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Kunst im öffentlichen Raum

(Don) Quichotte

Künstler*in:
Anselm Treese
Jahr:
1964
Technik und Material:
Bronzeskulptur auf Steinsockel
Maße:
  • Höhe: ca. 3 m
Kunstwerknr.:
44139-025
Standort:
Do-Mitte, Westfalenpark, Nähe Sonnenenergieforum, 44139 Dortmund
(Don) Quichotte, Bild 1
(Don) Quichotte, Bild 1
Beschreibung

Mit der 1964 entstandenen Skulptur „Don Quichotte“ greift Anselm Treese mit modernen Mitteln auf ein literarisches Thema zurück: Die Figur des Don Quichotte stammt aus dem 1605 erstmalig erschienen Roman von Miguel de Cervantes „Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha“. Der Roman ist eine Parodie auf die mittelalterlichen Ritter, in dem unter anderem Don Quichotte, die Hauptfigur, seine von Rost zerfressene Ritterrüstung putzt, die sich von seinen Ahnen noch erhalten hat. Den Zerfall und die Fragilität zeigt auch Anselm Treese in seiner überlebensgroßen Figur, dessen Gussmodell er 1961 aus zusammengeschweißten Alteisenteilen gefertigt hat. Auf dünnen Beinen steht eine ebenso wacklige Figur, die mit ausladenen Gesten ihre Präsenz zu bestärken versucht. Eine tragikkomische burleske Figur, wie schon ihr Vorbild in der Romanvorlage. SR

Weitere Bilder

(Don) Quichotte, Bild 1
(Don) Quichotte, Bild 1
(Don) Quichotte, Bild 2
(Don) Quichotte, Bild 2
(Don) Quichotte, Bild 1
(Don) Quichotte, Bild 1
(Don) Quichotte, Bild 2
(Don) Quichotte, Bild 2

Literatur Kunstwerk

Anselm Treese, hg. v. Stadt Dortmund, Alfons Spielhoff, Ausst.-Kat. VHS Dortmund/Fritz-Henßler-Haus, Dortmund 1961; Ruhr-Nachrichten, 3./4. Juni 1961; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 29. September 1962; Otto Königsberger: Anselm Treese, Dortmund 1965; Anselm Treese: Anselm Treese. Rückblicke 1982-1955, Dortmund o. J, o. S.; 25 Jahre Westfalenpark Dortmund 1959-1984, hg. v. Grünflächenamt der Stadt Dortmund und Freundeskreis Westfalenpark e.V., Dortmund 1984, S. 65; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 324, S. 255; 50 Jahre Westfalenpark Dortmund. Kunst-Kulturführer, hg. v. Stadt Dortmund und Freundeskreis Westfalenpark e.V., Dortmund 2009, S. 51.

Literatur Künstler*in

Anselm Treese, hg. v. Stadt Dortmund, Alfons Spielhoff, Ausst.-Kat. VHS Dortmund/Fritz-Henßler-Haus, Dortmund 1961; Otto Königsberger: Anselm Treese, Dortmund 1965; Anselm Treese: Anselm Treese. Zur Information und Anregung. Der Bildhauer Anselm Treese zeigt Ergebnisse seines Schaffens, Dortmund 1972; Werner Warsinksy: Anselm Treese, in: Dortmunder Kulturarbeit, Heft 30/73; S. 19-22; Anselm Treese: Anselm Treese. Rückblicke 1982-1955, Dortmund o. J.; Westfälische Rundschau, 23. November 1987; Ruhr-Nachrichten, 4. August 1990; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 15. August 1990; Ruhr-Nachrichten, 25. August 1990; Treese, Anselm: Wände und Mauern als Kunstobjekte, Dortmund 1993, S. o . A.; Ruhr-Nachrichten, 16. August 2000; Westfälische Rundschau, 16. August 2000; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16. August 2000; Ruhr-Nachrichten, 22. Juni 2004; Ruhr-Nachrichten, 23. Juni 2004; Ruhr-Nachrichten, 16. August 2005; Westfälische Rundschau, 17. August 2010; Ruhr-Nachrichten, 14. August 2010; https://de.wikipedia.org/wiki/Anselm_Treese [Abruf: 27.3.2014]; http://www.keom02.de/KEOM%202001/raum/hagen/treese_anselm.html [Abruf: 27.3.2014]

Biografie

Anselm Treese wurde am 16. August 1930 in Dortmund-Hörde geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Schreiner und arbeitete in diesem Beruf. Ab 1953 schloss er ein Studium an der Werkkunstschule zunächst in Lünen, dann in Dortmund bei Karel Niestrath ab. Seit seinem Studium war Treese als freischaffender Bildhauer tätig. Bereits in den 1950er Jahren wurden seine Werke „Aufschrei“, „Flamme“ und „Vergänglich“ in öffentlichen Gebäuden in Lünen aufgestellt. Bekannt wurde er in Dortmund spätestens mit seiner kontrovers diskutierten Betonplastik vor der Reinoldikirche, die 1975 fertig gestellt wurde. Treeses Arbeiten für den öffentlichen Raum, vorrangig Betonplastiken und Ziegelreliefs, finden sich im Ruhrgebiet und Umgebung. Er starb am 18. Juni 2004 in Dortmund. SR

Quelle

Lit. Zänker: 25 Jahre Westfalenpark, S. 65/Kunst und Kulturführer - 50 Jahre Westfalenpark, S. 51.

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1922, 1985 (Nachguss) Sent M'Ahesa

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Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
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Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
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Denkmal für die gefallenen Sowjets
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Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
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Jahr: 1965
Haltet Frieden
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Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
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Künstler*in: Künstler unbekannt

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Gedenkstein für die Alte Kolonie Zollern II
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Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1994 Mahnmal an der Bartholomäuskirche

Künstler*in: Theodor Nöker

Jahr: 1973
o. T. (aufgeblätterter Pfeiler)
o. T. (aufgeblätterter Pfeiler)

Künstler*in: Horst Heckemüller, Theo Uhlmann, Axel Finke, Wolfgang Fräger

Jahr: 1973
o. T. (Schornstein)
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Künstler*in: Horst Heckemüller, Theo Uhlmann, Axel Finke, Wolfgang Fräger

Jahr: 1994
Regenhexen
Regenhexen

Künstler*in: Michael Odenwaeller

Jahr: 2005
Gedenktafel für den ersten Lütgendortmunder
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Künstler*in: Theodor Nöker

Jahr: 2007
Gedenkstein für das 1125. Jubiläum von Kirchlinde
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Künstler*in: Künstler unbekannt