Gewinn für Projekte wie Kita-Sozialarbeit und Lotsendienst
Jugendamt und Fachbereich Schule setzen weiter auf NRW-Förderprogramm „kinderstark“
In Dortmund sollen alle Kinder gut aufwachsen. Dabei helfen Finanzmittel aus Landesprogrammen wie „kinderstark“. Auch weiterhin sollen Projekte des Jugendamtes sowie des Fachbereichs Schule davon profitieren.
Die Stadtverwaltung Dortmund plant weiter mit dem Förderprogramm „kinderstark - NRW schafft Chancen“. Fachbereich Schule und Jugendamt werden es im Förderjahr 2024 fortsetzen. Damit kann die Stadt eine maximale Förderung von rund 760.000 Euro erhalten, wie Schul-, Kinder- und Jugenddezernentin Monika Nienaber-Willaredt am Dienstag, 5. März, bekanntgab.
Gefördert werden mit „kinderstark“ vor allem Netzwerke und Angebote der Prävention. In Dortmund sind das beispielsweise die Familiengrundschulzentren in Hörde, Lütgendortmund und Eving (Derne), außerdem Lotsendienste in Geburtskliniken, die Familienbüros oder die Kita-Sozialarbeit. Kita-Sozialarbeit gibt es in Lütgendortmund, Hörde, Eving, Innenstadt-Ost und -Nord, Brackel und Scharnhorst.
„Präventionskette“ seit langem im Fokus
Seit 2012 arbeitet die Stadt daran, ihre kommunale Präventionskette auf- und auszubauen. Mit „kinderstark“ geht es konsequent weiter – zugunsten von Kindern und Familien, die durch einzelne Projekte mehr Chancen für ein gutes Aufwachsen bekommen sollen. Das Land NRW unterstützt die Kommunen 2024 dabei mit rund 14,3 Millionen Euro.
Zu den Projekten gehört zum Beispiel die Sozialarbeit in Kitas. Sie unterstützt Familien, die neu zugewandert oder von Armut betroffen sind, Kinder mit chronischen Erkrankungen oder einer Behinderung.