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"Combat Antisemitism"

Stadt Dortmund richtet hochrangig besetzte Veranstaltung aus - Austausch auf europäischer Ebene über Antisemitismus

Nachricht vom 06.08.2021

Die Stadt Dortmund hat im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der ECCAR (European Coalition of Cities against Racism) die Arbeitsgruppe "Combat Antisemitism" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit mehr als 20 europäischen Städten – darunter London, Madrid, Stockholm und Wien - sollen die komplexen Anforderungen an die kommunale Auseinandersetzung mit Antisemitismus thematisiert werden.

Ferner steht die Bedeutung der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene im Mittelpunkt des Austausches. Die Betrachtung der unterschiedlichen lokalen Spezifika aus der internationalen Perspektive ermöglicht es, Best-Practice-Methoden zu erörtern und die Arbeit gegen den Antisemitismus weiter voranzutreiben und zu professionalisieren.

Die Auftaktveranstaltung mit Repräsentant*innen und Vertreter*innen aller teilnehmenden Städte findet am 23. September als Videokonferenz statt. Zu den Ehrengästen zählen unter anderem Katharina von Schnurbein (Antisemitismusbeauftragte der Europäischen Kommission), Benedetto Zacchiroli (Präsident der European Coalition of Cities against Racism) und der Antisemitismus-Experte Prof. Dr. Samuel Salzborn.

Vielfältiges kommunales Engagement

Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus sowie mit den hinter den menschenfeindlichen Ideologien stehenden Personen und Strategien wird in Dortmund schon seit Jahren aktiv betrieben. Der 2011 vom Rat der Stadt Dortmund beschlossene "Dortmunder Aktionsplan gegen Rechtsextremismus" wird seit 2011 stetig aktualisiert und enthält sieben verschiedene Handlungsfelder. Um ihr Engagement zu unterstreichen und kontinuierlich zu professionalisieren, ist die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie (VTD) der Stadt Dortmund im Jahr 2015 der "European Coalition of Cities against Racism", abgekürzt ECCAR, beigetreten.

Weiter hat der Rat der Stadt Dortmund 2019 in Anerkennung der Arbeitsdefinition Antisemitismus der "International Holocaust Remembrance Alliance" (IHRA) die "Grundsatzerklärung Antisemitismus" beschlossen. Die von der Stadt Dortmund initiierte Arbeitsgruppe "Combat Antisemitism" und ihre Auftaktveranstaltung in diesem September ist ein aktuelles Beispiel für dieses vielfältige kommunale Engagement.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.