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Eröffnung am 8. Mai - Eröffnungsfestival - Parkfestival transindustriale - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

www.dortmund.de

Parkfestival transindustriale

Hochofen Phoenix
Foto: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Eröffnungsparty am 8. Mai

Ein Chinese, der überlebensgroß vom Hochofen grüßt; eine Riesen-Banane, die wie "Phoenix aus der Asche" auf dem Hochofen erscheint; ein Riesenrad, das die Besucher auf Höhe des Hochofens befördert: Der Auftakt des Parkfestivals transindustriale auf dem Phoenix West-Gelände in Hörde gerät einfach riesig.

Die transindustriale startet am 8. Mai um 19 Uhr mit einer Begrüßung durch Stadtrat Jörg Stüdemann, Kulturdezernent und Kämmerer.
Der erste Tag des Eröffnungsfestivals steht ganz im Zeichen von Musik und Kunst. Das inzwischen weit über seine Heimatstadt hinaus bekannte Dortmunder "Forum InterArt" wird den Hochofen auf Phoenix West mit Feuer, Licht und Musik spektakulär in Szene setzen. Zur Inszenierung des Hochofens gehören auch Thomas Baumgärtels Installation "Phoenix aus der Asche – die Riesenbanane" sowie Fotografien von Ralf Dördelmann.
Bis in den frühen Morgen wird anschließend weitergefeiert – mit Dortmunder Bands, vom HipHop bis zum Schrottorchester. Außerdem dabei: ein Riesenrad, auf dem man dem Hochofen über die Schulter schauen kann, der mobile DESIGNKIOSKund Kunst-Liegestühle von Beate Passow zum stilvollen Entspannen.

Wo findet die Party statt?

Bild
PHOENIX West
44263 Dortmund
Symbol: Kontakt

Ab 18.00 Uhr Bühnenprogramm

Eine 3,5 Tonnen schwere und 30 Meter lange Banane aus Stahl wird Künstler Thomas Baumgärtel auf dem Hochofen auf dem Phoenix West-Gelände installieren.

Thomas Baumgärtel ist als "Bananensprayer" bekannt geworden. Schon seit Jahrzehnten adelt er Orte zeitgenössischer Kunst mit seinem Markenzeichen, der aufgesprühten Banane. Sein Kunstprojekt für den Hochofen auf Phoenix West schafft eine Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und der Kunst und steht für den kulturellen Wandel eines herausragenden Industriedenkmals zu einem neuen Kunstort.

Ein Stück der Hörder "Stahlseele" lebt in Asien weiter. Vom Frühsommer 2002 bis zum Herbst 2003 zerlegten 800 chinesische Arbeiter unter dem Projektnamen Shagang die Dortmunder Westfalenhütte und das Stahlwerk Phoenix Ost in seine Einzelteile, um es im chinesischen Zhangjiagang wieder zusammenzubauen. Der Dortmunder Fotograf Ralf Dördelmann begleitete die chinesischen Arbeiter zwei Jahre lang beim Zerlegen, Beschriften und Verpacken. Seine Bilderfolge zeigt den Beginn der Demontage bis zur Verschiffung der Teile auf dem Dortmund-Ems-Kanal, zeigt die Arbeiter, Handwerker und Ingenieure beim Essen in der Garküche und beim Feiern. Das Porträt eines der chinesischen Arbeiter wird während des Eröffnungsfestivals überlebensgroß an der Stirnseite der Gasgebläsehalle zu sehen sein.

Ein unwiderstehlicher Mix: Didgeridoo und Trommeln.
Foto: Ruhrcraft

ca. 17.50 - 18.10 Uhr und ca. 19.00 - 19.15 Uhr

Percussion und Didgeridoo – das ist der Mix, mit dem die Dortmunder Formation "Ruhrcraft" ihr Publikum mitreißt. Wenn fauchende Didgeridoo-Klänge auf rhythmisches Trommeln, Improvisation auf Spielfreude stoßen, packt es jeden packen, egal ob 3 oder 93 Jahre alt. Ruhrcraft besteht aus Olaf Bolte, Gunnar Nesterov und Fedor Thadeusz.

Blau-Rot Hammerschlag 04 schlägt auf alles ein, was Rost ansetzen kann
Foto: Ortmann

18.15 - 18.45 Uhr

Wenn blau/rot HAMMERSCHLAG 04 spielt, dann wird es laut: 4 Trommler schlagen professionell auf Schwer- und Alt-Metall – 5/4 gegen 6/8 und 7/9 gegen 9/3. Masse und Energie zeigen Schönheit. blau/rot HAMMERSCHLAG 04 ist pure Lust an Schlagwerk und Rhythmus und ein Genuss für Augen und Ohren. Unter dem Hochofen spielen sie zu den Original-Tönen von Hoesch aus dem Klangarchiv von Richard Ortmann und zu den Fotosequenzen von Ralf Neuhaus. Die Trommler sind: Andreas Ruhnke, Ralf Bornowski, Michael Peters, Dirk Wienken und Richard Ortmann.

Dortmunder Rapper "Der Wolf"
Foto: Ole Krüger

19.30 - 20.20 Uhr

Nach knapp zehn Jahren bringt der Dortmunder Rapper "Der Wolf", bürgerlich Jens Albert, sein viertes Studio-Album heraus: "Wolf GTI" heißt es und bietet erfrischenden Funky-Ruhrpott-HipHop mit Einflüssen aus dem Reggae, lateinamerikanischer und auch Club-Musik. Ausschnitte daraus, aber auch alte Hits wie "O Shit, Frau Schmidt" und "Gibt’s doch gar nicht" verspricht Der Wolf für seinen Auftritt mit Live-Band.

Mambo Kurt
Foto: Martin Steffen

20.30 - 21.20 Uhr

Wenn "Abba" zu hart oder "Slayer" zu weich – dann hilft nur noch Mambo Kurt, Orgelgott und begnadeter Alleinunterhalter. "Spiel Heimorgel spiel" heißt seine neue Scheibe, auf der er wie immer wahre Welthits auf seiner geliebten Heimorgel interpretiert. Und zwar so, dass die Zuhörer automatisch entweder ein Lächeln im Gesicht oder ein Zucken im Tanzbein verspüren. Freuen darf man sich auf "Rage against the machine" als Swing, "Nirvana" als Mambo, Tina Turner als Highspeed-Polka und "Slayer" als Hardrock.

Tony Liotta wirbelt am Schlagzeug.
Foto: Wilfried Beinhauer

21.45 - 23.15 Uhr

Tony Liotta ist Schlagzeuger und Percussionist, der seine Karriere vor 30 Jahren in New York und New Orleans begann. Zusammen mit seiner sechsköpfigen Band aus Spitzenmusikern wird er die Musik der britischen Rockband Pink Floyd interpretieren – in eigenem Stil, aber ohne sie zu verfremden. Beim Pink Floyd Tribute mit dabei sind Shabby Pelzer (Keyboard), Markus Exner (Gitarre), Robert Collins (Gesang), Jörg Schmidt (Bass) und Hugo Barth (Saxophon).

Martin Juhls
Foto: Reinicke/StandOut

23.25 - 00.15 Uhr

Eine atmosphärische Symbiose aus elektronischen Ambientklängen und Einflüssen des Modern Jazz verspricht das Zusammentreffen des Dortmunder Klangpoeten Martin Juhls mit dem Trompeter John-Dennis Renken (Zodiak Trio, The Dorf).

Samstag, 8. Mai 2010, Phoenix West am Hochofen in Hörde, Hochofenstraße / Konrad-Adenauer-Allee, 44263 Dortmund (U-Bahn Haltestelle Hörder Bahnhof, dann 15 min zu Fuß)

ab 14.00 Uhr: Riesenrad, DESIGNKIOSK, Kunstliegestühle von Beate Passow, Gastronomie und vieles mehr

ab 18.00 Uhr: Start des Bühnenprogramms, 19 Uhr Begrüßung durch Stadtrat Jörg Stüdemann (Kulturdezernent und Kämmerer), Moderation: Martin Kaysh (Der "Steiger" aus dem Geierabend)

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