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Denkmal für Gastarbeiter*innen

Key Visual des Projekts "Gastarbeiter*innen-Denkmal". Violetter Hintergrund, davor weißer Kasten mit Schriftzug "Was fehlt?"
Bild: Ten Ten Team
Key Visual des Projekts "Gastarbeiter*innen-Denkmal" mit dem Schriftzug "Was fehlt?".
Bild: Ten Ten Team

Der Rat der Stadt Dortmund hat am 16.12.2021 die Maßnahme „Schaffung eines Denkmals für Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter in Dortmund“ (Drucksache Nr. 22780-21) im Rahmen eines Kunstwettbewerbs beschlossen. Damit sollen die kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Leistungen der Menschen gewürdigt werden, die Mitte des 20. Jahrhunderts im Rahmen von Anwerbeabkommen nach Deutschland kamen, um hier zu leben und zu arbeiten. Viele von ihnen fanden im Ruhrgebiet eine neue Heimat.

Das Denkmal soll an diese Menschen erinnern und eine Vielzahl ganz persönlicher Erfahrungen des Ankommens und Bleibens in Dortmund repräsentieren.

Der aktuelle Projektstand

Es wurde ein zweiphasiger Kunstwettbewerb ausgelobt, in Rahmen dessen die Jury dem Rat der Stadt Dortmund die Entwürfe „Arbayt“ von Esra Oezen und „Mosaik der Identitäten“ von Raimund Schucht zur baulichen Umsetzung an der Katharinenstraße empfiehlt.

ARBAYT, Esra Oezen

Entwurf für das Gastarbeiter*innen-Denkmal. Drei Tafeln hängen an einer Wand.
Bild: Jürgen Spiler
Bild: Jürgen Spiler

ARBAYT ist der geplante Denkmalentwurf der Künstlerin Esra Oezen, konzipiert als offener, zugänglicher und vielstimmiger Erinnerungsort für Gastarbeiter*innen. Anders als traditionelle Denkmäler strebt das Werk keine Erhabenheit an; es entfaltet sich in Form von Sprache zu Füßen der Betrachtenden. Es lädt nicht zum stillen Gedenken ein, sondern eröffnet einen aktiven Dialog mit der Geschichte, Herkunft und dem Klang gelebter Erfahrung. Gleichzeitig reflektiert das Denkmal die sprachliche und soziale Realität der ersten Generation von Arbeitsmigrant*innen und formuliert so einen kulturellen Kommentar, der die Komplexität von Migration, Integration und Alltagsrealität im öffentlichen Raum sichtbar macht.

Die Idee zu ARBAYT geht auf ein historisches Wörterbuch für türkische Gastarbeiter*innen zurück, in dem deutsche Begriffe nicht in korrekter Orthografie, sondern nach ihrem Klang wiedergegeben wurden – orientiert an der Lautwahrnehmung türkischsprachiger Menschen. Dieses Prinzip greift auch das Denkmal auf: Deutsche Wörter erscheinen so, wie sie im alltäglichen Miteinander gehört und anschließend mit den Buchstaben anderer Herkunftssprachen niedergeschrieben wurden. Es handelt sich dabei nicht um eine phonetische oder wissenschaftliche Transkription, sondern um hörbasierte, informelle Umschriften, wie sie im gelebten Sprachkontakt spontan entstanden.

Ergänzend zum geplanten Bodendenkmal entsteht eine digitale Informationsplattform, die Hintergründe zur Bedeutung des Kunstwerks vermittelt. Sie richtet sich an Schulklassen, Tourist*innen, Interessierte und Stadtbewohner*innen. Der Zugang zu diesen Inhalten erfolgt vor Ort über einen QR-Code, der Besucher*innen direkt auf die entsprechende Webseite führt.

Ansichten zum Entwurf ARBAYT

Das Wort "Arbayt" ist in einen Pflasterstein graviert.
Bild: Esra Oezen
Ein Weg ist mit Pflastersteinen gesäumt, in die Wörter graviert sind.
Bild: Esra Oezen
Zusammenstellung vieler Wörter in einem geometrischen Muster
Bild: Esra Oezen
Das Wort "Arbayt" ist in einen Pflasterstein graviert.
Bild: Esra Oezen
Ein Weg ist mit Pflastersteinen gesäumt, in die Wörter graviert sind.
Bild: Esra Oezen
Zusammenstellung vieler Wörter in einem geometrischen Muster
Bild: Esra Oezen

Mosaik der Identitäten, Raimund Schucht

Entwurf für das Gastarbeiter*innen-Denkmal. Drei Tafeln hängen an einer Wand.
Bild: Jürgen Spiler
Bild: Jürgen Spiler

Mosaik der Identitäten ist der geplante Denkmalentwurf des in Berlin lebenden Künstlers Raimund Schucht. Das Werk entwirft ein kraftvolles, farbenreiches Bild von Migration, kultureller Vielfalt und dem dynamischen Austausch zwischen Tradition und Gegenwart. Schucht integriert Zitate, ornamentale Muster und Materialien aus den Herkunftsländern von Migrant*innen, darunter auch charakteristische Natursteine. Diese formale Vielfalt ist nicht nur ästhetisches Mittel, sondern Ausdruck eines gelebten kulturellen Dialogs. Ein zentrales Element des Projekts ist die partizipative Einbindung der Dortmunder Bevölkerung, deren eigene Entwürfe und Muster in die Skulpturen einfließen sollen.

Das Ensemble thematisiert zugleich die Ambivalenzen von Migration: die Erfahrung von Zerrissenheit und Kulturverlust ebenso wie das Entstehen neuer Wurzeln, Perspektiven und gemeinsamer Zukunftsräume. Migration wird hier als Brücke verstanden – als verbindendes Element, das neue Einflüsse, Impulse und Sichtweisen in die Gesellschaft trägt.

Mit seiner offenen, spielerischen Gestaltung entfaltet das Werk eine positive Energie, die an die Geschichten der Einwanderung erinnert und zugleich eine zukunftsgerichtete Vision formuliert: eine dynamische, integrative Gesellschaft, die aus Vielfalt Stärke schöpft.

Ansichten zum Entwurf "Mosaik der Identitäten"

Computergrafik, die das Denkmal im Stadtraum zeigt. Vor dem Denkmal sitzen zwei Personen.
Bild: Raimund Schucht
Computergrafik, die das Denkmal im Stadtraum zeigt. Im Vordergrund ist ein Mann von hinten mir Rucksack zu sehen. Das Denkmal ist am Bildende.
Bild: Raimund Schucht
Illustration des Denkmals aus verschiedenen Perspektiven
Bild: Raimund Schucht
Computergrafik, die das Denkmal im Stadtraum zeigt. Vor dem Denkmal sitzen zwei Personen.
Bild: Raimund Schucht
Computergrafik, die das Denkmal im Stadtraum zeigt. Im Vordergrund ist ein Mann von hinten mir Rucksack zu sehen. Das Denkmal ist am Bildende.
Bild: Raimund Schucht
Illustration des Denkmals aus verschiedenen Perspektiven
Bild: Raimund Schucht

Das Vermittlungsprogramm

Der Beschluss sah einen vorgeschalteten partizipativen Prozess vor, der sich vor allem an die migrantischen Communities sowie deren Vereine und Selbstorganisationen richtete, an dem sich aber auch grundsätzlich alle interessierten Dortmunder Bürger*innen beteiligen und erste Ideen zu Aussage, Form, Aussehen und vor allem zum Standort des geplanten Denkmals entwickeln konnten. Die verschiedenen gesammelten Rückmeldungen wurden den Mitgliedern des Beirats, zur Verfügung gestellt. Das Vermittlungsprogramm wurde im Zeitraum von Anfang 2024 bis Mitte 2025 realisiert. Die Konzeption und Realisierung wurde von Ayse Kalmaz und Fabian Saavedra-Lara übernommen.

Die Auftaktveranstaltung

Informationen zum Datenschutz von dortmund.de finden in der städtischen Datenschutzerklärung.

Auftaktveranstaltung im Dietrich-Keuning-Haus am 5. März 2024

Am 05.03.2024 fand im Dietrich-Keuning-Haus die Auftaktveranstaltung des Projekts „Denkmal für Gastarbeiter*innen“ statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt und erste Gedanken des Publikums zur möglichen Aussage und Form des Denkmals sowie zu dem Projekt gesammelt.

Die Erzählcafés

Im Laufe des Jahres 2024 fanden insgesamt fünf Erzählcafés mit unterschiedlichen Communities statt. Im Rahmen dieser Veranstaltungen hatte die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zu dem geplanten Denkmal, seiner Form und seinem Standort zu äußern. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Geschichten hinsichtlich der Ankunft, der Arbeit und des Lebens in Dortmund zu teilen. Diese Erfahrungen und Geschichten wurden dokumentiert sowie verschriftlicht und wurden sowohl den Beiratsmitgliedern sowie den Bewerber*innen des Kunstwettbewerbs zur Verfügung gestellt.

Die Diskursveranstaltung „Wertschätzen – Was ist eine gute Erinnerungskultur?“

Am 08.05.2025 fand im Schauspielhaus Dortmund die Diskurveranstaltung „Wertschätzen – Was ist eine gute Erinnerungskultur?“ statt. Diese Veranstaltung gab der Stadtgesellschaft die Gelegenheit, Fragen und Anregungen bzgl. des „Denkmals für Gastarbeiter*innen“ zu adressieren und sich aktiv in den Prozess der Entscheidungsfindung einzubringen.

Geladene Podiumsteilnehmer*innen waren sechs der insgesamt vierzehn Beitragsmitglieder*innen, die von der Stadt Dortmund aus der Forschung, Kunst, Politik und den migrantischen Communities einberufen worden waren. Die Veranstaltung wurde von Ayse Kalmaz moderiert.

Podiumsteilnehmer*innen: Herr Dr. Manuel Gogos, Frau Prof. Dr. Renée Tribble, Frau Nezaket Ekici, Frau Hatice Sarikaya, Herr Amir Aletic, Herr Dominik De Marco.

Impressionen zur Diskursveranstaltung „Wertschätzen – Was ist eine gute Erinnerungskultur?“

Blick auf das Podium und das Publikum. Im Hintergrund ist eine Leinwand zu sehen.
Bild: Benito Barajas
Eine Frau spricht in ein Mikro und blickt nach vorne. In der Hand hat sie Moderationskarten.
Ayse Kalmaz
Bild: Benito Barajas
Ein Mann spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Dr. Manuel Gogos
Bild: Benito Barajas
Eine Frau sprich in ein Mikrofon.
Prof. Dr. Renée Tribble
Bild: Benito Barajas
Eine Frau spricht in ein Mikrofon. Rechts sitzt ein Mann, der sie anschaut.
Nezaket Ekici
Bild: Benito Barajas
Eine ältere Frau spricht in ein Mikrofon.
Hatice Sarikaya
Bild: Benito Barajas
Ein Mann spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Amir Aletic
Bild: Benito Barajas
Blick auf das Podium und das Publikum. Im Hintergrund ist eine Leinwand zu sehen.
Bild: Benito Barajas
Eine Frau spricht in ein Mikro und blickt nach vorne. In der Hand hat sie Moderationskarten.
Ayse Kalmaz
Bild: Benito Barajas
Ein Mann spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Dr. Manuel Gogos
Bild: Benito Barajas
Eine Frau sprich in ein Mikrofon.
Prof. Dr. Renée Tribble
Bild: Benito Barajas
Eine Frau spricht in ein Mikrofon. Rechts sitzt ein Mann, der sie anschaut.
Nezaket Ekici
Bild: Benito Barajas
Eine ältere Frau spricht in ein Mikrofon.
Hatice Sarikaya
Bild: Benito Barajas
Ein Mann spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Amir Aletic
Bild: Benito Barajas

Das Kunstfestival „Wertschätzen in Dortmund“

Im erweiterten Rahmen des Vermittlungsprogramms vom 03.07.2025 bis zum 05.07.2025 hat in Kooperation mit Urbane Künste Ruhr das Kunstfestival „Wertschätzen in Dortmund“ als ein besonderer Stopp der Grand Snail Tour stattgefunden. Der Beitrag der Stadt Dortmund war die Spezialausgabe „Pentagon Spezial auf dem Nordmarkt“ des Diskursformats „Pentagon“ des Dietrich-Keuning-Hauses. Die Veranstaltung wurde von Prof. Aladin El-Mafaalani moderiert.

Podiumsteilnehmer*innen: Herr Prof. Dr. Carlo Masala, Frau Ferda Ataman, Herr Juan Moreno, Frau Alexandra Stanić.

Impressionen vom Pentagon Spezial auf dem Nordmarkt

Ein neongrün bedruckter Verkaufswagen mit dem Schriftzug "Urbane Künste Ruhr". Vor und in dem Wagen stehen jeweils ein Mann und eine Frau.
Bild: Jürgen Spiler
Blick auf die Veranstaltungsfläche. In der Mitte ist ein runder Tisch mit fünf Personen. Kreisrund drumherum angeordnet sitzen Menschen auf Holzbänken. Im Hintergrund ist eine Leinwand.
Bild: Jürgen Spiler
Ein Mann spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Prof. Aladin El-Mafaalani
Bild: Jürgen Spiler
Ein grauhaariger Mann mit dunklem Hemd spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Prof. Dr. Carlo Masala
Bild: Jürgen Spiler
Eine Frau spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Ferda Ataman
Bild: Jürgen Spiler
Ein Mann spricht in ein Mikrofon, hinter ihm sitzen Menschen.
Juan Moreno
Bild: Jürgen Spiler
Eine Frau mit hellgrüner Jacke spricht in ein Mikrofon
Alexandra Stanić
Bild: Jürgen Spiler
Ein neongrün bedruckter Verkaufswagen mit dem Schriftzug "Urbane Künste Ruhr". Vor und in dem Wagen stehen jeweils ein Mann und eine Frau.
Bild: Jürgen Spiler
Blick auf die Veranstaltungsfläche. In der Mitte ist ein runder Tisch mit fünf Personen. Kreisrund drumherum angeordnet sitzen Menschen auf Holzbänken. Im Hintergrund ist eine Leinwand.
Bild: Jürgen Spiler
Ein Mann spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Prof. Aladin El-Mafaalani
Bild: Jürgen Spiler
Ein grauhaariger Mann mit dunklem Hemd spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Prof. Dr. Carlo Masala
Bild: Jürgen Spiler
Eine Frau spricht gestikulierend in ein Mikrofon.
Ferda Ataman
Bild: Jürgen Spiler
Ein Mann spricht in ein Mikrofon, hinter ihm sitzen Menschen.
Juan Moreno
Bild: Jürgen Spiler
Eine Frau mit hellgrüner Jacke spricht in ein Mikrofon
Alexandra Stanić
Bild: Jürgen Spiler

Der Beirat und die Jury

Gruppenbild mit 16 Personen unterschiedlichen Alters und Geschlechts
Bild: Jürgen Spiler
Gruppenfoto der Beiratsmitglieder zum Gastarbeiter*innen-Denkmal
Bild: Jürgen Spiler

Der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit hat am 21.11.2023 einen Beirat berufen, der die Kriterien, die im Auslobungstext eine wesentliche Rolle spielen, erarbeiten soll.

Neben Ratsmitgliedern sitzen hier Vertreter*innen aus der pluralen Stadtgesellschaft, aus migrantischen Communities und Selbstorganisationen sowie aus Kunst, Kultur und Wissenschaft. Beiratsmitglieder, die gleichzeitig Tarifbeschäftigte der Stadtverwaltung Dortmund sind, haben im Beirat eine beratende Funktion ohne Stimmrecht.

Stimmberechtigte Mitglieder des Beirats (Jury):

  • Herr Amir Aletic, Bürger der Stadt Dortmund
  • Herr Dominik De Marco, Mitglied des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit
  • Herr Jose Antonio Sanchez Diaz, Mitglied des Integrationsrats
  • Herr Matthias Dudde, Mitglied des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit
  • Frau Nezaket Ekici, Künstlerin, Berlin
  • Herr Ilias Erchargui, Mitglied des Integrationsrates
  • Frau Assia Fillal, Bürgerin der Stadt Dortmund
  • Herr Dr. Manuel Gogos, Literaturwissenschaftler, Bonn
  • Frau Lütfiye Güzel, Schriftstellerin, Duisburg
  • Herr Sascha Mader, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit
  • Frau Prof. Claudia Mann, Vertretungsprofessorin für Plastik, TU Dortmund
  • Frau Hatice Sarikaya, Bürgerin der Stadt Dortmund
  • Frau Prof. Dr. Renée Tribble, Professorin für Stadtplanung, TU Dortmund
  • Herr Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, Professor für Moderne Türkeistudien und Integrationsforschung, Universität Duisburg-Essen

Mit beratender Stimme:

  • Herr Levent Arslan, Direktor Dietrich-Keuning-Haus
  • Frau Dr. Iuditha Balint, Leiterin Fritz-Hüser-Institut
  • Herr Jörg Stüdemann, Stadtdirektor, Dezernent für Finanzen, Liegenschaften und Kultur
  • Frau Öykü Özdencanli, Kulturreferentin
  • Herr Dr. Stefan Mühlhofer, Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe Dortmund
  • Frau Regina Selter, Direktorin Museum Ostwall im Dortmunder U
  • Herr Dr. Jacques Heinrich Toussaint, Leiter Ressort Kunst im öffentlichen Raum

Der Standort

In Übereinstimmung mit den Erwartungen der interessierten Öffentlichkeit, die im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen des Vermittlungsprogramms geäußert wurden, haben die stimmberechtigten Mitglieder des Beirats vorgeschlagen, das Denkmal in der Katharinenstraße, einer zentralen Verbindungsstraße zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt, aufzustellen.

Der Kunstwettbewerb

Die Auslobung erfolgte als offener, zweiphasiger Kunstwettbewerb für professionell arbeitende Künstler*innen und Künstlergruppen.

In der ersten Phase wurden allgemeine künstlerische Lösungsansätze in Form einer Ideenskizze mit konzeptionellen Überlegungen für das Denkmal entwickelt. Die Jury wählte acht Teilnehmer*innen für die zweite Phase aus, in der über die grundsätzlichen Lösungsansätze hinaus eine detaillierte Ausarbeitung des Entwurfs zur Realisierung erwartet wurde.

Die Präsentation der vorausgewählten Entwürfe

Die Jury hat aus den Einreichungen der ersten Phase des Kunstwettbewerbs acht Einreichungen ausgewählt, die in der zweiten Phase des Kunstwettbewerbs zu detaillierten Entwürfen ausgearbeitet wurden. Von Mittwoch, 07.05.2025 bis Mittwoch, 21.05.2025 waren diese acht von der Jury vorausgewählten Entwürfe im Hans C kostenfrei zugänglich.

Die interessierte Öffentlichkeit konnte sich hier mit den Entwürfen in Wort und Bild vertraut machen und in einem Besucher*innebuch ihre Gedanken zu den Entwürfen sowie zu dem Prozess äußern. Aus dem Ratsbeschluss vom 16.12.2021 geht hervor, dass die Jury dem Rat der Stadt Dortmund drei Entwürfe empfehlen soll. In ihrer letzten Sitzung prämierte die Jury die folgenden drei Entwürfe:

1. „Arbayt“ von Esra Oezen

2. „Mosaik der Identitäten“ von Raimund Schucht

3. „Es kamen Menschen!“ von Mannstein+Vill

Die Jury empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund die Entwürfe „Arbayt“ von Esra Oezen und „Mosaik der Identitäten“ von Raimund Schucht zur baulichen Umsetzung an der Katharinenstraße.

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