Florale Stele
- Höhe: 1,75 m
- Breite: 0,29 m
- Tiefe: 0,21 m
„Eine ganze Reihe von Werken [Jan Bormanns, Anm. d. V.] erinnern an klassische Stelen. Sie betonen immer wieder die Vertikale. Es sind hoch aufrechte Zeichen mit sparsam abgerundeten Ecken und Kanten, schrägen Abschlüssen und Einschnitten.“ Zu diesen vertikal ausgerichteten „Zeichen“ des Castroper Bildhauers Bormann zählen nicht nur die Skulpturen „Die Melancholische“ aus Belgischem Granit oder „Stele, Wachsende Form“ aus Diabas und Blaubasalt, sondern auch die „Florale Stele“ im Dortmunder Westfalenpark. Sie entstand 2005 und ist aus Bongossi-Holz, einem wetterfesten tropischen Laubholz, geschnitzt. Grete(l) Bösemann, ein Mitglied des „Freundeskreis Westfalenpark e.V.“ stiftete die Skulptur.Schmal und etwa lebensgroß steht sie in dem kleinen Garten vor der Galerie Torhaus. Die vier sich wiederholenden halbrunden Wölbungen im oberen Bereich wecken Assoziationen an florale Naturformen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine rechteckige nach innen ragende Einkerbung eingelassen. Der untere Teil der Skulptur erinnert an einen Pflanzenstamm.Jan Bomann verwendet häufig Naturmaterialien aus Holz oder Stein. Seine Skulptur- und Brunnenformen entwickelt er oft aus den geometrischen Formen, eines Würfels oder einer Kugel. Auch die „Florale Stele“entstand aus der zylindrischen Form eines Baumstammes. So verweisen nicht nur ihre Gestaltung sondern auch ihr Material auf die Naturform einer Pflanze. SR
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