Kunst im öffentlichen Raum

Kriegerdenkmal 1939/45

Künstler*in:
Künstler unbekannt
Jahr:
1928/1946/1961
Technik und Material:
Naturstein/ Metallplatten
Maße:
  • Höhe: Gesamthöhe ca. 2,70; Steinblock: ca. 2,10 m; Tafel: 0,75
  • Breite: Steinblock: 1,90 m; Tafel: 1 m
  • Tiefe: Steinblock: 1,90 m
Kunstwerknr.:
44319-009
Standort:
Do-Wickede, Bockumweg, 44319 Dortmund
Kriegerdenkmal 1939/45
Kriegerdenkmal 1939/45, Künstler unbekannt

Das heutige Mahnmal für die Wickeder Opfer der beiden Weltkriege, ein schlichter Steinblock mit vier Bronzetafeln, steht seit einigen Jahren wieder dort, wo es am 31. März 1928 eingeweiht worden war. Sein Bau war erst wenige Tage zuvor, am 22. März 1928, von der sozialdemokratischen Kommunalverwaltung als Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges beschlossen worden. Zu dieser Zeit entstand auch das im Mai eingeweihte „Konkurrenzdenkmal“ des Krieger- und Landwehrvereins, die Siegfriedfigur von Walter Becker und die Namenstafeln in der ehrenhofartigen Anlage neben der evangelischen Kirche Wickede. Nach der Machtergreifung Hitlers wurde das Denkmal am Bockumweg im April 1933 durch eine so genannte „Hitler-Eiche“ ausgetauscht. 1946 wurde es als Mahnmal am Hellweg wiederaufgebaut, erweitert um die Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkrieges, vorderseitig mit der Inschrift "Unseren gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkrieges 1939-1945 zur Ehre und zum Andenken. Gewidmet von den dankbaren Bewohnern des Stadtteils Dortmund- Wickede. Möge der erschreckliche Ausgang dieses Völkerringens allen Nationen und allen zukünftigen Geschlechtern eine Mahnung zur Vernunft und friedlichen Zusammenarbeit sein. Errichtet im tiefsten deutschen Unglück 1946", und rückseitig mit den Worten: „Unseren in der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte von 1933-1945 unschuldig ermordeten Einwohnern von Dortmund-Wickede zum Andenken gewidmet. Ihr Opfertod möge allen Menschen der Gegenwart und der Zukunft ein Wegweiser zur Duldsamkeit und Gerechtigkeit sein!“. An den Seiten sind jeweils weitere Inschriften angebracht.Seit 1946 erinnert auch eine Gedenktafel an den jüdischen Friedhof in Wickede.Für die Erweiterung des Hellwegs musste das Mahnmal abermals weichen und kehrte im November 1961 zurück an seinen alten Standort. Die Westfälische Rundschau überschrieb ihren Artikel anlässlich der Rückkehr mit „Denkmal mit 'bewegter' Vergangenheit“. SR

Literatur Kunstwerk

Anonym: Denkmal mit "bewegter" Vergangenheit, in: Westfälische Rundschau. 22./23. November 1961; Werner Hartwig: Dortmund-Wickede-Asseln. Beiträge zur Heimatgeschichte, Dortmund 1983, Abb. 32; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr.77, S. 88.

Biografie

Der Errichter der Denkmals ist unbekannt.

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Künstler*in: Wilhelm Wulff

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Künstler*in: Curt Unger

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Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt