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Umjubelte Entscheidung: Dortmund und Bochum sind Exzellenz-Unis

Die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum erhalten als „Ruhr Innovation Lab“ den Zuschlag in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Oberbürgermeister Alexander Kalouti gratuliert und sieht darin ein starkes Signal für die Wissenschaftsregion Ruhr.

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Jubelszene im Westfälischen Industrieklub.
Jubelszene im Westfälischen Industrieklub: OB Kalouti gratuliert TU-Rektor Prof. Dr. Manfred Bayer zur erfolgreichen Exzellenz-Bewerbung.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Die Stadt Dortmund gratuliert der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum zur erfolgreichen Bewerbung als „Ruhr Innovation Lab“. Mit der Entscheidung erhält der gemeinsame Verbund den Status eines Exzellenzverbunds und damit zusätzliche Möglichkeiten, Forschung und Zusammenarbeit über Hochschul- und Stadtgrenzen hinweg weiterzuentwickeln. „Die Entscheidung für das Ruhr Innovation Lab ist eine Auszeichnung für die wissenschaftliche Stärke unserer Region und zugleich ein Auftrag für die Zukunft. Die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum zeigen, wie aus enger Zusammenarbeit neue Perspektiven für Forschung, Innovation und den Wissenstransfer entstehen“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

TU Dortmund

Dortmund als Beispiel für Wissenschaft im Strukturwandel

Wie eng Wissenschaft und regionale Entwicklung miteinander verbunden sind, zeigt Dortmund besonders deutlich. Der Technologiepark Dortmund und das Entwicklungsgebiet Phoenix West stehen beispielhaft für einen Strukturwandel, bei dem Wissen, Forschung und Innovation neue wirtschaftliche Perspektiven schaffen. Auch starke regionale Partner wie der Regionalverband Ruhr und der Initiativkreis Ruhr tragen dazu bei, Kompetenzen zu bündeln und die Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg voranzubringen.

Portrait Alexander Kalouti
Alexander Kalouti
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Exzellenz entsteht nicht allein an einzelnen Standorten. Sie entsteht dort, wo Menschen, Institutionen und Ideen zusammenkommen. Das „Ruhr Innovation Lab“ macht genau diese Stärke unserer Region sichtbar. Für Dortmund ist die erfolgreiche Bewerbung deshalb auch ein Impuls, die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtgesellschaft und Kommunen weiter auszubauen

Wissenschaft kennt keine Stadtgrenzen

Das Ruhrgebiet gehört zu den dichtesten Wissenschaftsregionen Deutschlands. Mehr als 20 Hochschulen und zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen prägen die Region. Über viele Jahre sind daraus enge Netzwerke entstanden – zwischen Hochschulen ebenso wie zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen. Mit dem „Ruhr Innovation Lab“ wollen die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum diese Zusammenarbeit weiter vertiefen. Ihr gemeinsames Konzept setzt auf neue Freiräume für Forschung und eine stärkere Vernetzung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen Forschungsfragen, die für die Zukunft der Region und darüber hinaus von Bedeutung sind: Wohlstand sichern, Vertrauen in digitale Systeme stärken und demokratische Werte bewahren.

Nächster Schritt: Zusammenarbeit weiter ausbauen

Die Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie soll ab 2027 für zunächst sieben Jahre laufen. Für die beiden Universitäten bedeutet der Erfolg zusätzliche Möglichkeiten, ihre Forschung strategisch weiterzuentwickeln und neue Kooperationen aufzubauen. Für Dortmund und die gesamte Metropole Ruhr stärkt er die internationale Sichtbarkeit als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

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