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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Dialogveranstaltung

Bürger*innen aus Dortmund und Zwickau treffen sich in Dortmund zum Austausch über "30 Jahre Mauerfall" – Bundesregierung bittet um Anmeldungen

Nachricht vom 16.01.2020

Anlässlich von 30 Jahren Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit lädt die Bundesregierung Bürger*innen zum Dialog ein. Insgesamt 16 Dialogveranstaltungen zwischen deutsch-deutschen Partnerstädten werden bis Mai 2020 durchgeführt. Am 14. März 2020 geht es nach Dortmund.

Frau schreibt auf Tafel

Bürger*innen aus Dortmund und Zwickau kommen am 14. März zum Austausch zusammen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): © Karsten Thielker

Unter dem Motto "Deutschland im Gespräch: Wie wollen wir miteinander leben?" reisen Bürger*innen der Partnerstadt Zwickau vom 13. bis zum 15. März 2020 nach Dortmund und treffen dort auf Dortmunder*innen. Damit sollen Begegnung und Austausch zwischen Ost- und Westdeutschen sowie der offene und kritische Erfahrungsaustausch und Dialog über den Prozess der Deutschen Einheit gefördert werden. Gemeinsam soll der Blick auch in die Zukunft gerichtet und Ideen für das weitere Zusammenwachsen und die Schaffung gleicher Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands entwickelt werden.

Eine Mischung aus moderierten Dialogen, gemeinsamem Essen und Kulturangeboten gibt die Gelegenheit aufeinander zuzugehen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander zuzuhören. Die Dialogveranstaltungen bieten eine einzigartige Chance zur Partizipation: Die Dialoge werden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Ihre Ergebnisse fließen in politische Handlungsempfehlungen der Kommission "30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit" ein, die der Bundesregierung im Herbst 2020 übergeben werden.

Zum Thema

Die Anmeldung für die Teilnahme in Dortmund ist ab sofort möglich. Die Anmeldefrist endet am 1. März 2020. Weitere Informationen und Anmeldung unter

Schülerreporter gesucht

Die Bundesregierung lädt ebenso Schüler*innen aus Zwickau und Dortmund ein, die Veranstaltungen als Reporter*innen und zu begleiten. Unter professioneller Anleitung stellen sie in Dortmund einen Videobericht für die offizielle Website und Social-Media-Kanälen des Jubiläumsjahrs her.

Die Bundesregierung möchte den 30. Jahrestag des Mauerfalls und der Deutschen Einheit als ein für ganz Deutschland einendes Jubiläum begehen, das auch ein Bewusstsein dafür schafft, dass die Deutsche Einheit ein Prozess ist, der noch nicht abgeschlossen ist. Das Jubiläumsjahr soll das gemeinsame und gegenseitige Verständnis für die Leistungen fördern, die zur Wiedervereinigung geführt haben und für das Zusammenwachsen von Ost und West erbracht wurden.

Zur Erarbeitung der Ausgestaltung der Feierlichkeiten hat die Bundesregierung die Kommission "30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit" eingesetzt. Sie besteht aus 22 Personen aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie Zivilgesellschaft. Den Vorsitz der Kommission hat Herr Ministerpräsident a.D. Matthias Platzeck inne. Stellvertretender Vorsitz ist der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte, MdB.

Die Arbeit der Kommission wird durch die Geschäftsstelle 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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