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Frauen & Gleichstellung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

"Schau hin und handle!" 25. November ist Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen – Hilfsangebote für Betroffene

Nachricht vom 24.11.2020

In Dortmund wird in jedem Jahr der internationale Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November zum Anlass genommen, das Thema Gewalt gegen Frauen in den Fokus zu rücken. Das Gleichstellungsbüro informiert dazu gemeinsam mit Frauenverbänden.

Die eigenen vier Wände sind in der derzeitigen Situation des Lockdowns für viele Menschen kein sicherer Ort. Die Coronakrise führt vermehrt zu Konflikten in Familien und Paarbeziehungen. Räumliche Enge und Isolation sowie finanzielle Existenzängste führen dazu, dass die Gefahr insbesondere für Frauen steigt, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren. In Deutschland haben mehr als ein Drittel von ihnen in ihrem Leben bereits sexuelle oder körperliche Gewalt erlebt.

In Dortmund wird in jedem Jahr der internationale Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November zum Anlass genommen, das Thema Gewalt gegen Frauen in den Fokus zu rücken. Es gibt ein breites Bündnis an Frauenverbänden, die rund um den Gedenktag aktiv sind und mit vielfältigen Veranstaltungen auf die verheerenden Auswirkungen häuslicher Gewalt aufmerksam machen. Vieles kann leider aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen durch Covid 19 nicht stattfinden.

Zu einer "solidarischen Nachbarschaft" ruft Maresa Feldmann, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund, auf. Die Gesellschaft sei jetzt gefordert, hinzusehen und zu handeln. Es sei wichtig, Zivilcourage zu zeigen und Betroffenen Unterstützung anzubieten. Auch Unterstützungspersonen können sich beraten lassen, wie sie gezielt helfen können.

Hilfsangebote für Betroffene

"Wir möchten Betroffene und Bezugspersonen ermutigen, sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht allein zu bleiben", erklärt Maresa Feldmann. Fachberatungsstellen und andere Hilfseinrichtungen sind telefonisch und online weiterhin erreichbar.

Beratungsstellen und Hilfsangebote in Dortmund:

Frauenberatungsstelle Dortmund: 0231 521008

Frauenhaus Dortmund: 0231 800081

Psychologischer Beratungsdienst der Stadt Dortmund bei allen Fragen zu Erziehung und Familie (für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern)

Hotlines für Betroffene und Bezugspersonen (kostenfrei und bei Bedarf auch anonym):

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116016

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 2255530

Online-Beratung für Jugendliche

Telefonseelsorge Dortmund: 0800 1110 111 / 0800 1110222

Zum Thema

Der Flyer, den Sie angehängt als PDF-Dokument zum Download finden, bietet einen Überblick über Veranstaltungen in Dortmund rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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