Kunst im öffentlichen Raum

Katzentier

Künstler*in:
Eva Niestrath-Berger
Jahr:
1952/1953
Technik und Material:
Beton
Maße:
  • Höhe: ca. 1 m
  • Breite: 2 m
Kunstwerknr.:
44339-015
Standort:
Do-Kemminghausen, Gretelweg 15, Grundschule, 44339 Dortmund
Katzentier
Katzentier, Eva Niestrath-Berger

Zwischen Bäumen auf einer eingezäunten Grünfläche des Schulhofes steht eine abstrakte Skulptur aus Beton. Mit vorgestreckten Vorderpfoten, einem zur Seite geneigten Kopf, einem Buckel und langen nach vorn gebogenem Schwanz, deutet sie eine übergroße Katze an. Die Skulptur der Hagener Bildhauerin Eva Niestrath-Berger entstand im Rahmen des Schulneubaus und war zusammen mit einem Sandkasten als Spielobjekt gedacht. An ihrem heutigen Platz und abgegrenzt vom Schulhof ist sie dieser Funktion enthoben. Die abstrakte Formensprache der Skulptur steht ganz im Zeichen der fünfziger Jahre und zeigt noch nichts von der konkreten Kunst, die Niestrath-Bergers Schaffen später prägen wird. So modern die Formensprache in der Entstehungszeit der Skulptur ist, so neu ist in der Kunst auch das Material Beton, das die Künstlerin für diese Arbeit gewählt hat. SR

Literatur Kunstwerk

Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 194, S. 172.

Literatur Künstler*in

Eva Niestrath-Berger: Eva Niestrath-Berger 1966. Plastiken und Reliefs, Hagen 1966; Eva Niestrath-Berger: Eva Niestrath-Berger. Neue Arbeiten (Werkauswahl) 1979-1982, Hagen um 1980; Norbert Messler (Hg.): Eva Niestrath. Konkrete Kunst, 1969-1987, Köln 1987; Norbert Messler (Hg.): Eva Niestrath. Neue Objekte (1985-1991), Köln 1991; Eva Niestrath: Werke. Ausst.-Kat. Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen, Museum St. Wendel, Mia-Münster-Haus, St. Wendel und Märkisches Museum Witten, Düsseldorf 1993; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11.3.2009; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7.3.2014; http://www.keom02.de/KEOM%202001/raum/hagen/niestrath_berger_eva.html [Abruf: 27.8.2014]; http://www.birgit-ebbert-blog.de/eva-niestrath-berger/ [Abruf: 27.8.2014]

Biografie

Eva Niestrath-Berger wurde am 8. März 1914 in Wallerfangen an der Saar geboren. Von 1918 bis 1951 lebte sie in Dortmund und studierte an der 1947 von Hans Tombrock gegründeten Schule für bildende und angewandte Kunst. Sie heiratete den Bildhauer Karl Niestrath, der an der Dortmunder Schule unterrichtete und durch das von ihm gestaltete Mahnmal in der Bittermark bekannt ist. Sie lebte seit 1951 in Hagen. Zwischen 1959 und 1961 lebte sie im Burgund in Frankreich. 1991 erhielt sie den Karl-Ernst-Osthaus-Preis. Eva Niestrath-Berger arbeitete abstrakt und konkret. Ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sind vor allem in Hagen und Dortmund zu finden. Allein in Hagen stehen 17 Arbeiten der Bildhauerin. Sie starb dort am Neujahrstag 1993. SR

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt