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Die Straße Neuer Graben bekommt einen neuen, modernen Abwasserkanal – Am 11. Mai fällt der Startschuss für den ersten Bauabschnitt

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung erneuert den Abwasserkanal in der Straße Neuer Graben und den Seitenstraßen. Das ist bereits seit einigen Monaten bekannt, im Januar gab’s einen gut besuchten Infoabend zum Projekt. Jetzt steht fest, wann die Arbeiten beginnen: Ab Montag, 11. Mai, geht’s los – und zwar im ersten Bauabschnitt zwischen Von-der-Recke-Straße und Studtstraße. Der Neue Graben wird in dem Bereich voll gesperrt.

Ab dem 11. Mai wird zunächst die Baustelle eingerichtet, es folgen Sondierungsbohrungen und Flächensondierungen zur Leitungserkundung. Im Anschluss beginnt DONETZ mit erforderlichen Umlegungsarbeiten und dem Neubau von Versorgungsleitungen. Diese Arbeiten werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen

Nach Abschluss der Arbeiten an den Versorgungsleitungen beginnt der Kanalbau ab Von-der-Recke-Straße. Auf rund 150 Metern ab Von-der-Recke- bis Studtstraße tauscht die Stadtentwässerung den Altkanal durch ein modernes, größeres Bauwerk aus. Die Rohre, die dabei abschnittsweise eingebaut werden, haben ein Gewicht von rund zwölf Tonnen und einen inneren Durchmesser von 2,40 Meter. Die geplante Bauzeit für den ersten Bauabschnitt beträgt insgesamt ca. neun Monate.

Baustelle wandert Richtung Osten

Insgesamt ersetzt die Stadtentwässerung auf einer Länge von rund 600 Metern ab Von-der-Recke-Straße bis Lindemannstraße den Altkanal durch ein modernes, größeres Bauwerk. Die Arbeiten erfolgen in Abschnitten und wandern von Westen nach Osten. Der Neue Graben wird in Höhe der Wanderbaustelle jeweils voll gesperrt. Auch die Kanäle in den Seitenstraßen Straßburger Straße, Metzer Straße, Steubenstraße, Roseggerstraße und Haenischstraße erneuert die Stadtentwässerung in offener Bauweise. Bis alles komplett fertig ist, wird es rund drei Jahre dauern. Insgesamt baut die Stadtentwässerung 1400 Meter Kanalrohre verschiedener Durchmesser und 32 Kontrollschächte. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 13,5 Mio. Euro.

Auswirkungen auf den Verkehr

Während der Bauarbeiten für den ersten Abschnitt ist der Neue Graben zwischen Von-der-Recke-Straße und Studtstraße voll gesperrt. Fußgänger*innen sind davon nicht betroffen. Auch Rettungsfahrzeuge und die Feuerwehr können alle Häuser jederzeit erreichen. Autofahrer*innen werden über die Kreuzstraße umgeleitet, der Radverkehr fährt über die Metzer Straße. Von-der-Recke-Straße und Straßburger Straße werden für die Dauer der Arbeiten zu Sackgassen ohne Zufahrt auf den Neuen Graben, zusätzlich hebt die Stadt die Einbahnstraßenregelung auf der Althoffstraße temporär auf.

Wenn die Baustelle weiter in Richtung Osten wandert, verändern sich auch die Auswirkungen auf den Verkehr.

Neues Bauwerk schützt vor Überflutungen

Der neue Kanal wird bei künftigen Starkregenereignissen Überflutungen besser verhindern können. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich außerdem die Abwassermengen im Bereich Neuer Graben deutlich erhöht, weswegen der jetzige Kanal nicht mehr ausreichend leistungsfähig ist. Hinzu kommt: Das Bestandsbauwerk und seine Nebenkanäle haben aufgrund des hohen Alters an vielen Stellen Schäden.

Felsiger Untergrund stellt Bauleute vor Herausforderungen

Die beauftragte Baufirma muss den neuen Kanal an einigen Stellen ca. einen Meter tief in den vorhandenen Felsgrund einlassen. Hier kommt eine Felsfräse zum Einsatz, die in bestimmten Projektphasen für Lärm und leichte Erschütterungen sorgen kann.

Aktuelle Infos rund um das Projekt Neuer Graben gibt es unter dortmund.de/neuer-graben . Nutzer*innen der Dortmund-App können sich außerdem ganz bequem via Push-Benachrichtigung informieren lassen, wenn es neue Updates zur Baustelle gibt.

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Planen & Bauen Neuer Graben