Friday Night Music Club: Elektro Strothmann
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Freitag-Abend in Dortmund…unten, am Hafen: frische, freche, fröhliche Music-Acts präsentieren ihre Kunst, live im subrosa – die urige Kult(ur)-Spelunke lädt auf Entdeckungsreise durch Käpt’n Simons musikalischen Kosmos: Seebruder Grimm bittet zum Tanz zwischen Leuchtturm und Seeschlacht? Zuhören und Abhotten im „Flaggschiff der Dortmunder Underground-Musikszene“ – meistens laut, manchmal leise: hier wird die Fahne der Live-Musik hochgehalten!
Es bleibt bei: echt und bunt und lebendig…schöne Konzerte in toller Atmosphäre. Laute abba auch. Geil, gell!? Jedenfalls: kleine Bühne, großer Sound. Und zwar regelmäßig jeden Freitag, das Energie-Niveau immer in der Nähe des roten Bereichs: unvergessliche Shows, denkwürdige Auf-, famose Abtritte; Musik, Musik, Musik…für gute und für schlechte Zeiten.
Elektro Strothmann
Beats. Punk. Sprech.Gesang
Elektro Strothmann macht Laptop Punk mit Sprechgesang: minimalistische Beats und gelegentliche Blues-Anfälle treffen auf konsequente Antihaltung mit Herz. Man hört: Hier ist einer, der so gut wie alles scheiße findet – und dem das aufrichtig leid tut.
Die Stimme von Elektro ist so trocken wie seine Texte. Mit 16 Wörtern sagt er mehr als andere in 16 Zeilen. An guten Tagen mehr als andere mit 16 Songs. Ungläubiges Staunen und hysterische Heiterkeit über den Irrsinn von Deutschland in den neuen Zwanzigern, rausgeholt aus dem Alltag, umverpackt in Musik.
Hm, was ist dieser mittelalte Mann aus Osnabrück eigentlich für einer: anarchischer Quatschkopf oder abstinente Spaßbremse? Beides natürlich. Elektro hasst Partys, aber wenn er Bock hat und Du nett bist, kommt er vielleicht vorbei und singt ein paar Lieder. Sein aktuelles Album heißt Lovesongs, die Nachfolge-Single ist ein Witz und hat mehr Tempo, als der Regionalexpress, mit dem er beides unter die Leute bringt.
Elektro berichtet weiter über die dreckigen Bürgersteige Europas, wühlt tiefer in den Mülltonnen der deutschen Seele, erzählt neue – wie live auch alte – Geschichten aus dem Rinnstein; und von denen, die die Fassaden putzen. Lieder über Leben & Tod. Sprechgesang plus Blues & Punk. Minus Gitarre, plus Lo-fi-Beats. Schweineorgel, Lichtorgel, Stalinorgel. Nichts los in Hodenhagen, nichts los in Osnabrück, Abriss, Abschiss. Kein vollbärtiges Feelbad, nein, das hier ist schmutzig. Aber lustig. Und außerdem die Wahrheit
Preise
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Veranstaltungsort
Subrosa
Anschrift und Erreichbarkeit44147 Dortmund
Veranstalter
Subrosa
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