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Von Leuchten bis Lesen: City-Fonds fördert vier Projekte

Inhalt bereitgestellt von: Pressestelle Stadt Dortmund

Atmosphärische Lichtelemente im Rosen- und Brückviertel, eine Leseaktion auf dem Weihnachtsmarkt und eine private Kampagne zur Stärkung des Handelsstandorts Kampstraße: das sind die jüngsten Projekte mit Förderung aus dem City-Fonds.

Für das Rosenviertel hat der Verein Qualitätsroute Dortmund gemeinsam mit privaten Sponsoren pünktlich zur dunklen Jahreszeit einen alten Bekannten wiederbelebt: Kurz vor der Zeitumstellung ging das Lichtbanner mit dem Namen des Quartiers in Betrieb, das bereits in früheren Jahren im Einsatz war. An der Einmündung des Rosentals in die Kleppingstraße weist es nun wieder den Weg ins Viertel. Alexander Hafer von der Weinbar Good Wine Only, Natalija Bosnjak vom Geschäft Rosig sowie ein Immobilieneigentümer aus dem Viertel übernahmen gemeinsam die Hälfte der Kosten für Reparatur und Montage. Die andere Hälfte von rund 1.300 Euro steuerte der städtische City-Fonds bei. Die Stromrechnung für den Betrieb begleicht Optik Rottler.

Spotlights im Brückviertel

Ebenfalls für stimmungsvolles Licht in einem City-Quartier sorgt die erneute winterliche Beleuchtung im Brückviertel im November und Dezember. Hier hat – wie bereits im Vorjahr – das Immobilienunternehmen Terrania AG die Initiative übernommen. Dem Unternehmen gehören viele Gebäude im Brückviertel. Es investiert rund 5.500 Euro in die Umsetzung und die Energiekosten, die gleiche Summe steuert der City-Fonds bei. Ziel ist es, Image und Aufenthaltsqualität des Quartiers zu stärken.

Kampagne für die Kampstraße

Auch für die Stärkung des Quartiers Kampstraße als Handelsstandort gibt es eine private Initiative. Mit einer Social-Media-Kampagne, kombiniert mit Aktionen und einem Imagefilm, will die AG Kampstraße die Vorzüge des Angebots hervorheben, zur Belebung beitragen und neue Mitstreiter*innen gewinnen. In diese Vorhaben fließen rund 8.400 Euro aus dem City-Fonds. Der Eigenanteil der AG Kampstraße liegt mit mehr als 12.000 Euro höher, da nicht alle Projektteile förderfähig sind.

Tontechnik-Anlage für Lese- und andere Aktionen

Mit einer Leseaktion auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt möchte die Qualitätsroute Dortmund zum Cityleben beitragen: Unternehmer*innen aus dem Kreis des Vereins werden weihnachtliche Geschichten vortragen, um Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln und Sprachkompetenz zu fördern. Damit alles gut zu verstehen ist, wird eine Tontechnik-Anlage angeschafft, die später auch für andere Aktionen der Mitglieder von Qualitätsroute und Cityring zur Verfügung steht. Dafür fließen rund 1.700 Euro aus dem City-Fonds, die gleiche Summe zahlt der Verein selbst.

Engagement ist keine Selbstverständlichkeit

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich Gewerbetreibende und andere privaten Akteur*innen jenseits ihres Kerngeschäfts für die Belebung der City einsetzen“, betont Citymanager Tilmann Insinger. „Deshalb fördern wir dieses Engagement mit bis zu 10.000 Euro brutto pro Projekt aus dem City-Fonds und freuen uns über jeden Antrag.“

Im Fördertopf des City-Fonds sind jährlich 90.000 Euro. Dabei verdoppelt der Fonds jeden privat investierten Euro – bis zur Höchstgrenze von 10.000 Euro pro Projekt. Das Citymanagement berät bei der Antragstellung. Die Entscheidung über die Förderung trifft der 14-köpfige Fonds-Beirat mit Mitgliedern aus Politik und Stadtverwaltung sowie privaten City-Akteur*innen. Anträge sind jederzeit möglich.

Alle Informationen zum City-Fonds gibt es unter dortmund.de/citymanagement .

Wer direkt persönlichen Kontakt zum Citymanagement aufnehmen will, trifft das Team auch zu festen Zeiten im Innovationsraum Projektor an der Kleppingstraße 28 an: donnerstags von 13 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

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