Sicherheitsforschung Made in Dortmund
Die Feuerwehr Dortmund zeigt zwei vom BMFTR geförderte Forschungsprojekte, die Einsatzkräfte mit innovativer Technologie schützen und unterstützen
Das Projekt SEKUR (April 2024 – März 2026) befasst sich mit der zunehmenden Verbreitung von Lithium-Energiespeichern in Privathaushalten. Der ausgestellte Demonstrator ist ein Sensorsystem zur Früherkennung von Batterieschäden. Es misst schadensrelevante Gase sowie Temperaturen innerhalb und außerhalb des Speichers und übermittelt diese Daten inklusive des Standorts direkt auf das Einsatztablet der Feuerwehr. Werden vorher festgelegte Grenzwerte überschritten, löst das System automatisch einen Warnton aus. Die Lösung wurde gemeinsam von der Feuerwehr Dortmund, der vfdb e. V. und dem Fraunhofer ICT entwickelt.
Das Projekt CELIDONPro (April 2024 – Juli 2026) zeigt, wie Rettungskräfte auch unter extremsten Bedingungen, etwa bei Nullsicht, präzise lokalisiert und geführt werden können. Der Demonstrator kombiniert miniaturisierte Ultra-Wideband-Sensoren, die in die persönliche Schutzausrüstung integriert sind, mit einem Augmented-Reality-Head-up-Display in der Atemschutzmaske. So werden Positionsdaten und Lageinformationen in Echtzeit direkt ins Sichtfeld der Einsatzkräfte projiziert.
Beide Projekte verfolgen das gemeinsame Ziel, Sicherheit und Handlungsfähigkeit im Ernstfall durch praxisnahe technologische Innovationen nachhaltig zu verbessern.
Die Veranstaltung findet im Foyer des Dortmunder U statt.
Veranstaltungsort
Dortmunder U - Brauturm
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund
Veranstalter
Stadt Dortmund - Geschäftsstelle Masterplan Wissenschaft
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Schlagwörter
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