Insektenvielfalt im Fokus: Naturmuseum Dortmund ruft zum Fotografieren und Melden auf
Ob Käfer, Wildbienen oder Schmetterlinge: Das Naturmuseum Dortmund lädt gemeinsam mit Partnern dazu ein, Insekten zu fotografieren und per ObsIdentify zu melden. Die Beobachtungen unterstützen Forschung und Naturschutz.
Der Juli bietet ideale Bedingungen, um die Vielfalt der Insekten zu beobachten. Deshalb ruft das Naturmuseum Dortmund gemeinsam mit dem LWL-Museum für Naturkunde Münster, der Naturbeobachtungsplattform Observation.org und regionalen Partner*innen dazu auf, Insekten zu fotografieren und ihre Beobachtungen über
Wer Insekten dokumentiert und meldet, leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung. Die gesammelten Daten helfen dabei, Verbreitungsmuster zu analysieren und wirksame Schutzmaßnahmen zu entwickeln.
Insekten: Unverzichtbar für Biodiversität und Ökosysteme
Der Rückgang vieler Insektenarten gehört zu den größten Herausforderungen im Naturschutz. Das liegt unter anderem daran, dass Lebensräume verschwinden und zerschnitten werden, an strukturarmen Landschaften und Pestiziden. Mit rund einer Million beschriebener Arten sind Insekten die artenreichste Tiergruppe der Erde. Käfer, Heuschrecken, Schmetterlinge, Fliegen, Bienen oder Zikaden besiedeln unterschiedlichste Lebensräume und übernehmen wichtige Aufgaben in den Ökosystemen. Viele Arten bestäuben Wild- und Kulturpflanzen, zersetzen organisches Material oder dienen anderen Tieren als Nahrungsquelle. Manche sind hoch spezialisiert: Der Hirschkäfer, Deutschlands größter Käfer, lebt vor allem in Alt- und Totholz. Sein markantes „Geweih“ macht ihn unverwechselbar. Er gilt die Art heute als stark gefährdet.
Hintergrund: Arten-Olympiade 2026
Die Arten-Olympiade 2026 ist ein bundesweiter Citizen-Science-Wettbewerb des LWL-Museums für Naturkunde. Naturinteressierte dokumentieren dabei das ganze Jahr über Tier-, Pflanzen-, Pilzarten und deren Spuren auf
Wer tiefer in die Welt der Insekten eintauchen möchte, kann Exkursionen der beteiligten Einrichtungen besuchen oder Angebote regionaler Naturschutzvereine nutzen. So lassen sich Artenkenntnisse erweitern und die heimische Natur direkt vor Ort entdecken.
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