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Garten der Freundschaft wächst: Dortmunds Partnerstädte gestalten die IGA 2027 mit

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Im Zukunftsgarten der IGA 2027 an der Kokerei Hansa wird internationale Zusammenarbeit sichtbar: Gäste aus Dortmunds Partnerstädten haben in dieser Woche erste Arbeiten für den „Garten der Freundschaft“ begonnen. Jede Stadt gestaltet dort einen eigenen Gartenbereich.

Vertreter*innen aus den Städten Zwickau, Kumasi, Novi Sad, Amiens, Schytomyr und Cluj-Napoca waren vom 2. bis 6. November in Dortmund, um ihre Pläne für den „Garten der Freundschaft“ weiterzuentwickeln und erste Arbeiten umzusetzen. Jede beteiligte Stadt kann eine Fläche von rund 100 Quadratmetern gestalten. Die Gärten sollen die Leitfrage der IGA „Wie wollen wir morgen leben?“ aufgreifen und die jeweiligen Städte durch typische Landschaften, Pflanzen und Gestaltungselemente repräsentieren. Zugleich stehen sie für die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Dortmund und seinen internationalen Partnern.

Von Frankreich bis Ghana: Viele Städte gestalten mit

Am „Garten der Freundschaft“ beteiligen sich die Dortmunder Partnerstädte Amiens (Frankreich), Novi Sad (Serbien), Zwickau, Kumasi (Ghana) und Schytomyr (Ukraine) sowie die Projektpartnerstadt Cluj-Napoca (Rumänien),. Hinzu kommen die Seychellen als Partner des Botanischen Gartens Rombergpark. Dortmunds chinesische Partnerstadt Xi’an plant, zwei Laternen zur IGA beizusteuern.

Bei ihrem Besuch packten einige Teams bereits selbst an und begannen mit den ersten Bau- und Pflanzarbeiten. Andere prüften und vermaßen ihre Flächen, um die Gärten im Frühjahr 2027 anzulegen. So konnten bereits Wege gestaltet, Beet-Einfassungen gebaut und Bäume in die Erde gesetzt werden.

Das Team aus Zwickau legte kräftig los: Mit einem eigenen Lkw und einem Minibagger reisten die Gäste nach Dortmund, um direkt loszulegen. Sie bereiteten den Bau eines Holzturms vor, von dem aus Besucher*innen bei der IGA 2027 einen besonderen Blick auf den „Garten der Freundschaft“ genießen können. Außerdem pflanzten sie Bäume auf Zeit – eine innovative Idee, um Städte besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen, für die Zwickau bereits ausgezeichnet wurde. Auch die Gäste aus Kumasi und Novi Sad nutzten ihren Besuch, um ihre Ideen gemeinsam mit dem Dortmunder Grünflächenamt weiterzuentwickeln, aufeinander abzustimmen und erste Schritte vor Ort umzusetzen.

Das Grünflächenamt der Stadt Dortmund unterstützte die Gäste mit Personal, Maschinen und Material und koordinierte die Arbeiten. Die IGA-Projektgruppe im Amt für Stadterneuerung begleitete die Umsetzung, das Team Internationale Beziehungen organisierte den Besuch.

Aus einer gemeinsamen Idee werden echte Gärten

Die Idee für den „Garten der Freundschaft“ entstand Ende 2024. Damals lud die Stadt Dortmund die Partnerstädte und Projektpartnerstädte ein, sich mit eigenen Gartenbeiträgen an der IGA zu beteiligen. Nach einem ersten digitalen Austausch im Mai 2025 kamen im November 2025 Planer*innen und Landschaftsarchitekt*innen aus mehreren Städten nach Dortmund. Sie besichtigten unter anderem den Westfalenpark und den Botanischen Garten Rombergpark und entwickelten erste Gestaltungsideen. Mit den Arbeiten in dieser Woche ist das Projekt einen wichtigen Schritt vorangekommen. Ein weiteres gemeinsames Treffen ist für Februar oder März 2027 geplant. Dann sollen die Gärten fertiggestellt werden.

Ein internationaler Garten für die IGA 2027

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) läuft vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 im Ruhrgebiet. Dortmund ist mit dem Zukunftsgarten rund um die ehemalige Kokerei Hansa einer von fünf Hauptstandorten. Auf rund 46 Hektar entsteht ein neuer Freizeit- und Erholungsraum, der Industriekultur und Natur verbindet. Dazu gehören die Kokerei Hansa, der neue Kokereipark, der Deusenberg und das Nahverkehrsmuseum Mooskamp. Der „Garten der Freundschaft“ bringt internationale Vielfalt auf das Gelände. Er zeigt, wie aus Städtepartnerschaften gemeinsame Projekte entstehen – und lässt diese Verbindungen im wahrsten Sinne des Wortes wachsen.

Weitere Informationen: dortmund.de/iga2027

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