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Verkehr

Brückenbau geplant zur besseren Anbindung des Gewerbegebiets Phoenix West

Nachricht vom 10.06.2022

Das TechnologieZentrumDortmund erhält eine Förderung für den Bau eines Zentrums für integrierte Wirkstoffforschung (ZIW) auf dem Gelände. Zudem soll ein Brückenschlag zur besseren Anbindung des Gewerbegebiets Phoenix West an der Bundesstraße 54 entstehen.

v.l.: Heike Marzen, Minister Pinkwart, Jürgen Hannen

v.l.: Heike Marzen, Minister Pinkwart, Jürgen Hannen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Wirtschaftsministerium NRW

Bund und Land fördern den Bau eines Zentrums für integrierte Wirkstoffforschung (ZIW) auf dem Gelände des TechnologieZentrumDortmund mit rund sechs Millionen Euro sowie den Brückenschlag zur besseren Anbindung des Gewerbegebiets Phoenix West an der Bundesstraße 54 mit neun Millionen Euro.

Mittel kommen vom Bund und Land

Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte am Mittwoch, 8. Juni, die Zuwendungsbescheide an Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund, Dirk Stürmer, Vorsitzender der Geschäftsführung des Sondervermögens Verpachtung des Technologiezentrums der Stadt Dortmund, sowie Jürgen Hannen, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes.

"Mit dem Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung treiben wir den so dringend benötigten Technologietransfer im Bereich der Biotechnologie weiter voran", erläutert Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Er führt weiter aus, dass das ZIW "als Top-Adresse die seit Jahren gelebte Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Partner mit den Ausgründungen und Unternehmen aus der Biotechnologie an einem Ort bündeln" werde: "Ich bin davon überzeugt, dass das ZIW von Dortmund aus wichtige Impulse setzen und die Position des Ruhrgebiets als erfolgreichen und attraktiven Hochtechnologiestandort weiter stärken wird."

Über die Bewilligung der Fördermittel des Landes NRW für den Aufbau des Zentrums für integrierte Wirkstoffforschung und für das Projekt des Brückenschlags über die B54 freue sich die Stadt sehr, so Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund. "Damit ist die Finanzierung dieser beiden für Dortmund wichtigen Infrastruktur-Projekte gesichert und wir können alsbald mit dem Bau beider Maßnahmen beginnen", erklärt sie weiter.

ZIW schärft das Standortprofil

"Dortmund hat sich in den letzten 15 Jahren in der Biomedizin zu einem bedeutenden Innovationsstandort entwickelt, der national und international hohe Anerkennung genießt. Mit dem ZIW fokussieren wir uns noch stärker auf den Bereich der Wirkstoffentwicklung und schärfen damit das Standortprofil weiter", so Dirk Stürmer, Geschäftsführer des TechnologieZentrumsDortmund.

Stürmer weiter: "Das neue Zentrum wird auf dem Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund in unmittelbarer Nähe zum BioMedizinZentrumDortmund und zum Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie gebaut. Es wird Start-ups und Technologieunternehmen hochspezialisierte Entwicklungs- und Laborflächen auf Mietbasis zur Verfügung stellen. Mit dem ZIW wollen wir ihnen einen exzellenten Rahmen für den Transfer von wissenschaftlichem Know-how bieten, um neue medizinische Wirkstoffe und Therapien in NRW zu entwickeln und zur Markreife zu bringen."

Brückenschlag als Argument für Ansiedlungen

Die Errichtung des Brückenbauwerks an der B54 / Nortkirchenstraße stellt einen bedeutenden Baustein im Rahmen der Gesamtentwicklung des Standortes Phoenix West dar. "Neben dem verbesserten Zugang zur Stadtbahn hat die Brücke auch eine direkte Vernetzungsfunktion zwischen den Phoenix West-Flächen sowie dem WILO Campus auf der einen Seite und den Flächen des Rombergparks auf der anderen Seite", so Jürgen Hannen, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes.

Der Brückenschlag war zudem ein starkes Argument für Ansiedlungen und durch Unternehmen getätigte Expansionen in diesem Bereich.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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