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Urban.Trails Ruhrgebiet: Erstmarkierungen für Wanderwege sind gesetzt – Auftakt in Dortmund

Ende März 2026 startete im Ruhrgebiet die sichtbare Umsetzung der Urban.Trails: Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) beginnt mit der Markierung der ersten vier Stadtwanderwege.

Damit wird das Projekt erstmals dauerhaft im Stadtraum erkennbar. Ein eigenes, gut sichtbares Zeichen sorgt für Orientierung – auch an Kreuzungen, entlang von Straßen und in dicht bebauten Quartieren.

Start ist in Dortmund

Bild: Ruhr Tourismus GmbH
Ein Sticker mit dem Symbol der Urban Trails als Wanderwegsmarkierung
So sieht das Icon der Urban.Trails aus.
Bild: Ruhr Tourismus GmbH

Den Auftakt macht die „Sub.KulTour in Dortmund“. Der 14,3 Kilometer lange Rundweg führt vom Hauptbahnhof durch das Unionviertel, vorbei am Dortmunder U, durch den Westpark, das Kreuzviertel und den Hafen bis zum Fredenbaumpark. Start und Ziel liegen zentral am Hauptbahnhof.

Entlang der Strecke verbinden sich Industrieflächen, Grünräume, Fußballkultur und Kreativquartiere.

Christian Schmidt, Geschäftsführer des SGV, erklärt: „Die Markierung von Stadtwanderwegen ist anspruchsvoller als im Grünen. In der Stadt müssen Verkehrsführung, Eigentumsrechte, visuelle Überlagerungen und kurzfristige Veränderungen wie Baustellen berücksichtigt werden. Deshalb setzen wir auf ein markantes, gut erkennbares Zeichen, das auch in einem dichten Umfeld Orientierung bietet.“

Der SGV ist für Einrichtung, Zertifizierung und Qualitätssicherung der Wege verantwortlich.

Vorhandenes Potenzial, neue Wege

Bild: Pascal Toennissen
Zwei junge Frauen bestaunen ein großes Wand-Mural.
Mit dem Urban Trail gehört die Stadt Dortmund zu den ersten Standorten der „Urban Trails Ruhr“.
Bild: Pascal Toennissen

Axel Biermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr Tourismus GmbH (RTG), betont: „Mit den Urban.Trails schaffen wir neue Wege, das Ruhrgebiet aktiv und authentisch zu entdecken. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Städte bewusst zu Fuß erkunden und Kultur, Quartiere und Grünräume miteinander verbinden möchten.“

Die RTG verantwortet Projektsteuerung, Kommunikation und digitale Vermarktung, unter anderem über komoot und ruhr-tourismus.de.

Stefan Kuczera, Beigeordneter beim Regionalverband Ruhr, ergänzt: „Das Projekt Urban.Trails zeigt, welches Potenzial im Stadtwandern steckt. Der RVR sorgt neben der Routenentwicklung auch mit Beschilderung, Infotafeln und weiteren Infrastrukturelementen für eine klare Orientierung und eine einheitliche Gestaltung.“

Die infrastrukturelle Aufwertung der Routen erfolgt im Jahresverlauf 2026 in allen vier Startstädten.

Kreativität auf Wanderweg erleben

Urban.Trails ist eng mit der Street-Art-Route Ruhrgebiet verzahnt. In Dortmund führt die „Sub.KulTour“ unter anderem am Mural der Künstlergruppe The London Police vorbei, das Teil dieser Route ist. So werden urbane Kunst, Stadträume und Bewegung miteinander verknüpft.

In den kommenden Wochen folgen die Markierungen in Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Hagen. Für die Markierung der Routen im gesamten Ruhrgebiet sucht der Sauerländische Gebirgsverein noch wanderbegeisterte Menschen , die sich in ihrer Freizeit (gegen eine kleine Aufwandsentschädigung) als Wegemarkiererinnen und Wegemarkierer engagieren.

Interessierte können sich per Mail an wege@sgv.de wenden. Weitere Urban.Trails in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Bochum sowie eine interkommunale Strecke zwischen Herne, Recklinghausen und Herten befinden sich in Planung. Perspektivisch sollen bis zu 15 Routen im Ruhrgebiet entstehen.

Zum Thema

Das Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen über den EFRE-Fonds gefördert und läuft bis 2027. Projektpartner sind Ruhr Tourismus GmbH (RTG), Regionalverband Ruhr (RVR), Sauerländischer Gebirgsverein (SGV) und Tourismus NRW.

Weitere Informationen finden Sie unter urbantrails.ruhr.

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