Kunst im öffentlichen Raum

Mahnmal für die Dorstfelder Synagoge

Künstler*in:
Israel Lanzmann
Jahr:
1989
Technik und Material:
Granit, Stahlrohr
Maße:
  • Höhe: 3 m
  • Breite: 3 m
  • Tiefe: 9 m
Kunstwerknr.:
44149-012
Standort:
Do-Dorstfeld, Dorstfelder Hellweg/Arminiusstraße, 44149 Dortmund
Mahnmal für die Dorstfelder Synagoge
Mahnmal für die Dorstfelder Synagoge, Israel Lanzmann

Das Mahnmal besteht aus zwei Teilen: sechs hintereinander angeordneten Dreiecken aus gelb lackiertem Stahlrohr und einem schwarzen sechseckigen, schräg gestellten Granitblock. Die Dreiecke bilden in der Frontalansicht drei verschieden große Davidsterne. Der teils geschliffene, teils unbearbeitete Stein vermittelt hingegen den Eindruck einer umgestürzten Säule. Er trägt die Inschrift "Nicht weit von hier stand die Dorstfelder Synagoge. Als roher Judenhass bei uns wütete, wurde sie am 9./10. Nov. 1938 geschändet und 1940 niedergerissen. Die jüdischen Menschen, Männer, Frauen und Kinder wurden 1933 – 1945 gedemütigt, entwürdigt, vertrieben, verschleppt und ermordet. Vergiss es nicht!“ Es folgt ein Vers aus Ezechiel in deutscher und hebräischer Sprache. UG

Literatur Kunstwerk

Hans-Wilhelm Bohrisch: Jüdische Friedhöfe, Denkmale und Gedenktafeln, in: Heimat Dortmund 1996, Heft 1, S. 32-36, hier: S. 35; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 20, S. 49; Fritz Hofmann: Synagogen und Betstuben in Dortmunder Stadtteilen, in: Heimat Dortmund 2000, Heft 2, S. 39-41, hier: S. 40.

Biografie

Die Lebensdaten des Künstlers sind unbekannt.

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Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
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Künstler*in: Künstler unbekannt