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Maßnahmen der Kommunalen Arbeitsmarktstrategie waren erfolgreich

Gemeinsam Chancen schaffen: Dortmund stärkt Wege in Arbeit, Ausbildung und Fachkräftegewinnung

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Die Stadt Dortmund setzt ihren kooperativen Weg für mehr Teilhabe am Arbeitsmarkt und bessere Chancen auf Arbeit und Ausbildung konsequent fort. Der vierte Sachstandsbericht zur Kommunalen Arbeitsmarktstrategie 2020 bis 2030 zeigt, was die beteiligten Partnerinnen und Partner im Jahr 2025 umgesetzt haben und welche Erfolge sie dabei erreichten.

Die Kommunale Arbeitsmarktstrategie, kurz KAS, vereint seit 2010 die Kräfte der Stadt Dortmund, des Jobcenters, der Agentur für Arbeit sowie weiterer Partnerinnen und Partner. Gemeinsam entwickeln sie neue Ansätze, stimmen Maßnahmen aufeinander ab und schaffen bessere Chancen für Menschen, die den Einstieg in Arbeit suchen. Der Rat der Stadt Dortmund hat diese Zusammenarbeit bis zum Jahr 2030 verlängert.

Gemeinsames Handeln für mehr Chancen

Trotz einer insgesamt stabilen Entwicklung bleibt die hohe Zahl langzeitarbeitsloser Menschen und arbeitsloser Jugendlicher eine große Herausforderung. Die beteiligten Akteurinnen und Akteure richten ihren Blick deshalb weiterhin auf die Menschen, die besondere Unterstützung benötigen. Die Strategie verfolgt drei zentrale Ziele:

  • die Beschäftigungsfähigkeit stärken
  • den Übergang von der Schule in den Beruf verbessern und
  • neue Wege in Arbeit schaffen.

Beschäftigungsfähigkeit: Gesundheit und Bildung stärken den Weg in Arbeit

Im Handlungsfeld Beschäftigungsfähigkeit standen Gesundheit, Qualifizierung und persönliche Stabilisierung im Mittelpunkt.

Das Gesundheitsmanagement des Jobcenters beriet und begleitete Menschen rund um gesundheitliche Fragen. Ziel bleibt es, individuelle Hürden abzubauen und den Weg in Beschäftigung zu erleichtern.

Die Volkshochschule Dortmund bot Möglichkeiten an, nachträglich Schulabschlüsse zu erwerben. Sprachförderangebote unterstützten Kinder und Jugendliche beim Lernen und bei der Teilhabe.

Die kommunale Beschäftigungsförderung begleitete langzeitarbeitslose Menschen durch Arbeitsgelegenheiten und geförderte Beschäftigung (nach § 16i SGB II). Dadurch erhielten viele Teilnehmende neue Perspektiven und sammelten wichtige Erfahrungen für den weiteren Berufsweg.

Erfolgreicher Übergang von der Schule in den Beruf

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Übergang von der Schule in den Beruf.

Das Projekt „Ausbildung im Quartier“ unterstützte junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Gleichzeitig vermittelte die Servicestelle „Unternehmen.Bilden.Vielfalt“ Jugendliche in Ausbildung und stärkte den Kontakt zwischen Betrieben und Bewerberinnen und Bewerbern. Die enge Zusammenarbeit von Schulen, Unternehmen und weiteren Partnern trug dazu bei, junge Menschen frühzeitig auf ihrem Weg in das Berufsleben zu begleiten.

Neue Wege gegen Fachkräftemangel

Auch die Fachkräftesicherung spielte im Jahr 2025 eine wichtige Rolle: Die Programme „Startklar“ und „Kita-Einstieg“ unterstützten Menschen mit Zuwanderungsgeschichte beim Einstieg in pädagogische Berufe. Gleichzeitig gewann der städtische Träger FABIDO dadurch dringend benötigte neue Fachkräfte.

Zukunft der Arbeit gemeinsam gestalten

Mit der Initiative „to:DO – Dortmunds neue Arbeit“ griff die Stadt weitere wichtige Zukunftsthemen auf. Im Fokus standen unter anderem Künstliche Intelligenz, Inklusion, Generationenvielfalt und Fachkräftesicherung. Die Initiative brachte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Wissenschaft, Politik, Bildungseinrichtungen und Arbeitsagentur zusammen. Gemeinsam entwickelten die Beteiligten Ideen für die Arbeitswelt von morgen. Sie identifizierten Handlungsfelder, erarbeiteten Lösungsansätze und setzten konkrete Maßnahmen für ein zukunftsfähiges Dortmund auf den Weg.

Zusammenarbeit bleibt der Schlüssel

Der aktuelle Bericht macht deutlich, dass viele Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können. Die Kommunale Arbeitsmarktstrategie bietet dafür seit vielen Jahren eine verbindliche Grundlage. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten schafft neue Chancen für Menschen ohne Arbeit, unterstützt Unternehmen bei der Fachkräftesicherung und stärkt den sozialen Zusammenhalt in Dortmund. Angesichts aktueller Herausforderungen am Arbeitsmarkt wird die Stadt die Strategie gemeinsam mit ihren Partnern kontinuierlich weiterentwickeln. Mit diesem gemeinsamen Engagement setzt die Stadt ihren Weg bis 2030 konsequent fort.