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Neubürger*innenbroschüre

Dortmund - eine Stadt mit vielen Facetten

PHOENIX See

Wahrzeichen und Freizeit-„Magnet“: der PHOENIX See

In Dortmund wird eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands umgesetzt: auf den Flächen des ehema- ligen Hochofen- und Stahlwerkgeländes von Thyssen Krupp entstehen auf ins- gesamt 200 Hektar Entwicklungsfläche neue Wirtschafts- und Wohnräume: der Technologiepark PHOENIX West und das Wohn-, Dienstleistungs- und Freizeitpara- dies PHOENIX See.

Nur vier Kilometer von der Dortmunder Innenstadt entfernt wurde mit dem neu angelegten PHOENIX See eine heraus- ragende Stadtlandschaft geschaffen. Das insgesamt 96 Hektar große Areal im Stadtteil Hörde ist zu einem einzigartigen Lebensraum entwickelt worden, einem modernen Standort für Arbeiten, Woh- nen, Kultur und Naherholung rund um den See und die Auen der renaturierten Emscher.

Der PHOENIX See ist ca. 1,2 Kilometer lang, 320 Meter breit und mit einer Was- serfläche von 24 Hektar geringfügig grö- ßer als die Hamburger Binnenalster. Eine Runde um den See, um den getrennte Geh- und Radwege führen, ergibt eine Strecke von etwa 3,5 Kilometer. Mit einer Tiefe von 3 bis 4 Metern ist der PHOENIX See ein Flachwassersee. Zum Schutz des Gewässers ist er nicht als Badesee konzipiert, aber für wassersportliche Nutzungen bietet er natürlich Gelegenheiten für besondere Sport- und Freizeitaktivitäten (Segeln und Rudern) mitten in der Stadt.

Auf rund 37 Hektar des PHOENIX See- Geländes wurde und wird eine hochwertige Wohn- und Bürobebauung realisiert. Insgesamt entstehen ca. 2.000 Wohneinheiten am PHOENIX See. Gebaut werden Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser mit Miet- und Eigentumswohnungen in einem sowohl urbanen als auch naturna- hen Umfeld – für viele mit Seeblick.

Die Vermarktung der Grundstücke um den PHOENIX See ist abgeschlossen. Die Grundstücke sind überwiegend bereits bebaut.

Rund um den Hafen ist eine attraktive Bürobebauung mit großzügiger Gastro- nomie in den Erdgeschossen entstan- den. Die ins Hafenquartier verlängerte Einkaufsmeile der Hörder Innenstadt, der Rudolf-Platte-Weg, bietet Platz für neue Geschäfte. Im Süden des Sees sind weitere Bürogebäude teilweise mit Penthouse- Etagen entstanden, die zum Wohnen und Arbeiten mit direktem Seeblick einladen.

Integration in Dortmund

Die Integration von Migrant*innen gehört in Dortmund zum gelebten Alltag!

MIA-DO-Kommunales Integrations- zentrum Dortmund (MIA-DO-KI)

MIA-DO-KI ist am Geschäftsbereich Stadt der Nachbarschaft im Amt für Angele- genheiten des Oberbürgermeisters und des Rates zugeordnet. Es bettet zwei Schwerpunkte, die Querschnittaufgabe Integration und den Bereich Integration durch Bildung, in das kommunale Integrationsgeschehen ein.

Weiterhin ergänzt das vom Land NRW geförderte Kommunale Integrationsmanagement (KIM), das Projekt „KOMM-AN NRW“ zur Förderung des Ehrenamtes in der Flüchtlingshilfe sowie der Laiensprachmittlungspool den Aufgabenbereich. Die Arbeit von MIA-DO-KI ist eng mit der Umsetzung des Dortmunder „Masterplan Migration/Inte- gration“ verknüpft und der inhaltlichen und projektbezogenen Zusammenarbeit mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Strukturen und Akteur*innen der Integrationsarbeit sowie dem Integrationsrat der Stadt Dortmund.
Schwerpunkte sind u.a.: Maßnahmen im Bereich der Sprachbildung und Elternkompetenz, Mehrsprachigkeit, Koordination „Schule ohne Rassismus“, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Zusammenarbeit und Professionalisierung mit Migrantenorganisationen, interkulturelle Öffnung, interreligiöser Dialog sowie die Durchführung von Veranstaltungsformaten (u.a. Integrationspreis der Stadt Dortmund, Internationale Woche/Münsterstraßenfest).

Integrationsrat

Der Integrationsrat ist die demokratisch legitimierte kommunale Vertretung aller Dortmunder*innen mit Zuwanderungsgeschichte und setzt sich für deren Interessen und Anliegen ein. Er setzt sich zu zwei Dritteln aus direkt gewählten Migrantenvertreter*innen und zu einem Drittel aus Ratsmitgliedern zusammen. Der Dortmunder Integrationsrat besteht aus insgesamt 27 Mitgliedern.

Eine enge Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik ist damit gewährleistet und sichert aktive Integrationspolitik in der Stadt. Der Integrationsrat befasst sich mit allen relevanten Themen in den sozialen, ökonomischen, politischen und kulturellen Bereichen und wirkt an deren Gestaltung mit.

„lokal willkommen“

Das Dortmunder Integrationsnetz- werk „lokal willkommen“ setzt auf Integration vor Ort und ist ein kostenloses Angebot des Dortmunder Sozialamtes, der Dortmunder Wohlfahrts- verbände und anderer Akteure. Manche Alltagsfragen und -probleme lassen sich schnell und unbürokratisch ausräumen. Dafür kooperiert „lokal willkommen“ mit Ehrenamtlichen, Wohlfahrtsverbänden, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kirchen und Vereinen. Kurzum – mit allen, denen ein gutes Miteinander im Quartier am Herzen liegt. Denn Herausforderungen lassen sich am besten gemeinsam be- wältigen. „lokal willkommen“ unterstützt vor allem zugewanderte Menschen, die in den Dortmunder Stadtbezirken ein neues Zuhause gefunden haben. „lokal willkommen“ hilft, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, berät und vermittelt Kontakte – kompetent, zeitnah und unbürokratisch – damit aus kleinen Alltagsproblemen keine unüberwindlichen Hürden werden.

„lokal willkommen“ ist ein Angebot

  • für zugewanderte Menschen
  • für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten
  • für partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle des ganzen Stadtbezirks
  • für alle Bürger*innen, wenn sie An- regungen, Fragen und Wünsche zum Thema Integration haben

Kultureinrichtungen

Dortmund ist eine Stadt der Kunst und Kreativität. Seit 2010 zeigt sich das sogar durch ein eigenes Gebäude: Das Dortmunder U, eines der Dortmunder Wahrzeichen. Der denkmalgeschützte ehemalige Kühlturm der Union-Brauerei eröffnete im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 als „Zentrum für Kunst und Krea- tivität“. Weithin sichtbar durch seine golden leuchtenden „U“-Lettern und die Film-Installationen von Adolf Winkelmann, beherbergt er Kunst und Medien- kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Im „U“ befinden sich unter anderem das Museum Ostwall mit einer bedeutenden „Fluxus“-Sammlung und Werken der Klassischen Moderne sowie der deutschlandweit einmalige Hartware Medien- KunstVerein (HMKV), der internationale Medienkunst in seinen Ausstellungen präsentiert. Workshops und Projekte für Kinder und Jugendliche bietet die uzwei-Etage der Kulturellen Bildung im digitalen Zeitalter. Des Weiteren vermitteln auf der Hochschuletage die TU Dortmund und FH Dortmund Themen der Wissenschaft und Forschung in eigenen Ausstellungen und Projekten.

Das Theater Dortmund ist ein Sechs-Sparten-Haus mit Oper, Ballett, Konzertwesen, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater sowie einer Akademie für Theater und Digitalität. Es ist mit seiner über 100-jährigen Tradition ein Garant hochwertiger Kultur. Mit über 800 Vorstellungen und rund 70 Produktionen pro Spielzeit ist es eines der produktivsten Theater Europas.

Freund*innen des klassischen wie modernen Schauspiels kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie die Liebhaber*innen von Oper, Operette, Kinderoper, Musical, Konzert oder Ballett. Theateraufführungen aus der freien Szene sieht man im Fletch Bizzel, das auch als Galerie und Kulturwerkstatt von sich reden macht, im Theater im Depot, im Hansa Theater, im Roto-Theater und auf der Naturbühne Hohensyburg.

Neben dem Kunstmuseum im U-Turm freuen sich in Dortmund eine Reihe wei- terer Museen unterschiedlicher Ausrichtung auf Besucher*innen. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) präsentiert im historischen Gebäude der alten Stadtsparkasse unter anderem bedeutende Sammlungen zu Malerei und Plastik bis 1900 sowie Möbel, Kunstgewerbe und Design bis zur Gegenwart. Wer sich für die Geschichte Dortmunds interessiert, ist hier ebenfalls richtig. Das Spektrum des Naturmuseums Dortmund reicht vom lebensgroßen Saurier über regionale Lebensräume und ihre Bewohner bis zu Mineralien und Fossilien.

Highlights sind ein echtes Mammutskelett und ein Großaquarium mit heimischen Fischen. Die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) ist eine auch für Kinder spannende Erlebnisausstellung rund um das Thema „Mensch und Arbeit“. Junge Familien zieht es auch ins Kindermuseum mondo mio! im Westfalenpark. Klein, aber fein sind das Westfälische Schulmuseum und das Kindermuseum Adlerturm mit Exponaten zur mittelalterlichen Stadtgeschichte. Neuester Meilenstein in Dortmund: das DFB-Fußballmuseums, gegenüber dem Hauptbahnhof, eröffnete im Jahr 2015. Hoesch-Museum, Brauerei-Museum und LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV erinnern an Dortmunds Vergangenheit als Stahl-, Bier- und Bergbaustadt. Wer sich für Industriedenkmäler interessiert, sollte auch einmal die ehemalige Kokerei Hansa in Huckarde besuchen.

Das Institut für Literatur der Arbeitswelt auf der Zeche Zollern II/IV widmet sich darüber hinaus der Sammlung und Auf- arbeitung dieses Literaturgenres.
Bildende Künstler*innen und ihre Ateliers findet man in der ganzen Stadt. So wie im Künstlerhaus Dortmund, in dem regelmäßig Ausstellungen mit internationaler Beteiligung stattfinden, und im Depot, Dortmunds größtem freien Kulturzentrum. Das balou in Brackel ist ein Kulturzentrum und Jugendkunstschule mit einem großen Angebot an Kursen, in denen Kinder und Erwachsene aktiv und kreativ sind – von Akrobatik bis Zeichnen.
Die städtische Galerie Torhaus Romberg- park präsentiert regelmäßig heimische Künstler*innen.
Lohnend ist auch ein Streifzug durch die Dortmunder Kreativquartiere mit ihrer inspirierenden jungen Kunstszene wie das Unionviertel.

Das Stadtarchiv ist ein Informations- und Dokumentationszentrum zur Geschichte der Stadt Dortmund. Teil des Stadtarchivs ist die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Im ehemaligen Polizeigefängnis, das auch von der Gestapo genutzt wurde, befindet sich heute die Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933 – 1945“. Sie bietet einen umfangreichen Überblick über die Zeit des Nationalsozialismus in unserer Stadt. Einmal im Monat gibt es dort thematisch passende Vorträge.

Das städtische Dietrich-Keuning-Haus ist ein Veranstaltungszentrum für alle Altersgruppen mit einem Programm be- stehend aus Konzerten, Kabarett/ Comedy oder Tanzpartys. Zudem ist es ein wichtiger Treffpunkt für die Vereine der Zuwander*innen sowie für vielfältige Projekte der Jugendkultur.
Ein breites Spektrum der Jugend- und Pop-Kultur deckt das Freizeitzentrum West (FZW), direkt neben dem Dortmunder U gelegen, ab. Es gilt bundesweit als kreativer Veranstalter von über 250 Konzerten und Parties jährlich.

Das Fritz-Henßler-Haus ist ein Veranstaltungszentrum und Treffpunkt für Kinder- und Jugendkultur. Über Dortmund hinaus bekannt ist der dort beheimatete Kinderzirkus Fritzantino.

Das Cinestar hinter dem Hauptbahnhof holt Hollywood in 14 Kinosälen auf die Leinwand. Das Roxy ist ein beliebtes Programmkino, die Schauburg bietet ein gemischtes Programm. Das Kino im U, zeigt themenbezogene Filmreihen und Festival-Highlights und der Filmclub sweetSixteen betreibt sein eigenes Programmkino im Depot unter anderem mit Kinderwagenkino für Eltern. Einziges Filmtheater im Vorort ist die Postkutsche Aplerbeck.

Die Stadt- und Landesbibliothek samt Institut für Zeitungsforschung befindet sich gegenüber dem Hauptbahnhof in einem Gebäude des Architekten Mario Botta. Zweigbibliotheken gibt es in allen Dortmunder Stadtbezirken.

Musik in Dortmund

Dortmund ist eine Musikstadt! Die welt- besten Orchester und Solist*innen, Pop- künstler*innen und die Stars von morgen locken ins Konzerthaus Dortmund, ein moderner Bau an der Brückstraße mit weit- hin gerühmter Akustik. Die internationale Jazzszene ebenso wie Musiker*innen aus der Region spielen im domicil, einem der renommiertesten Jazzclubs Deutschlands. Pop- und Rockmusiker*innen gastieren in der denkmalgeschützten Westfalenhalle 1 sowie im Freizeitzentrum West (FZW) an der Ritterstraße, einem bekannten Treffpunkt innovativer Popkultur in Dortmund.

Zahlreiche Musik-Clubs und Veranstalter laden darüber hinaus musikalisch zum „Ausgehen in Dortmund“ ein. Die Oper Dortmund beweist zusammen mit den Dort- munder Philharmonikern, dass ein Opernhaus für alle Bürger*innen einer Stadt da ist. Mit einem großartigen Sängerensemble, ungewöhnlichen Projekten aber auch gut gehegten Klassikern wird für jeden etwas geboten.

DORTMUND MUSIK

DORTMUND MUSIK, eine der größten Musikschulen Deutschlands, hält in sieben Sparten ein breites Spektrum an musikalischen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereit, sowohl zentral in der Innenstadt als auch in über 100 Außenstellen im gesamten Stadtgebiet.
"Von Anfang an" bietet musikalische Bildung für die Jüngsten ab sechs Monaten. Im Bereich "Musikschule" können Schüler*innen jeden Alters aus über 30 Instrumenten und Gesang in Einzel- oder Gruppenunterricht wählen. 40 verschiedene Ensembles, Orchester, Bands und Chöre bieten eine beriet Palette an Möglichkeiten für gemeinsames Musizieren. Das "House of Pop" vereint innovative Unterrichtskonzepte für Pop, Rock, Singer/Songwriter, World Music, Remix und Production, während in der Sparte "Musik Digital" „Recording“, „Remix“ oder digitale Ensemble-Proben auf dem Programm stehen. Die "Exellenz" fördert sehr weit fortgeschrittene Schüler*innen in den Bereichen Studienvorbereitende Ausbildung, Glen Buschmann Jazz Akademie und Barockakademie. "Live on stage" macht Musik hautnah erlebbar: bei Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“, Konzerten mit Schüler*innen oder Lehrkräften, besonderen Projekten mit verschiedenen Kooperationspartner*innen oder während der Musikfreizeit in den Herbstferien. Als Bildungspartnerin arbeitet "DORTMUND MUSIK" schließlich eng mit vielen Kindertagesstätten zusammen, beteiligt sich am Landesprogramm JeKits und kooperiert mit allgemeinbildenden Schulen, in denen Bläser- und Streicherklassen sowie Bandarbeit den regulären Musikunterricht bilden und ergänzen.

Festivals, Events und Veranstaltungen

In Dortmund gibt es immer etwas zu fei-ern. Tauchen Sie ab in die Kulturen ferner Länder, baden Sie im Lichtermeer, genießen Sie die internationale Küche oder tanzen Sie die Nacht durch. Ein Überblick über das Festival-Jahr:

Das Frühjahr gehört den Film-Fans: Alle zwei Jahre ist Dortmund der Austragungs- ort für das Internationale Frauen*Film Fest Dortmund+Köln (IFFF). Es ist aus der Fusion zweier bedeutender Filmfestivals beider Städte entstanden und entwickelte sich zu einem der größten und renommiertesten Frauenfilmfestivals weltweit.

Eine hochkarätige Reihe ist das KLANG- VOKAL Musikfestival mit seinem Schwer- punkt auf Vokalmusik aus aller Welt. Oper und Jazz, Pop, Chor- und Weltmusik, Stars und Sänger*innen aus der Region – so klingt der Frühling! Eine Stadt, viele Gesichter – mit diesem Slogan feiert im Mai das DortBunt! Festival die kulturelle Vielfalt der Dortmunder Stadtbevölkerung.

Jährlich am zweiten Maiwochenende lädt die Kulturmeile Dortmund mit kostenfrei- en Führungen, Workshops, Mitmach-Aktionen uvm. zum Entdecken von Kulturorten mitten in der City ein.

Kulturelle Impulse aus vielen Nationen bringen ebenfalls im Juni die Internationale Woche in der Nordstadt sowie das Afro- Ruhr-Festival auf die Bühne.

Spektakuläre Orte der Industriekultur bespielt die ruhrgebietsweite Extraschicht mit sehens- werten Theater- und Musikinszenierungen. Jährlich am zweiten Maiwochenende lädt die Kulturmeile Dortmund mit kostenfrei- en Führungen, Workshops, Mitmach-Aktionen uvm. zum Entdecken von Kultur- orten mitten in der City ein.

Kabarett aus der Region und dem ganzen Bundesgebiet gibt’s im Spiegelzelt bei „Ruhr- hochdeutsch“ – dem Sommer-Festival zu Eh-ren des Ruhrpott-Dialekts,- inzwischen eines der bundesweit größten Events dieser Art.
Von Juni bis August bietet der „Sommer am U“ bei Konzerten, Poetry Slams und Lesungen Freude am Verweilen.

Schlemer*innen freuen sich ebenso auf die warme Jahreszeit: Westfälische Haus- mannskost oder exklusive Fisch-Gerichte, Champagner oder Bier – im Spätsommer laden Dortmunder Köche und Gastrono- men ein zum Sommerfest der Sinne auf dem Hansaplatz: Dortmund à la carte! Sterneköche treffen Szene-Gastronomie bei der GourmeDo, die jährlich den Friedensplatz für drei Tage in ein 5.000 Quadratmeter großes Freiluftrestaurant verwandelt.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden internationalen Tanzfestival „Tanzfolk“ im Dietrich-Keuning-Haus präsentiert sich Dortmund einmal mehr als welt- offene Stadt: Vereine mit internationalen Wurzeln aus Dortmund und Umgebung zeigen die Tänze ihrer Herkunftsländer. Das Kulturfestival Djelem Djelem informiert mit Theater, Tanz, Film und Diskussionen über Kultur und Leben der Roma.

Mehrere zehntausend Besucher*innen kommen jedes Jahr im August, wenn ein Meer aus Kerzen, Lampions und Lichtern den Westfalenpark eine Nacht lang zauberhaft illuminiert. Das Lichterfest gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen der Stadt und bietet neben einem furiosen Feuerwerk am Sternenhimmel auch Musik und Kleinkunst. Ebenfalls im Sommer verwandelt sich der Westfalen- park für einen Tag und eine Nacht in eine riesige grüne Tanzfläche: Juicy Beats ist mit seinen zwei Dutzend Bühnen, mehreren Hundert DJs und Zehntausen- den Besucher*innen das größte Festival für elektronische Musik und Independent Music in Nordrhein-Westfalen.

Am letzten Wochenende der Sommer-ferien zieht es ganz Dortmund in die City: Während des beliebten Micro!Festivals begeistern internationale Straßentheater mit Artistik, Tanz und facettenreichen Ge- schichten. Gleichzeitig bringen außerge- wöhnliche Musikensembles aus aller Welt internationales Flair in die Stadt – und das Publikum zum Tanzen.
Nachts im Museum kann man etwas erleben – und zwar nicht nur Kunst! Bei der beliebten DEW21-Museumsnacht im Herbst öffnen Museen, Galerien, Kirchen und Kulturzentren ihre Pforten eine ganze Nacht lang. Kinder und Kunstliebhaber*innen, Kabarett-Fans und Musikbegeisterte – bei diesem Ereignis kommen alle auf ihre Kosten.

Mächtig Theater gibt’s bei Favoriten, dem bundesweit ältesten und höchstdotierten Festival und Wettbewerb der freien Theaterszene. Alle zwei Jahre im Herbst zeigt die Crème der Off-Szene aus NRW ihre Spielwut und künstlerische Kraft.

Das LesArt.-Festival bietet im Literaturhaus und an vielen anderen Orten der Stadt einen spannenden Streifzug durch die zeitgenössische Literatur. Für rund zwei Wochen kommen herausragende Autor*innen und Performer*innen nach Dortmund.

Erstklassigen Jazz, Weltmusik und Avantgarde präsentieren darüber hinaus die Internationalen Dortmunder Jazztage.

Das Jahr endet mit dem Weihnachtsmarkt, einem der größten Deutschlands. Er lockt Besucher*innen aus dem In- und Ausland in die City – nicht zuletzt wegen des mit 45 Metern größten Weihnachtsbaums der Welt. Rund 300 Stände laden zum Bummeln, Geschenke kaufen und Genießen ein.

Sport

Sie mögen Sport? Dann sind Sie in Dortmund genau richtig!

Rund 170.000 Menschen halten sich in gut 530 Vereinen fit: Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba. Auch eher ungewöhnliche Sportarten sind in der „Stadt des Sports“ zuhause: Gleitschirm fliegen, Cricket oder auch Squaredance – in den Dortmunder Vereinen werden Sie fündig. In der Heimat des BVB 09 ist natürlich auch Fußball ein großes Thema. Viele Amateurvereine auf rund 100 Sportplatzanlagen finden Sie in allen Dortmunder Stadtteilen. Jeder Stadtbezirk hat ein eigenes Hallenbad, im zentral gelegen Südbad ziehen auch Leistungsschwimmer*innen ihre Bahnen.

In den zahlreichen Dortmunder Grünanlagen besteht die Möglichkeit, direkt in der Natur zu joggen, zu walken, zu skaten. Kinder und Jugendliche fördert Dortmund gezielt, beispielsweise in bisher sechs bewegungsorientierten Kindergärten und in Schulen. Neben dem üblichen Schulsport werden Stadtmeisterschaften bis hin zu Landessportfesten ausgerichtet und Talente gefördert.

Mit dem Goethe-Gymnasium verfügt Dortmund zudem über eine anerkannte NRW-Sportschule mit angeschlossenem Sportinternat. Seit 2023 ist das Goethe-Gymnasium zudem Eliteschule des Sports. Hier erhalten Kadermitglieder unterschiedlichster Disziplinen besondere Unterstützung, um sowohl schulische als auch sportliche Höchstleistungen zu erzielen.

Entlang der Dortmunder „Sportmeile“, der Strobelallee, pocht das Herz des Spitzensports. Hervorragende Trainings- und Wettkampfstätten sind fußläufig zu erreichen: Die Helmut-Körnig-Halle und das Stadion Rote Erde als supermoderne Bundesstützpunkte für die Leichtathletik, ein Boxerleistungszentrum, zwei Eissport- hallen und – natürlich – der Signal Iduna Park (ehemals Westfalenstadion).
In diesem hochmodernen Stadion mit rund 83.000 Plätzen ist nicht nur der BVB zu Hause, hier finden auch weitere fußballerische Großereignisse statt.

Die Fußball-WM lockte 2006 mit insgesamt sechs Spielen Menschen aus aller Welt in die Westfalen- metropole und auch 2024 wird Dortmund Ausrichter der Männer Europameisterscha-ten sein. 2025 begrüßen wir zudem viele internationale Teams zur Frauen Handball WM in den Westfalenhallen. Die Halle ist traditioneller Austragungsort sportlicher Wettkämpfe.
Schon in 25 Weltmeister- und über 50 Europameisterschaften kämpften Spitzensportler *innen hier um Medaillen.

Für den Sport nimmt die Stadt Dortmund viel Geld in die Hand. Alleine in die Sanierung und den Neubau von Sport- und Turnhallen sind von 2012 bis 2022 rd. 110 Mio € geflossen. Die Fertigstellung einer international wettbewerbstauglichen Ballsporthalle am „Dortmunder U“ mit rd. 3350 Zuschauerplätzen ist für Anfang 2029 geplant. Und auch in die Bäder wird fleißig investiert. In Dortmund werden keine Wasserflächen zurückgebaut. Der Olympiastützpunkt Dortmund betreut rd. 450 Kaderathleten*innen u.a. in den Sport- arten Leichtathletik, Eiskunstlauf, Reiten, Ringen, Schießen, Schwimmen, Volleyball, Bobsport und Rudern – die Weltklasse-Ruderer des Deutschland-Achters absolvieren regelmäßig ihre Trainingseinheiten auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

Jedes Jahr ehrt der Stadtsportbund zusammen mit dem Ober- bürgermeister beim Fest des Dortmunder Sports über 150 aktive Sportler*innen aller Altersklassen und Sportarten für nationale und internationale Titelgewinne. Die Stadt hat sich auch mit der hochkarätig besetzten Chess-Trophy als Schachhochburg einen Namen gemacht.

Dortmund, eine Stadt, die bewegt.

Freiwillig

Freiwillige Feuerwehr – Schutz und Sicherheit!

Bei der Feuerwehr Dortmund sorgen etwa 2.500 Feuerwehrleute aus Haupt- und Ehrenamt rund um die Uhr für die Sicherheit der Dortmunder Bevölkerung. Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind rund 780 Männer und Frauen, die sich ehren- amtlich in ihrer Freizeit engagieren. An die 150.000 Einsätze im Jahr bedeuten etwa alle dreieinhalb Minuten ein Alarm auf den neun Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr, den 20 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr oder den dreizehn Rettungswachen und sieben Notarztstandorten der Stadt.

Ziel der Feuerwehr ist es, jedem Menschen und jedem Tier in einer Notlage so schnell wie möglich zu helfen, Umweltgefahren abzuwenden und Sachwerte zu schützen. Dafür wird hochmoderne Technik vorgehalten, die Mitarbeiter*innen werden in einer fundierten Ausbildung qualifiziert und bleiben durch ständige Aus- und Fortbildungen immer auf dem neuesten Stand. In 18 Löschzügen wird durch Jugendfeuerwehren der Nachwuchs aus den eigenen Reihen gefördert. Vier Löschzüge verfügen zudem über Kinderfeuerwehrgruppen.

Einen großen Stellenwert nimmt auch die Präventionsarbeit ein. Ob Brandschutzer- ziehung für Kinder oder Stellungnahmen im Baugenehmigungsverfahren – die Feuerwehr ist oft schon aktiv, bevor es brenzlig wird.

Die FreiwilligenAgentur

Bei der FreiwilligenAgentur wird freiwilliges Engagement gefördert und damit trägt sie dazu bei, dass die Stadt Dortmund bunter und attraktiver wird.

Die FreiwilligenAgentur bringt Menschen, die sich engagieren wollen, und Organisationen zusammen. Sie berät, hilft das richtige Projekt zu finden, gibt Einblicke in verschieden Bereiche und informiert über Qualifizierungsangebote. Das Angebot der FreiwilligenAgentur ist kostenlos und unverbindlich. Die Gründe sich zu engagieren sind vielfältig, neue Erfahrungen sammeln, Stadt und Menschen kennen zu lernen, sinnvoll die Freizeit zu gestalten oder sich für andere Menschen einzusetzen. Sie können zum Beispiel in Sportvereinen, in sozialen Projekten oder in gesundheitlichen Bereichen ehrenamtlich mitgestalten. Ihr Ehrenamt ist Unterstützung für andere Menschen.

Darüber hinaus verbessern Sie Ihre Deutschkenntnisse, lernen neue Menschen kennen und bringen Abwechslung in Ihren Alltag.

Friedhöfe Dortmund

Wir sind selbstverständlich auch für Sie da, wenn der Tod eines nahestehenden Menschen Sie als Hinterbliebene plötzlich vor neue Herausforderungen stellt. In einer Phase großer emotionaler Belastung müssen Sie viele Dinge regeln und Entscheidungen für die Bestattung treffen. Die Berater*innen der Friedhöfe Dort- mund stehen Ihnen in dieser Situation gerne zur Verfügung, um Sie individuell zu unterstützen.

Im Stadtgebiet gibt es 70 Friedhöfe. 32 davon befinden in unserer, in kom- munaler Hand. Unsere Friedhöfe sind unterschiedlich groß und liegen an gut zu erreichenden Standorten über das ge- samte Stadtgebiet verteilt. Auf insgesamt 333 Hektar Fäche gibt es viele Möglichkeiten der Erd- und Feuerbestattung für Verstorbene auch unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Es stehen verschiedene Grabarten für Sarg- und Urnenbei- setzungen zur Verfügung. Sie können selbst entscheiden, wie intensiv die Grabpflege gestaltet sein soll: Möchten Sie die Grabpflege selbst übernehmen oder lieber eine Pflege beauftragen? Oder bevorzugen Sie von vorn herein eine pflegefreie Grabstätte? Auf verschiedenen Friedhöfen bieten wir auch naturnahe Bestattungsformen im Hain- oder Obstbaumgrab an.

Das Bestattungsangebot wird kontinuier- lich weiterentwickelt. Beispielhaft dafür steht die im Jahr 2021 eröffnete „Grabstätte am Weinberg“ auf dem Friedhof Holzen im Stadtbezirk Hörde. Die nach Süden ausgerichtete Hanglage eines Grundstückteils wird genutzt, um einer terrassenförmigen neuen Grabanlage mit jungen Weinstöcken eine besondere Anmutung zu geben. In Trockenmauern, die mit heimischem Ruhrsandstein gefasst sind, können jetzt pflegefreie Urnenwahlgräber belegt werden.

Bereits seit 1924 werden in Dortmund Feuerbestattungen durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde seinerzeit ein erstes Krematorium gebaut, über dem der noch heute genutzte „Urnenturm“ (Kolumba- rium) als historisches Erbe erhalten wird. In unserem im Jahr 2000 neu gebauten, modernen Krematorium erfolgen jährlich rund 5.000 Einäscherungen. Der hohe Qualitätsstandard dieser Einrichtung wird durch das Zertifikat „Kontrolliertes Krematorium" regelmäßig bestätigt.

Mit dem 1921 eröffneten Hauptfriedhof „Am Gottesacker“ verfügt Dortmund auf einer Fläche von 112 Hektar (so groß wie 157 Fußballfelder) über den dritt- größten Friedhof in der Bundesrepublik Deutschland. Die historische garten- und friedhofsarchitektonische Anlage mit ihren vielen Denkmälern ist preisgekrönt und beeindruckt mit einem Bestand
von mehr als 7.000 Bäumen. Die größte Grünanlage Dortmunds nutzen viele Dortmunder*innen nicht nur als Trauer- und Gedenkort, sondern auch als ruhige Entspannungs- und Erholungsmöglichkeit. Der Hauptfriedhof ist zudem ein bedeutender Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Das Aufgabenspektrum der Friedhöfe Dortmund umfasst damit auch vielfältige kulturelle, soziale und ökologische Funktionen.

Um die Vielfaltigkeit des Hauptfriedhofs zu entdecken, bietet sich ein Spaziergang auf dem „Zukunftsbaumpfad“ an. Ein ausgeschilderter Weg führt über viele Be- reiche des Friedhofsgeländes und führt zu zahlreichen beeindruckenden Baumarten, deren Anpassungsfähigkeit an veränderte Umwelt- und Klimabedingungen beobachtet wird. Darunter befindet sich auch der eher unbekannte Milchorangenbaum mit seinen beeindruckenden Früchten, die bis zu 15 cm Durchmesser erreichen können.

Als besonderer Service steht hier allen Friedhofsbesucher*innen ein kostenloser Fahrdienst zur Verfügung. Moderne Elektrofahrzeuge bringen Sie, Ihre Pflanzen und Ihr Material von allen Eingängen oder auch vom Parkplatz zur Grabstätte und holen Sie dort auch wieder ab.

Weitere Informationen über die Friedhöfe in Dortmund und deren umfangreiches Leistungsspektrum, sowie Kontaktadressen finden Sie auf unserer Internetseite.

Nachhaltigkeit

Dortmund übernimmt Verantwortung

17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Im September 2015 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) mit der Agenda 2030 einen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung. Als Kernstück der Agenda 2030 wurden 17 UN-Ziele für eine nachhaltige Ent- wicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), formuliert.

In allen 17 Zielen und ihren 169 Unter- zielen geht es darum, für gemeinsame Anliegen und öffentliche Güter auch gemeinsam Sorge zu tragen, z.B. für das Klima, die biologische Vielfalt, das Wasser und den Boden. Gemeinsam das Welthandelssystem fairer zu gestalten, soziale Gerechtigkeit zu etablieren oder Frieden zu sichern, werden als Aufgaben aller hervorgehoben. Betont wird die gemeinsame Verantwortung des Nordens und des Südens für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt.

Veranstaltungen in Dortmund rund um Nachhaltigkeit
Das SDG-Aktionsprogramm beinhaltet zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) in Dortmund: Von Vorträgen und Workshops bis hin zu Exkursionen, es gibt ein vielfältiges Angebot. Das aktuelle Programm kann unter dortmund.de/sdgs aufgerufen werden.

17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

  • Keine Armut
  • Kein Hunger
  • Gesundheit und Wohlergehen
  • Hochwertige Bildung
  • Geschlechtergleichheit
  • Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  • Bezahlbare und saubere Energie
  • Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • Weniger Ungleichheiten
  • Nachhaltige Städte und Gemeinden
  • Nachhaltige/r Konsum und Produktion
  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Leben unter Wasser
  • Leben an Land
  • Frieden, Gerechtigkeit, und starke Institutionen
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Kommunen übernehmen Verantwortung

Kommunen haben für die Umsetzung der in der Agenda 2030 formulierten Ziele eine besondere Bedeutung. Bis zum Jahr 2050 werden laut UN knapp 70 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Deshalb stehen Kommunen beim Kampf gegen die Armut sowie bei globalen Herausforderungen an vorderster Front.

Mit der Unterzeichnung der Muster- resolution des Deutschen Städtetags zur Umsetzung der Agenda 2030 hat Dortmund sein langjähriges Engagement zu vielfältigen Themen der Nachhaltigkeit bekräftigt. Auch durch die Teilnahme im Projekt „Global Nachhaltige Kommune“ wurde ein vertiefter Beitrag für die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler Ebene geleistet.

Bereits seit der Einrichtung des ehemaligen Agenda-Büros im März 1999 werden die vielen Akteur*innen, die sich für die Umsetzung der SDGs vor Ort einsetzen, durch die Stadt unterstützt und vernetzt – u.a. durch das Netzwerk Nachhaltigkeit und den Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität. Wer sich für Themen der Nachhaltigkeit, wie z.B. Veranstaltungshinweise in Dortmund interessiert, kann sich gerne bei für den E-Mail Verteiler „Newsletter Nachhaltigkeit“ unter international@stadtdo.de anmelden.

Stadt Dortmund – Team internationale Beziehungen

Reisen für Alle

Barrierefrei erleben – barrierefreier leben

Um Behördenbesuche, Schwimmbaderleb- nisse oder städtische Freizeitanlagen für alle Menschen zugänglich zu machen, gibt es gesetzliche Vorgaben zur Barrierefreiheit, an die sich diese Einrichtungen halten müssen.

Wie sieht es aber mit der barrierearmen oder barrierefreien Gestaltung und Ein- richtung von Restaurants, Hotels, Museen und anderen privaten Betrieben aus? Zur Dokumentation und Information wurde hierfür das bundesweit anerkannte und vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderte Kennzeichnungs- und Zertifizierungssystem „Reisen für alle“ ins Leben gerufen.

Betriebe werden unabhängig überprüft und ausgewertet und das Ergebnis der Prüfung dokumentiert und abrufbar gemacht.

In Dortmund sind bereits über 35 Betriebe nach dem System „Reisen für alle“ geprüft und zertifiziert. Hier können Menschen mit besonderen Bedürfnissen über die Webseite reisen-fuer-alle.de alle Prüfergebnisse einsehen und entscheiden, ob diese Betriebe besondere Angebote bereithalten oder für bestimmte Personengruppen geeignet sind. Damit gehört Dortmund zu den Vorreitern unter den Städten Deutschlands und dient als Beispiel für barrierefreies Reisen. Ebenfalls ist Dortmund selbst als Tourismusort nach diesem System zertifiziert.
Die Stadt Dortmund unterstützt das System „Reisen für alle“ ausdrücklich und ist bestrebt, weitere Betriebe in das System integrieren zu können. Weitere Informationen hierzu unter dortmund.de/barrierefrei-erleben.

Größtes Dortmunder Stadtfest mit Informationen, Aktionen und Musik

Jedes Jahr im Mai heißt es wieder DORTBUNT! Die Dortmunder Stadtgesellschaft, Kulturschaffende, Vereine, Verwaltung und viele mehr zeigen, was sie und die Stadt zu bieten haben. Bunt, vielfältig und fröhlich.

Dortmund ist bunt, vielfältig und spannend. An insgesamt zwei Tagen verwandelt sich die Dortmunder Innenstadt in ein großes Outdoor-Event. Hier gibt es viel zu entdecken, zu genießen, zu hören und zu sehen. Wer Dortmund kennen lernen will, ob Groß oder Klein, Jung oder Alt: hier gibt es Angebote für alle. Laut und leise, lustig, wohlklingend oder informativ.
Seid dabei! Natürlich kostenlos.

Dortmunder Herzensorte

Dortmund ist eine Stadt voller besonderer Orte, die eine persönliche Bedeutung haben, an denen Besucher*innen etwas Außergewöhnliches erlebt haben oder die Dortmunder*innen mit anderen teilen möchten: echte Herzensorte eben! Bei den Dortmunder Herzensorten können diese Orte gezeigt und neue Lieblingsplätze entdeckt werden. Auf einer interaktiven Karte der Stadt werden persönliche Herzensorte mit spannenden Begründungen veröffentlicht und so für andere zugänglich gemacht.

Beispiele gefällig? Der mit Abstand beliebteste Herzensort ist der Rombergpark südlich der Innenstadt. Kein Wunder, schließlich hat der Botanische Garten zu jeder Jahreszeit farbenfrohe Highlights zu bieten. Dasselbe gilt für den Westfalenpark, der ebenfalls bereits viele Herzen erobert hat. Aber die Menschen schätzen an Dortmund nicht nur die Ausflüge in die Natur, sondern auch die Stadtviertel. Insbesondere das Kreuzviertel, das Kaiserstraßenviertel und das Saarland- straßenviertel sind echte „Lieblingskieze“ und auf der interaktiven Plattform mit span- nenden und inspirierenden Begründungen vertreten.

Ganz egal, ob Sie Lust auf einen Spaziergang in der Natur haben oder Ideen für den Tag in der City suchen: scrollen oder klicken Sie auf der Dortmund-Karte durch die Herzensorte anderer Menschen und lassen Sie sich für Ihren nächsten Ausflug inspirieren. Denn die Ideen der Menschen sind dort genauso vielfältig wie die Stadt selbst. Und vielleicht entdecken Sie dabei selbst einen neuen Herzensort, den Sie mit anderen teilen möchten.

Mehr zum Thema

Brexit

Informationen zum Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union ("Brexit")

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Beratung, Unterstützung und Informationen für Zugewanderte, Nachbar*innen sowie Freiwillige in Dortmund

Aufenthaltsbeendigung

Informationen zur Aufenthaltsbeendigung im Zusammenhang mit der Versagung von Aufenthaltstiteln, der Ausweisung oder nach dem illegalen Einreisen.

Ihr Stadtbezirk und seine Besonderheiten

Entdecken Sie Dortmunds Stadtbezirke und ihre Besonderheiten, direkt vor Ihrer Haustür.

Neubürger*innenbroschüre

Herzlich willkommen in Dortmund! Als neuer Bürge*rin finden Sie hier einen ersten Überblick über Ihre neue Heimat.

Erklärung über den Verzicht auf die deutsche Staatsangehörigkeit

Sie können auf Ihre Staatsangehörigkeit/Rechtsstellung ohne deutsche Staatsangehörigkeit verzichten, wenn Sie mehrere Staatsangehörigkeiten besitzen.

Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 68 Aufenthaltsgesetz (AufenthG)

Allgemeine Informationen zur Verpflichtungserklärung nach § 68 Aufenthaltsgesetz (AufenthG).

Bleibeperspektiven für den Personenkreis der Geduldeten

Informationen zum Austausch zu Aufenthalts- und Bleibeperspektiven für den Personenkreis der Geduldeten

Dortmund - eine Stadt mit vielen Facetten

Kulturangebote für Neubürger*innen

Einbürgerung und Staatsangehörigkeit

Informationen zur Einbürgerung und Staatsangehörigkeit (32/4-2) der Stadt Dortmund.

Ausländische Studierende und Fachkräfte

Das Team ist zuständig für Ausländische Studierende und Fachkräfte.

Erwerbstätigkeit

Informationen zur Erwerbstätigkeit während des Studiums für ausländische Studierende.

Mobilität in Dortmund

Dieser Teil der Neubürger*innenbroschüre zeigt Mobil nach und durch Dortmund, Vernetzte Mobilität, Parken in Dortmund und Radfahren in Dortmund.

Abholung des elektronischen Aufenthaltstitels

Informationen zur Abholung des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT).

Freizügigkeit (EU)

Unionsbürger*innen und ihre jeweiligen Familienangehörigen mit Drittstaatsangehörigkeit haben das Recht auf Einreise und Aufenthalt in die EU-Staaten.