Ressort Kunst im öffentlichen Raum
Aufgaben
Das Ressort Kunst im öffentlichen Raum betreut seit 2011 den Bestand an freistehenden Kunstwerken – darunter Skulpturen, Plastiken sowie künstlerisch gestaltete Denkmäler –, die sich im Besitz der Stadt Dortmund befinden und dauerhaft im öffentlichen Raum aufgestellt sind. Das Ressort sammelt, strukturiert und vermittelt Informationen zu den einzelnen Kunstwerken, ihrer Entstehungsgeschichte und ihrem Standort. Diese Informationen werden systematisch dokumentiert und in einer fortlaufend aktualisierten Datenbank erfasst.
Die Datenbank umfasst freistehende Kunstwerke im öffentlichen Raum aus städtischem Besitz; persönliche Grabmale und Denkmäler im Sinne des Denkmalschutzgesetzes NRW sind ausgenommen und über das entsprechende
Zielsetzung
Das Ressort verfolgt das Ziel, Kunst im öffentlichen Raum auf der Grundlage klarer, transparenter und demokratischer Verfahren zu entwickeln und zu pflegen. Aufbauend auf einer Analyse von Zuständigkeiten und Abläufen sowie den Empfehlungen des
Aus dem Symposium „Kunst im öffentlichen Raum. Strukturen, Programme, Konstellationen“ (2024) ergeben sich fünf
Handlungsperspektiven, die perspektivisch umgesetzt werden sollen:
- Die Pflege der Kunstwerke und Denkmäler soll systematisiert und in einer zentralen Verwaltungseinheit gebündelt werden, um Synergien zu schaffen und Reibungsverluste zu minimieren.
- Ein Fachbeirat aus Verwaltung, Kulturschaffenden, Wissenschaft und sachkundigen Bürger*innen soll als Beratungsinstanz für Politik und Verwaltung in allen Fragen der Kunst im öffentlichen Raum eingerichtet werden.
- Entscheidungen über Kunst im öffentlichen Raum sollen eng mit den architektonischen und städtebaulichen Entwicklungsprozessen der Stadt verzahnt werden.
- Die Rahmenbedingungen für eine „Kultur des Ermöglichens“ sollen durch kompetente Fachberatung und gezielte Fördermöglichkeiten für Kunstschaffende gestärkt werden.
- Die Entwicklung geeigneter Kriterien und Instrumente soll die wissenschaftliche Dokumentation und Einordnung vergänglicher bzw. prozesshafter Kunstformen ermöglichen.
Denkmal für Gastarbeiter*innen
Der Rat der Stadt Dortmund hat die Schaffung eines Denkmals für Gastarbeiter*innen in Dortmund im Rahmen eines Kunstwettbewerbs beschlossen.
Die Jury empfiehlt die Entwürfe „Arbayt“ von Esra Oezen und „Mosaik der Identitäten“ von Raimund Schucht zur baulichen Umsetzung an der Katharinenstraße.
Stadt Dortmund - Ressort Kunst im öffentlichen Raum
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund
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