Kunst im öffentlichen Raum

Kleiner Philosophensteig

Künstler*in:
Burkhard Jankowski
Jahr:
2005
Technik und Material:
Sandstein
Maße:
  • Höhe: 2,3 m
  • Breite: 1,1 m
  • Tiefe: 0,6 m
Kunstwerknr.:
44225-024
Standort:
Do-Brünninghausen, Stockumerstraße 109 (Schultenhof), 44225 Dortmund
Kleiner Philosophensteig
Kleiner Philosophensteig, Burkhard Jankowski

Auf einer Grünfläche vor dem historischen Fachwerkhaus des Schultenhofs, unter großen Bäumen, steht am Gehweg die Sandsteinskulptur ,,Kleiner Philosophensteig’’ des Dortmunder Bildhauers Burkhard Jankowski. Das 2,30 Meter hohe und 1,10 Meter breite Werk, verjüngt sich wie ein Turm nach oben und zeigt eine offene, unbehandelte Oberfläche, in die ein breites Band mit Reliefs eingearbeitet ist. Es steigt in einer steilen Kurve zur Mitte der Skulptur empor und verläuft dann in zwei Serpentinen nach oben. Dieser ,,Weg’’ führt am Gipfel ins Leere und deutet eine ungewissen ,,Fortgang’’ an. Eine kleine Metallplakette mit den technischen Daten zum Werk befindet sich unten am Fuß der Skulptur. Die einzelnen Etappen dieses Steigs (ursprünglich ein Begriff für steile Anhöhen und Wege in den Bergen) sind mit vier Figurenpaaren markiert, in einfach umrissenen Linien. Der steile Anstieg beginnt mit einem Rollstuhlfahrer, der sich von seinem Begleiter nach oben auf den Weg macht. Dabei begegnet ihnen ein Rennradfahrer, der auf dem Weg nach unten ist. Auf der ersten Serpentine scheint ein Mensch einen zweiten umarmen zu wollen. Kurz unterhalb des Gipfels wagen eine Mutter und ihr Kind den steilen Abstieg. Jankowski hat hier ein Gleichnis für den Lebensweg gefunden, das zeigt, dass dieser gemeinsam besser gemeistert werden kann. Gerade das Konzept des Schultenhofs gilt dem teilhabenden Leben in der Gemeinschaft und integriert geistig und körperlich behinderte Menschen in einen geregelten Arbeitsalltag. Neben einer weiteren Arbeit Jankowskis gibt es zwei Arbeiten seines Lehrers Artur Schulze-Engels auf dem Gelände des Schultenhofs. In direkter Blickachse befindet sich die abstrakt-geometrische Plastik ,,Liegende Faltung’’ von Schulze-Engels und bietet dem Betrachter einen reizvollen Kontrast zu Jankowskis gegenständlicher Komposition. FW

Literatur Künstler*in

Tayfun Belgin: Dortmunder Künstlerverzeichnis, Dortmund 1997, S. 67.

Quelle

Tayfun Belgin: Dortmunder Künstlerverzeichnis, Dortmund 1997, S. 67.;

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
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Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
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Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
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Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
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Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
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Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
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Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
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Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
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Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
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Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
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Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
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Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
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Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt