werden soll.

Darüber hinaus wird ein Sanierungsprogramm für Straßen umgesetzt. Die Westerfilder Straße musste als Hauptverkehrsstraße dringend (mit lärmoptimiertem Asphalt) saniert werden. In 2015 soll die Wenemarstraße (hier Gehweg und Fahrbahn) sowie der Rohdesdiek (hier nur Fahrbahn von Völkmannsweg bis Bodelschwingher Straße) instand gesetzt werden. Mittelfristig, also ca. 2018, plant die Stadt Dortmund dies auch für den Biehleweg, die Dortusstr. und den Odemsloh.

Der vor drei Jahren eingeweihte Bürgergarten hat sich mittlerweile zu einem Treffpunkt aller Generationen entwickelt.

Der vierte Bürgerdialog in Westerfilde wird im April 2015 stattfinden.

Dokumentation 3. Bürgerdialog am 02.12.2014 [pdf, 1,3 MB]

Bürgerdialog am 08.04.2014

Zwischenbilanz

Der begonnene Dialog in Westerfilde aus dem vergangenen Jahr wurde mit dem Bürgerdialog am 08.04.2014 fortgesetzt. Oberbürgermeister Ullrich Sierau bezeichnet den heutigen Bürgerdialog als einen Abend für demokratische Bürgerinnen und Bürger, die eine sachbezogene Diskussion befürworten.

Vor 4 Monaten fand die erste Veranstaltung in Westerfilde statt und vieles, was im Dezember durch die Veranstaltung ausgelöst wurde, ist bereits umgesetzt worden. Die Bürgerinnen und Bürger hatten nicht nur Kritik geäußert, sondern auch viele Anregungen und Ideen gegeben, die von der Stadtverwaltung aufgegriffen wurden.

Es war ein Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, dass mehr Ordnungskräfte in Westerfilde präsent sind, da das subjektive Unsicherheitsgefühl der Bewohnerschaft deutlich geworden war. Das ist geschehen und Herr Sierau bat um ein Feedback, ob die Anwesenheit der Polizei, des Ordnungsamtes und des privaten Sicherheitsdienstes zur Steigerung des Sicherheitsgefühls geführt hat.

Erfreuliche Nachrichten gab es auch für das integrierte Handlungskonzept in Westerfilde. So wurden zum einen Mittel aus dem Aktionsplan Soziale Stadt bereitgestellt und zum anderen Städtebauförderungsmittel beantragt, deren Bewilligung sehr wahrscheinlich ist (Herbst/Winter 2014). Mehrere Projekte sollen damit weitergeführt werden. Eine hohe Priorität hat das Quartiersmanagement.

Herr Sierau berichtet auch von einer Kinder-/Jugendwohnung im Gerlachweg, die freundlicherweise von Frau Böhme von der Firma Corestate zur Verfügung gestellt wurde.

Leider gab es auch nicht so erfreuliche Nachrichten. Die Mitteilung, dass der REWE-Markt schließen wird, ist für die Nahversorgung im Stadtteil eine negative Entwicklung. Herr Sierau hofft sehr, dass die Stadt Dortmund ihren Beitrag zur Stabilisierung des Marktes durch einen anderen Betreiber (unter dem REWE-Dach) leisten könne.

Dokumentation aus Sicht der Moderation [pdf, 1,8 MB]

Bürgerdialog am 10.12.2013

Im Stadtteil Westerfilde wird seit mehreren Jahren festgestellt, dass die Wohnqualität in Teilbereichen besorgniserregend abnimmt und damit ein Verlust der Lebensqualität für die Bevölkerung verbunden ist. Um diesen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken, wurden auf der Grundlage des Aktionsplans Soziale Stadt erste Maßnahmen ergriffen. Beispiele dafür sind ein Bürgergarten, eine Bürgerwohnung, ein Frauenfrühstück und die Einsetzung eines Aktionsraumbeauftragten.

Für eine umfassende und nachhaltige Stabilisierung des Stadtteils hat die Stadt außerdem ein integriertes Handlungskonzept entworfen. Bereits in der Phase der Erarbeitung wird ein hohes Maß an Beteiligung und Mitsprache angestrebt. Deshalb lud Oberbürgermeister Ullrich Sierau zu einer Bürgerversammlung am 10. Dezember 2013 ins Evangelische Gemeindehaus in Westerfilde ein, um mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunftsperspektiven des Stadtteils in den Blick zu nehmen.

Die Bewohnerschaft konnte ihre Sicht der Stadtteilentwicklung schildern, hatte die Gelegenheit einen Überblick der bereits eingeleiteten Maßnahmen zu erhalten und in direkten Gesprächen an verschiedenen Markständen den Ansprechpartnern der Stadt Dortmund Ideen und Kritikpunkte mitzuteilen.

Die Bürgerinnen und Bürger erhielten außerdem die Möglichkeit, sich auf einer Liste einzutragen, um für Ideenwerkstätten eingeladen zu werden. In diesem Rahmen sollen weitere Projektideen gesammelt werden. Die Ausgangsbefragung am Schluss der Veranstaltung zeigte deutlich die überwiegende Zufriedenheit der Teilnehmer des Bürgerdialogs.

Dokumentation aus Sicht der Moderation [pdf, 957 kB]

Aktionsplan Soziale Stadt