Arche
- Höhe: 2,5 m
- Breite: 0,6 m
- Tiefe: 0,6 m; Boot: 1,4 m
Als 1998 die Namensgeberin Loki Schmidt den kleinen Garten im Botanischen Garten Rombergpark eröffnet, wird er in der Westdeutsche Allgemeinen Zeitung am 22. April 1998 als „Arche“ für bedrohte Pflanzenarten betitelt. Der Loki-Schmidt-Garten dient fortan der Pflege ebenjener vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten. 2004 wird Bernd Moenikes damit beauftragt für die Eingangssituation des Gartens eine Skulptur anzufertigen, die als Spende der Sparkasse dauerhaft Teil der Gestaltung werden sollte. Bernd Moenikes entschied sich das Motiv der Arche neu aufzugreifen, wandelte es jedoch um. Geformt aus einem Eichenstamm ruht die Arche auf den Händen einer robusten, in ihren Zügen abstrakt wirkenden, menschlichen Figur. Nur der Oberkörper der Figur ist zu sehen. Auf diesem Wege gelingt es Bernd Moenikes mit einfachen künstlerischen Mitteln kondensiert auf die Thematik hinzuweisen. Das (Er-)Halten und Retten sind sowohl in der Geste als auch in dem schlichten Motiv des Bootes versinnbildlicht. Es geht nicht um eine realistische oder naturgetreue Darstellung eines Menschen. Aus diesem Grund verzichtet Moenikes auf eine detailliertere Ausarbeitung der stämmigen mit einer Kettensäge geformten Figur und belässt so allein die tragende Geste des Kunstwerks im Vordergrund: den aktiven Naturschutz durch Menschen. IL
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