Carol Kahn Strauss und Joachim Gauck verewigen sich im Goldenen Buch der Stadt Dortmund
Bundespräsident a. D. Joachim Gauck und die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Carol Kahn Strauss haben sich am Donnerstag (5. November) ins Goldene Buch der Stadt Dortmund eingetragen. Oberbürgermeister Alexander Kalouti empfing die beiden Gäste im Rathaus.
Anlass des Besuchs war die Verleihung des vierten Preises für Völkerverständigung der Auslandsgesellschaft.de e. V. an Carol Kahn Strauss. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für Verständigung, Dialog und internationale Zusammenarbeit einsetzen.
Aus Dortmund in die USA: Carol Kahn Strauss' Familiengeschichte
Carol Kahn Strauss war viele Jahre Direktorin des Leo Baeck Instituts in New York. Seit Jahrzehnten setzt sie sich dafür ein, die deutsch-jüdische Geschichte zu bewahren und die Verständigung zwischen Deutschland und den USA zu stärken.
Mit Dortmund verbindet sie auch ihre eigene Familiengeschichte: Ihre Eltern Alfred Kahn und Lotte Landau stammten aus der Stadt und mussten während der Zeit des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen.
Im Anschluss an den Eintrag ins Goldene Buch wurde Carol Kahn Strauss in der Bürgerhalle des Rathauses mit dem Preis für Völkerverständigung geehrt. Die Laudatio hielt der frühere Bundespräsident Joachim Gauck
Anhänge
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Joachim Gauck (2.v.li.) und Carol Kahn Strauss tragen sich auf Einladung von OB Alexander Kalouti ins Goldene Buch der Stadt Dortmund ein. Im Anschluss erhielt Carol Kahn Strauss den Preis für Völkerverständigung der Auslandsgesellschaft.de e.V. aus den Händen von Klaus Wegener (li), Präsident der Auslandsgesellschaft.de. , 4 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Oliver Schaper -
Bundespräsident a.D. Joachim Gauck hielt die Laudatio für Carol Kahn Strauss und trug sich vor der feierlichen Preisverleihung ins Goldene Buch der Stadt ein. , 4 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Oliver Schaper -
Carol Kahn Strauss war viele Jahre Direktorin des Leo Baeck Instituts in New York. Seit Jahrzehnten setzt sie sich dafür ein, die deutsch-jüdische Geschichte zu bewahren und die Verständigung zwischen Deutschland und den USA zu stärken. , 4 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Oliver Schaper