Auszeichnung für chancengerechte Personalpolitik
Fünfmal TOTAL E-QUALITY: Stadt Dortmund erhält Nachhaltigkeitspreis
Großer Erfolg für Dortmund und die Metropole Ruhr: Bei der bundesweiten TOTAL E-QUALITY-Prädikatsverleihung am 22. Oktober in Erfurt wurde die Stadtverwaltung Dortmund zum fünften Mal für ihre chancengerechte Personalpolitik ausgezeichnet. Damit erhält sie zugleich den TOTAL E-QUALITY-Nachhaltigkeitspreis.
Bereits in den Jahren 2014, 2017, 2020 und 2023 konnte die Stadt Dortmund die Jury von ihrem Engagement für Chancengleichheit überzeugen. Mit der erneuten Auszeichnung 2026 wird dieser Weg fortgesetzt.
Das TOTAL E-QUALITY-Prädikat wird bundesweit an Organisationen vergeben, die sich in besonderer Weise für Chancengleichheit und Vielfalt im Berufsleben einsetzen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Förderung von Frauen in Führungspositionen, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, chancengerechte Personalentwicklung und eine diskriminierungsfreie Organisationskultur.
Das Prädikat gilt jeweils für drei Jahre. Für eine erneute Auszeichnung müssen die Organisationen ihre Aktivitäten und deren Weiterentwicklung dokumentieren. Mit der fünften erfolgreichen Bewerbung wird der Nachhaltigkeitspreis verliehen.
„Der Nachhaltigkeitspreis ist Anerkennung und zugleich Verpflichtung. Denn trotz aller Fortschritte wissen wir, dass tatsächliche Chancengleichheit noch nicht in allen Bereichen erreicht ist“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti. „Bestehende Benachteiligungen abzubauen, faire Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen und Vielfalt als Stärke unserer Verwaltung zu begreifen, bleibt eine wichtige gemeinsame Aufgabe, den die Stadt konsequent weitergeht.“
Drei Nachhaltigkeitspreise gehen nach Dortmund
Die Freude über die Auszeichnung ist in diesem Jahr besonders groß: Neben der Stadtverwaltung wurden auch DSW21 und die Sparkasse Dortmund zum fünften Mal mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet. Somit erhalten gleich drei Dortmunder Organisationen den Nachhaltigkeitspreis. Sie zeigen, dass Chancengleichheit keine kurzfristige Initiative ist, sondern eine langfristige Aufgabe, die kontinuierliche Anstrengungen und verbindliche Strukturen erfordert.
Elf Auszeichnungen für das regionale Netzwerk
Auch über die Dortmunder Stadtgrenzen hinaus gibt es Grund zur Freude. Inzwischen gehören mehr als 25 Prädikatsträger*innen zum regionalen Netzwerk „TOTAL E-QUALITY in der Metropole Ruhr“. Allein in diesem Jahr wurden elf Organisationen aus dem Netzwerk ausgezeichnet – einige von ihnen bereits zum wiederholten Mal.
Neben den drei Nachhaltigkeitspreisträgern gehören dazu die Agentur für Arbeit Dortmund, DEW21 mit DONETZ, die Fachhochschule Dortmund, GREEN IT Das Systemhaus, die Lead Discovery Center GmbH, der Regionalverband Ruhr, die Stadt Bochum und die Stadtverwaltung Lünen.
Bundesweit erhielten in diesem Jahr 57 Organisationen das Prädikat. Die starke Beteiligung der Metropole Ruhr unterstreicht die Bedeutung, die gleichstellungsorientierte Personalpolitik in der Region inzwischen gewonnen hat.
Gemeinsam für mehr Chancengleichheit seit 2012
Hinter diesem regionalen Erfolg steht auch eine besondere Zusammenarbeit: Das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund, die Wirtschaftsförderung Dortmund und das Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e. V. engagieren sich seit 2012 gemeinsam in der Kampagne „TOTAL E-QUALITY in der Metropole Ruhr“.
Ziel der Initiative ist es, Unternehmen, Verwaltungen und wissenschaftliche Einrichtungen für chancengerechte Personal- und Organisationsentwicklung zu gewinnen und sie auf dem Weg zum Prädikat zu begleiten.
Regelmäßige Netzwerktreffen, Fachveranstaltungen, Beratung und der Austausch guter Praxisbeispiele bilden das Fundament der Kampagne. Dabei geht es nicht allein um die Auszeichnung, sondern insbesondere darum, konkrete Veränderungen in Organisationen anzustoßen und dauerhaft zu verankern.
„Dass die Stadt Dortmund nun schon zum fünften Mal ausgezeichnet wird und mit DSW21 und der Sparkasse gleich drei Nachhaltigkeitspreise nach Dortmund gehen, ist ein großartiger Erfolg. Besonders stolz bin ich aber auch auf das, was wir mit unserer regionalen Kampagne seit 2012 gemeinsam erreicht haben. Unser Netzwerk zählt inzwischen mehr als 25 Prädikatsträger*innen, elf davon wurden allein in diesem Jahr ausgezeichnet. Das zeigt, wie viel durch Vernetzung, Erfahrungsaustausch und gemeinsames Engagement möglich ist. Unser Ziel ist dabei nicht, möglichst viele Urkunden zu sammeln, sondern Chancengleichheit dauerhaft in den Unternehmen und Organisationen unserer Region zu verankern“, betont Maresa Feldmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund und Mitinitiatorin der regionalen Kampagne.
Gemeinsam nach Erfurt – gemeinsam voneinander lernen
Wie bereits in den Vorjahren organisierte die regionale Kampagne auch 2026 eine gemeinsame Reise zur bundesweiten Prädikatsverleihung. Ein von DSW21 zur Verfügung gestellter Bus brachte die Teilnehmenden aus der Metropole Ruhr nach Erfurt.
Zum Rahmenprogramm gehörten der Besuch beim Mitteldeutschen Rundfunk mit Einblicken in die KiKA-Studios und der Austausch über Diversität in den Medien. Auch die gemeinsame Anreise bot Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse mitzunehmen.
Die Prädikatsverleihung im Augustinerkloster stand unter dem Motto „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Vielfalt in Teams gestalten“ statt.
Weitere Informationen:
Anhänge
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Das sind die TOTAL E-QUALITY-Prädikatsträger*innen der Metropole Ruhr um Dortmunds Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann (4.v.li.). , 292 KB , JPEG TOTAL E-QUALITY Prädikat: Prädikatsträger*innen der Metropole RuhrQuelle: Michael Voigt