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Gedenken

Dortmund erinnert sich an den Hubschrauberabsturz vor 25 Jahren

Nachricht vom 06.06.2021

Die Familie eines Dortmunder Opfers, weitere Angehörige und Mitglieder der Bezirksvertretung Hombruch nahmen an dem Gedenkgottesdienst teil. Im Anschluss wurden Kränze zur Mahnung und Erinnerung an dieses schreckliche Unglück an der Absturzstelle niedergelegt.

Gedenken an der Absturzstelle: Bezirksbürgermeister Nils Berning, Bürgermeister Norbert Schilff, Oberstleutnant Michael Multermann

Gedenken an der Absturzstelle: Bezirksbürgermeister Nils Berning, Bürgermeister Norbert Schilff, Oberstleutnant Michael Multermann
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Die Familie eines Dortmunder Opfers, weitere Angehörige und Mitglieder der Bezirksvertretung Hombruch nahmen an dem Gedenkgottesdienst teil. Im Anschluss wurden Kränze zur Mahnung und Erinnerung an dieses schreckliche Unglück an der Absturzstelle niedergelegt. Ein Gedenkstein markiert im Wald die Absturzstelle. Für 2022 ist angedacht, die Gedenkveranstaltung in einem größeren Rahmen durchzuführen, was in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nicht möglich war.

Vor 25 Jahren, am 6. Juni 1996, startete vom Gelände der Westfalenhallen ein Hubschrauber der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung zu einem Schauflug mit 14 Insassen. Neben der Besatzung befanden sich Reporter und Jugendliche an Bord der Maschine. Einige hatten den Flug bei der gerade eröffneten Jugendmesse YOU gewonnen. Die Maschine startete um die Mittagszeit und kam bei einem Manöver mit Baumwipfeln in Berührung, geriet außer Kontrolle und stürzte im Stadtteil Kirchhörde nahe der A45 in ein Waldgebiet. Ein Fluggast konnte befreit werden, bevor die Maschine explodierte. 13 junge Menschen fanden bei dieser Katastrophe den Tod.

Gedenkstein an der Absturzstelle

Gedenkstein an der Absturzstelle
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Bei dem Unglück starben damals Holger Andraczek (33 Jahre), Stefan Bürkle (23 Jahre), Enrico Buffagni (37 Jahre), Dietmar Dorr (47 Jahre), Reto Heller (26 Jahre), Sascha Hemker (17 Jahre), Michaela Maschewski (19 Jahre), Ulrich Mett (32 Jahre), Yama Musleh (21 Jahre), Günter Puschnig (26 Jahre), Henrik Reissner (20 Jahre), Roger Schwake (25 Jahre) und Nadine Wittich (19 Jahre).

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.