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Menschen in Bürgerhalle

Aktionsplan Soziale Stadt

Bild: Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Aktionsplan Soziale Stadt

Durch den Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund und eine systematische Sozialberichterstattung sollen die soziale Lage und die Teilhabe- und Verwirklichungschancen der Menschen in allen Lebensbereichen nachhaltig verbessert werden. Mit einem entsprechenden Analyse- und Auswertungsverfahren wurden dreizehn benachteiligte Sozialräume (Aktionsräume) identifiziert, in denen gegenüber dem Stadtdurchschnitt wesentlich größere soziale Problemlagen deutlich wurden.

Drei Arbeitsschwerpunkte haben sich bei den zahlreichen Bürgerversammlungen als Schwerpunkte herausgestellt.

Arbeitsschwerpunkte

Arbeit und Beschäftigung im Quartier

Eine hohe Arbeitslosenquote und der mangelnde Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten sind besondere Charakteristika der Aktionsräume. Deshalb werden in den Aktionsräumen Aktivitäten des Jobcenters, des Sozialamtes und der Wirtschaftsförderung (lokale und ethnische Ökonomie) gebündelt.

Eltern und Kinder stärken – Kinderarmut bekämpfen

Bildungsbenachteiligung und eine hohe Jugendhilfequote sind in den Aktionsräumen signifikant. Die Aktionsräume sind zudem geprägt von einer hohen Anzahl von Kindern, die in Haushalten leben, die von SGB-Leistungen abhängig sind. Hier zeigt sich das Problem der Kinderarmut.

Sozialen Zusammenhalt im Quartier stärken

Es gilt den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren zu stärken und so die Selbsthilfepotentiale der Bewohnerinnen und Bewohner zu aktivieren. Insofern stehen Maßnahmen, wie Quartiersmanagement, Organisation von Nachbarschaftstreffen und die Unterstützung von Bewohner/innen-Projekten im Vordergrund