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Feierstunde: Wechsel an Dortmunds Polizei-Spitze

Seit dem 20. Juli trägt er den Titel offiziell, nun wurde er auch feierlich begrüßt: Tim Frommeyer ist der neue Polizeipräsident von Dortmund. Bei einer Feierstunde im Westfälischen Industrieklub, zu der NRW-Innenminister Herbert Reul eingeladen hatte, wurde Frommeyer vor rund 200 Gästen in sein Amt eingeführt. Zugleich verabschiedete Reul Frommeyers Vorgänger Gregor Lange, der das Polizeipräsidium zwölf Jahre lang geleitet hatte.

OB Kalouti am Rednerpult
Dem neuen Polizeipräsidenten Frommeyer versicherte der Oberbürgermeister, dass die Stadt Dortmund „auch künftig ein verlässlicher Partner an Ihrer Seite sein wird“.

Innenminister Reul würdigte Lange als einen Präsidenten, der die Behörde über ein ganzes Jahrzehnt mit „großer Verantwortung, viel persönlichem Einsatz und dem Gespür dafür, was die Menschen in dieser Stadt bewegt", geprägt habe. Besonders schätzte er Langes Einsatz für Sicherheit und Vertrauen in Dortmund.

Polizei Dortmund

Enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei

Auch Oberbürgermeister Alexander Kalouti richtete dankende Worte an Gregor Lange. „Wir brauchen Menschen, die in schwierigen Situationen entscheiden und uns allen Orientierung geben“, und so ein Mensch sei Lange samt seinem „hanseatischen Humor“ gewesen.

Dem neuen Polizeipräsidenten Frommeyer versicherte der Oberbürgermeister, dass die Stadt Dortmund „auch künftig ein verlässlicher Partner an Ihrer Seite sein wird“, von der Polizei erwarte er, dass sie präsent und bürgernah arbeite.

„Sicherheit beginnt mit Sichtbarkeit“

Offizielles Foto zum Wechsel des Polizeipräsident
Von links: Polizeipräsident Tim Frommeyer, sein Vorgänger Gregor Lange, Innenminister Herbert Reul und Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

Vor rund 200 geladenen Gästen hielt Tim Frommeyer seine Antrittsrede. Darin würdigte er die Verdienste seines Vorgängers und bekräftigte, als gebürtiger Dortmunder mit zahlreichen Schnittmengen „nicht als Fremder“ in die Stadt zu kommen. Darüber hinaus identifizierte er bereits einige Schwerpunkte seiner zukünftigen Arbeit. Unter anderem ging es um das Thema polizeiliche Präsenz. Der Behördenleiter: „Sicherheit beginnt mit Sichtbarkeit.“

Das Thema Extremismus in all‘ seinen Ausprägungen gehöre „zu den größten Herausforderungen für die Polizei NRW und damit auch für uns.“

Der Polizeipräsident: „Dortmund darf nie wieder überregional für einen „Nazikiez“ bekannt werden. Gleichzeitig nehmen wir auch den Islamismus als das an, was er ist: Die größte Gefahr für Leib und Leben im Bereich des politischen Extremismus. Und auch der Linksextremismus, der aktuell relativ den stärksten Zuwachs erfährt, gefährdet mit gezielten Sabotageakten gegen kritische Infrastruktur wie Bahnstrecken oder Stromleitungen viele Menschenleben.“

„Genau der Richtige"

Der heutige Kölner Regierungspräsident Gregor Lange blickte in seiner Rede auf seine zwölfjährige Amtszeit zurück und zeigte sich dabei vor allem dankbar. „Ich möchte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei Dortmund herzlich „Danke“ sagen. Die Dortmunderinnen und Dortmunder konnten und können sich auf eine Polizei verlassen, die im Netzwerk mit vielen Partnern für Sicherheit steht. Die wechselnden Herausforderungen erkennt und angeht. Und wir meinen mit Sicherheit immer die Sicherheit für alle, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder sozialer Stellung. Für diese Aufgabe in Dortmund ist Tim Frommeyer genau der Richtige. Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute und viel Erfolg.“

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