Dortmund hat abgestimmt: 68 Prozent wollen die Olympischen Spiele in der Stadt
Ein „Ja“ für DOlympia: 68,3 Prozent stimmten dafür, dass Dortmund bei der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen Spiele dabei ist. Die Beteiligung in Dortmund lag bei knapp 30 Prozent - rund 130.000 Dortmunder*innen haben mit abgestimmt.
Bis Samstag, 18. April, konnten die ausgefüllten Abstimmungsunterlagen noch eingereicht werden. 440.000 Abstimmungsberechtigte hatten ihre Unterlagen nach Hause geschickt bekommen. Über tausend Helfende haben die Stimmen heute (Sonntag, 19. April) ausgezählt. Abstimmungsleiter Norbert Dahmen: „Alles ist hervorragend gelaufen. Wir hatten keine Komplikationen. Knapp 30 Prozent der Menschen abgestimmt, es lief alles reibungslos. Besser geht es nicht.“
Wie es weiter geht: Kommission bewertet, DOSB entscheidet
17 Städte an Rhein und Ruhr bewerben sich als KölnRheinRuhr gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Dabei konkurrieren sie mit Berlin, Hamburg und München.
Die vier deutschen Olympia-Kandidaten haben bis zum 4. Juni 2026 Zeit, finale Konzepte und Antworten auf einen Fragenkatalog einzureichen. Eine Evaluierungskommission bewertet sie anhand von Kriterien wie Wettbewerbsfähigkeit, Akzeptanz, Sport-Eignung, Kosten. Die Kommission kann eine Empfehlung geben.
Der Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) entscheidet im Herbst 2026 über den deutschen Kandidaten für die Olympiabewerbung. Die letzte Entscheidung fällt auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. September 2026 in Baden-Baden. Die Versammlung stimmt dabei geheim ab.
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