Jahresabschluss 2025 zeigt große Pläne für die Zukunft
Dortmund investiert weiter in Sport- und Freizeitangebote
Dortmund hat im vergangenen Jahr rund 17 Mio. Euro in seine Sport- und Freizeitanlagen investiert. 2025 besuchten rund 1,55 Mio. Menschen die städtischen Einrichtungen wie den Zoo, den Westfalenpark und die städtischen Bäder. Diese Zahl und andere wichtige Infos stehen im Jahresabschluss der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund. Diesen Bericht erhalten jetzt die politischen Gremien.
Im Jahr 2025 haben unter Beteiligung des Geschäftsbereiches Sport wieder einige große Sportveranstaltungen in Dortmund stattgefunden. Neben den Deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften und Champions League-Spielen der BVB-Handballerinnen setzte die Hauptrunde der Handball-Weltmeisterschaften der Frauen im Dezember in den Westfalenhallen einen sportlichen Höhepunkt.
„Die Handball-WM der Frauen war ein durchschlagender Erfolg für Dortmund: volle Ränge, begeisterte Fans und eine reibungslose Organisation haben erneut gezeigt, dass unsere Stadt Großveranstaltungen auf höchstem Niveau durchführt“, sagt Sportdezernentin Frauke Füsers.
Die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund haben im Jahr 2025 Einnahmen von 59,9 Mio. Euro erzielt. Die Ausgaben lagen bei 66,7 Mio. Euro. Das Defizit wurde mit 6,6 Mio. Euro aus der Kapitalrücklage ausgeglichen. Der verbleibende Bilanzverlust in Höhe von 200.000 Euro wird mit einer Entnahme aus der Gewinnrücklage ausgeglichen. Die Bilanzsumme hat sich mit 268,4 Mio. Euro um 22,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr stattlich erhöht.
Investitionen in die Zukunft
Im Jahr 2025 investierten die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund rund 17 Mio. Euro. Damit wurden viele Projekte umgesetzt. Zum Beispiel
- die Laufbahn-Ertüchtigung und die Sanierung der Energie-Infrastruktur im Stadion Rote Erde,
- die Entwicklung des Hoeschparks,
- die Erneuerung der Gebäudeleittechnik im Eissportzentrum,
- die Umgestaltung des Regenbogenhauses,
- die Erweiterung der Pflanzensammlung im Botanischen Garten Rombergpark sowie
- den Bau der Energietrasse im Zoo und der Außenanlage des Löwenhauses.
Weitere Arbeiten wurden begonnen bzw. liefen weiter. Zu nennen sind hier vor allem
- die Erneuerung des denkmalgeschützten Freibads Stockheide,
- das Projekt „Sportbewegter Sozialraum Scharnhorst-Ost“,
- die Sanierung des Hallenbads Aplerbeck sowie
- im Westfalenpark die neue Strukturierung des Eingangs Ruhrallee sowie die Erneuerung des Zentralplatzes und des Cafés an den Wasserbecken.
Im Zoo gehen die Arbeiten an der Umsetzung des Zukunftskonzeptes weiter - mit dem Neubau der Robbenanlage inklusive Beckenbeschichtung, der Südamerikawiese, dem Kängurustall und der Andenbärenanlage. Im Tierschutzzentrum beginnt die Neugestaltung des Hundebereichs.