Stundenlanger THW-Einsatz am Haus Rodenberg: Wasserstand im Graben durch Trockenheit abgesunken
Die lange Phase der Trockenheit hat sich auch auf den Wassergraben am Haus Rodenberg ausgewirkt. Weil der Wasserstand stark abgesunken war, haben Einsatzkräfte des THW am Samstag rund 1.450 Kubikmeter Wasser eingeleitet. Anders als viele Schaulustige vermutet haben, standen aber nicht die tierischen Teichbewohner im Fokus des Einsatzes.
Am Samstag hat das THW aufgrund eines Amtshilfegesuches durch die Stadt Dortmund rund 1.450 Kubikmeter Wasser in das Gewässer eingeleitet. Grund war der zu niedrige Wasserstand: Das historische Gebäude mit Pfahlgründung benötigt einen gewissen Mindestwasserstand und damit einen Mindestwasserdruck, damit die Gebäudesubstanz keinen Schaden nimmt.
Die Tiere im Gewässer waren zu keiner Zeit gefährdet. Sie profitieren von der Tiefe und des ausreichenden Sauerstoffgehalts des Teichs. Beim Einsatz am Samstag stand das historische Wasserschloss im Fokus der Einsatzkräfte.
Durch das eingebrachte Wasser wurde der Pegel um gut 20 Zentimeter angehoben. Der Einsatz hat mehr als zwölf Stunden gedauert, insgesamt waren über den Tag verteilt 14 Einsatzkräfte des THW vor Ort, auch das Grünflächenamt war bei den Arbeiten dabei.
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Am Samstag, 15. August, rückte das THW mit insgesamt 14 Einsatzkräften am Haus Rodenberg an. Die ehrenamtlichen Helfer füllten den Wassergraben wieder auf. , 4 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Lars Terme -
Um mehr als 20 Zentimeter ist der Wasserpegel angestiegen. , 5 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Lars Terme -
Insgesamt rund zwölf Stunden waren THW und Grünflächenamt mit dem Auffüllen des Grabens beschäftigt. , 3 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Lars Terme